Sonntag, 10. Dezember 2017

Rezension: "Papa ruft an - Standleitung zum Lehrerkind" von Bastian Bielendorfer

Daten zum Buch:
erschienen am: 2. Oktober 2017
Verlag: Piper
ISBN: 9783492309783
272 Seiten
Preis: 10,00 € (TB)
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Zum Inhalt:
Auch jenseits der Dreißig gelingt es Lehrerkind Bastian Bielendorfer kaum, die Familienbande zu entwaffnen. Immer wenn das Telefon klingelt, ist daher mit allem zu rechnen: ob Papa nun im Waschkeller unfreiwillig eine Schaumparty gibt, die Mikrowelle zum Explodieren bringt, sich mit Horrorneffe Ludger beim Basti-Ärgern abwechselt oder die Facebook-Einträge seines Sohnes korrigiert - lustig wird es garantiert... nur nicht für das Lehrerkind!
(Klappentext)

Meine Meinung:
Bastian Bielendorfer hat sich in Deutschland als Autor und Comedian einen Namen gemacht und ist vielen als "Lehrerkind" bekannt. Nach den Bestsellern "Lehrerkind", "Lebenslänglich Klassenfahrt" und "Mutter ruft an" hat er nun sein viertes Buch veröffentlicht, das sich vor allem, aber nicht nur, seinem Vater widmet.

Ich selbst kannte bislang von ihm nur das Buch "Mutter ruft an" und habe ihn einmal im Rahmen der "Komischen Nacht" erlebt, wo ich ihn sehr lustig und sympathisch fand. Und wenn man schonmal die Mutter-Variante kennt, muss der Vollständigkeit halber natürlich auch das Vater-Buch gelesen werden! Wobei auch hier selbstverständlich Mutter Ingrid gerne im Hintergrund wütet, während Vater Robert seinen Stammhalter in den Wahnsinn treibt.

Vater Robert ist - ebenso wie Mutter Ingrid - pensionierter Lehrer und stets mit dem Rotstift bewaffnet. Seine dezent besserwisserische Art, sein als am Existenzminimum knapsender Lehrer angebrachter Geiz und seine Unfähigkeit, alleine im Haushalt zu überleben, sorgen für viele komische und skurrile Momente. Man darf davon ausgehen, dass so manche Situation vom Autor überspitzt dargestellt und etwas ausgeschmückt wurde. Knallharte Recherchen meinerseits haben zum Beispiel ergeben, dass allein schon die elterlichen Vornamen verfälscht wurden. Aber ein gewisser Grundwahnsinn ist bei der Familie Bielendorfer sicherlich vorhanden.

Das Buch liefert  zahlreiche Gesprächsprotokolle zwischen Eltern und Sohn. Dazu kommen noch ein paar Kindheitserinnerungen an missglückte Familienurlaube, kurze Streitgespräche zwischen Bastian und Gattin Nadja sowie Erlebnisse mit Neffe Ludger. Und natürlich dürfen Mops Otto sowie die rattenfressende Mischlingshündin Maja nicht fehlen.

Nadja ist mir sehr sympathisch. Sie erträgt die angeheiratete Sippe mit stoischer Gutmütigkeit sowie geduldiger Grazie und kommt mit den Eigenheiten der Schwiegereltern viel souveräner zurecht als ihr Mann. Neffe Ludger ist der Sohn von Bastians Cousine und das Produkt zweier Waldorflehrer. Ich weiß nicht, ob es Ludger wirklich in dieser Form gibt, aber er ist der Grund, weshalb ich für nächste Woche einen Termin für eine Sterilisation beim Krankenhaus um die Ecke vereinbart habe.

Der Autor versteht es wirklich, die Situationen und Gespräche mit seiner Familie plastisch wiederzugeben, so dass sofort das Kopfkino losgeht. Ich liebe Bielendorfers Humor. Er haut eigentlich permanent und eloquent einen Kracher nach dem nächsten raus, und schon allein sprachlich war das Buch für mich ein Genuss. Manche Begebenheiten waren gar nicht mal so wahnsinnig komisch, konnten mich aber allein schon durch den witzigen Schreibstil zum Lachen bringen.

Es ist eigentlich erstaunlich, dass der Autor nicht schon längst eine Selfmade-Vollwaise ist. Aber trotz all der Macken bzw. Special Effects seiner Eltern, die es kaum überwunden haben, dass der Sohn nur Bestsellerautor (Trivialliteratur!!!) und nicht Chefarzt ist, schwingt doch auch immer unterschwellig eine kleine Liebeserklärung an die Erzeuger mit.

Natürlich muss man noch als Kritikpunkt anmerken, dass die Grundidee nach "Mutter ruft an" nicht neu ist. Als Kenner von Bielendorfers bisherigen Büchern sollte man also nicht erwarten, dass Bastian Bielendorfer das Rad neu erfindet. Aber es ist eine nette Fortsetzung des alltäglichen Bielendorferschen Wahnsinns.

Alles in Allem liefert "Papa ruft an" lockere und lustige Unterhaltung mit skurrilen Charakteren, die die eigene Familie plötzlich nicht mehr ganz so wahnsinnig erscheinen lässt.

P.S.:  Bevor ich diesen Text online stelle, muss ich nochmal ganz genau Korrektur lesen, denn ich möchte nicht, dass Herr Bielendorfer senior mir irgendwann eine ausgedruckte und mit Rotstift korrigierte Version dieser Rezension zukommen lässt...

4 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an den Piper-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Rezension: "Nur ein Wort - Seulement une parole" von Christina Talberg

Daten zum Buch:
erschienen am: 10. Oktober 2017
Verlag: ProTalk
ISBN: 9783939990420
241 Seiten
Preis: 14,90 € (SC)
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Zum Inhalt:
Anna lebt als Deutsche in Paris und schreibt eine wissenschaftliche Arbeit über Priester und Nonnen, die sich dem Zölibat widersetzen. Über ihren Schwager, einen politischen Aktivisten, lernt sie Pedro kennen. Die beiden sind schnell voneinander fasziniert und landen schließlich miteinander im Bett.

Pedro hat sich in Anna verliebt, doch Anna wiederum hat es bis jetzt noch nicht geschafft, sich ernsthaft an einen Mann zu binden. Und dann gibt es da noch ein Problem: Pedro ist nicht nur ein politischer Flüchtling aus Kolumbien, sondern auch katholischer Pfarrer...

Meine Meinung:
Die Geschichte ist aus Annas Sicht erzählt, und ich fand leider keinen Zugang zu ihr. Sie war mir zwar nicht komplett unsympathisch, aber ich fand sie spröde, introvertriert - einfach anstrengend. Sie scheint regelrecht mit ihren melancholischen Gedanken in ihrem eigenen Kopf, in ihrer kalten winzigen Wohnung eingesperrt zu sein. Dadurch wirkte die Geschichte für mich lange Zeit sehr bedrückend und trist. Der vielgepriesene Pariser Charme half hier leider auch nichts. In diesem Buch kam mir die Stadt wie ein schmuddeliger Moloch kaputter Gestalten vor.

Pedro blieb mir bis zum Schluss fremd. Er ist ein guter Kerl, aber ein extremer Mensch mit viel (übertriebener) Leidenschaft. Männer, die schon nach einer Nacht eine Frau heiraten und mit ihr Kinder haben wollen, sind mir etwas suspekt. Zusammen wirken Anna und Pedro einfach nicht. Man fragt sich, worin die gegenseitige Anziehungskraft liegt. Kein Knistern, kein Beben - bei mir kamen null Emotionen an. Dann auch noch Szenen, in denen Anna sich bei Pedro wie ein Schaf verhält, das zu allem Ja und Amen sagt, während es "Hilfe, nein!" denkt.  

Bei den anderen Charakteren fehlte mir ebenfalls die Tiefe, auch wenn sie alle sehr interessante Figuren sind. Gefallen hat mir aber Annas gutes Verhältnis zu ihrer Schwester Nat und ihrer kleinen Nichte. Interessant auch die Familiengeschichte: Der Vater kam bei einem Unglück ums Leben, die Mutter unterhält seitdem eine bereits lang anhaltende Beziehung zu einem katholischen Pfarrer. Diese Thematik wird oft in Rückblenden aufgegriffen. Später lernt der Leser dann auch die vielzitierte Mutter samt Priester-Freund kennen, was nochmal für Dynamik in der Geschichte sorgt.

Die ersten zwei Drittel des Buches bin ich etwas lustlos durch die Seiten geschlichten. Erst im letzten Drittel hat es die Autorin meines Erachtens herausgerissen. Die Geschichte dümpelt nicht mehr so vor sich hin, und zum Schluss habe ich die Gefühle zwischen Anna und Pedro sogar einigermaßen abgekauft. Nichtsdestotrotz muss ich wiederum kritisieren, dass sich die ganzen Probleme und Missstände, die sich vorher langwierig durch das Buch zogen, nun fast alle nach und nach in Gefälligkeit auflösten. Dies hat mich einerseits für die Figuren gefreut, die sich diese Wendungen zum Positiven hin auch verdient hatten. Andererseits war es zu konstruiert und zu gewollt.

Der Schreibstil ist einerseits relativ einfach gehalten. Allerdings unterhalten sich die Figuren öfter über sehr anspruchsvolle Themen aus den Bereichen Politik oder Philosophie, was auch dem Leser stellenweise Konzentration abringt. Es werden Stilmittel wie eingeschobene Liedtexte, Schlagzeilen aus Zeitungen oder Geräusche ("dopp, tschick, klack") verwendet, was ich persönlich eher störend fand, was aber vielleicht Annas teils wirre Gedankengänge ganz gut wiedergibt. Generell lässt sich der Schreibstil aber schnell und angenehm lesen.

Zu guter Letzt muss ich noch anmerken, dass das Layout mehrmals meinen Lesefluss gestört hat. Oft gab es abrupte Wechsel von Block- in Flattersatz, mitten in den Zeilen gab es Worttrennungen. Da dies auffallend häufig vorkam, würde ich hier dem Verlag empfehlen, das Layout nochmal zu überprüfen.

"Nur ein Wort" ist eine etwas schwere Liebesgeschichte mit einer grauen Protagonistin, die mich nicht so ganz überzeugen konnte, die aber im letzten Drittel nochmal das Ruder herumreißt und sich immerhin schnell weglesen lässt. Ich persönlich fand leider keinen Zugang zu den Figuren und hatte beim Lesen wohl nicht den nötigen Hang zur Melancholie.

2,5 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an "Spread & Read" und den ProTalk-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Freitag, 1. Dezember 2017

Buch-Zitat des Tages

aus: "Nur ein Wort - Seulement une parole" von Christina Talberg (S. 63f.)

>>>

"Dein Herd war aus", ruft Nat mir entgegen, "deine Handtasche ist spurlos verschwunden, und hier", sie gibt mir einen Brief. "Der war in deinem Briefkasten."

"Nat, hast du noch ein Aspirin?" Mein Kopf dröhnt wie eine Autobahn, und die Schrift auf dem Umschlag flimmert vor meinen Augen.

(...)

Es ist, als würde ich statt auf der soliden Matratze auf einer dünnen Eisschicht sitzen. Gleich bricht sie ein, und das war's dann. 

Game over.

Wie bei Papa, als er in diese Gletscherspalte gefallen ist.

"Alles in Ordnung?", fragt Nat.

"Na ja..."

Nat blickt auf den Umschlag, der immer noch ungeöffnet auf der Bettdecke liegt.

"Ich lass dich mal kurz allein. Ich bin gleich nebenan", sagt sie, taktvoll wie immer.

In dem Brief kommt gleich zweimal das Wort Liebe vor, einmal am Anfang und einmal am Ende, aber jedes Mal in verschlüsselten Satzkonstruktionen, die ich wegen des Rumorens in meinem Kopf nicht verstehe. Ferner einmal Aporie und einmal Ausweglosigkeit, was, glaube ich, genau dasselbe bedeutet. Und auch einmal: Aussichtslosigkeit.

Dann plötzlich: Hoffnung (ein Mal). Gleich darauf aber: Drei Mal Verzweiflung, vier Mal Zweifel. Mehrmals auch als Verb: zweifeln und verzweifeln.

Es ist von lauten Stimmen die Rede, die sich in Pedros Kopf gegenseitig übertönen, auch in meinem Kopf wird es immer noch lauter, so muss sich der antarktische Ozean anhören, wenn die Eisschollen gegeneinander krachen. Um zur Ruhe zu finden und einen kühlen Kopf zu bekommen, ist Pedro für ein paar Tage in ein Kloster eingekehrt, aber es scheint nicht zu klappen, der Kopf bleibt heiß und laut. Es ist alles ziemlich kryptisch formuliert und klingt unterm Strich nach Abschied.

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Freitag, 24. November 2017

Geburtstagsgewinnspiel!

Ihr Lieben, ich wollte eigentlich schon seit Eeeewigkeiten ein Gewinnspiel für euch machen. Im März hatte mein Blog Geburtstag und wurde vier Jahre alt. Aber ich hab es einfach nicht geschafft, damals zeitnah ein Gewinnspiel zu veranstalten. Und dann kam ständig was Anderes dazwischen. Mir fiel es dann z. B. ein, als gerade Leipziger Buchmesse war, dann Frankfurter Buchmesse, und mal ehrlich - da muss ich mich nicht zwischen die vielen Messegewinnspiele und -berichte schmeißen, da geht das ja total unter. Bald ist Weihnachten, also wollte ich noch aktiv werden, bevor die ganzen Adventskalendergewinnspiele starten.

Also habe ich jetzt meinen eigenen Geburtstag am heutigen Tag zum Anlass genommen, endlich endlich ENDLICH in die Puschen zu kommen!

Ich hoffe sehr, dass euch die Gewinne ansprechen. :-)

Gewinn Nr. 1: Für die Romantiker/innen

Bei diesem Gewinn bekommt ihr ein Päckchen mit ganz vielen schönen Sachen rund um das Thema "Liebe & Herzschmerz". Neben Emma Wagners Roman "Du. Für immer" gibt es noch ganz viele Goodies, u. a. einen Herz-Taschenwärmer, einen Notizblock, einen Einkaufswagenchip und natürlich Lesezeichen und Postkarten.
Klappentext: "Die Ehe der Künstlerin Anna mit dem zurückhaltenden Oliver steckt in der Krise. Seit Jahren bleibt ihr gemeinsamer Kinderwunsch unerfüllt und überdies ist Olivers wohlhabende Familie nach wie vor der Überzeugung, dass Anna nicht die richtige Partie für ihren Erben ist. Der Tod ihrer ehemaligen Kunstlehrerin und Freundin Carol bringt Anna zurück an den Ort, an dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Marc. Marc mit den feurigen braunen Augen. Marc mit der großen Sehnsucht nach Abenteuern. Marc, mit dem Anna ein dunkles Geheimnis verbindet. Anna muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Hat sie damals die richtige Entscheidung getroffen? Für wen schlägt ihr Herz heute? Und was hat ihre Mutter ihr verschwiegen?
Eine berührende Geschichte von Vertrauen und Verrat, Freundschaft und Feindschaft, zerstörten Hoffnungen und neuen Träumen - und der ganz großen Liebe."

Gewinn Nr. 2: Für die Kleinen

Bei diesem Gewinn erhaltet ihr das schöne Kinderbuch "Thabo - Detektiv und Gentleman -: Der Nashorn-Fall (Band 1)", und weil es so schön thematisch passt, gibt es noch ein Elefanten-Lesezeichen dazu.
Klappentext: "Der wahre Gentleman ist immer ein Junge der Tat: Thabo will eines Tages ein echter Gentleman werden. Oder noch besser: ein Privatdetektiv wie im Film. Dumm nur, dass es im afrikanischen Örtchen Hlatikulu noch nie einen Kriminalfall gab. Doch dann wird im angrenzenden Safaripark ein Nashorn wegen seines kostbaren Horns ermordet. Und ausgerechnet Vusi, Thabos Onkel, gerät in Verdacht. Und weil Onkel Vusi nicht gerade ein schnelles Gehirn besitzt, liegt es an Thabo und seinen Freunden, den wahren Nashorn-Mörder aufzuspüren."

Gewinn Nr. 3: Für Leser mit starken Nerven

Bei diesem Gewinn erhaltet ihr den Thriller "Nummer 25" von Frank Kodiak. 
Klappentext: "Der Schriftsteller Andreas Zordan ist Dauergast auf den Bestsellerlisten. Die riesige Fangemeinde kann nicht genug kriegen von seinen Thrillern. Nichts bereitet Zordan mehr Freude als das detailgenaue Beschreiben ausgefallener Tötungsmethoden. Das gelingt dem Einzelgänger nur, weil er sich selbst für einen Psychopathen hält. Er ist kontaktscheu, meidet andere Menschen und lebt einsam in einem ehemaligen Forsthaus im Wald. Er weiß: Würde er nicht in seinen Büchern töten, müsste er auf die Realität ausweichen.
Als er eines Morgens im Garten die übel zugerichtete Leiche eines Mädchens im Teenageralter findet, meldet er es nicht der Polizei, sondern lässt sich auf ein Psychoduell mit einem Mörder ein, der ihn offenbar herausfordert. Und muss erkennen, dass er selbst weit entfernt ist von dessen kaltblütiger Grausamkeit."

Gewinn Nr. 4: Für Leute, die Bling-Bling mögen ;-)

Bei diesem Gewinn bekommt ihr ein schönes Schmuck-Lesezeichen und einen kleinen Eulen-Notizblock.


Ich hoffe, da ist für jeden was dabei. :-) Die Bücher sind neu und ungelesen. Was ihr tun müsst, um teilzunehmen? Nicht viel. Hinterlasst mir einen netten Kommentar - entweder hier oder auf Facebook. Und teilt mir natürlich mit, was ihr gewinnen möchtet (Ihr könnt auch für mehrere Gewinne in den Lostopf, wenn ihr euch nicht entscheiden könnt.). 

Ihr müsst nicht Leser meines Blogs sein, aber es würde mich natürlich freuen, wenn ihr es seid oder werdet. :-) Teilnahmeschluss ist der 9. Dezember, Mitternacht.

Und weil es ja korrekt ablaufen soll, hier noch die Teilnahmebedingungen:
- Das Gewinnspiel läuft bis zum 9. Dezember. Am 10. Dezember werde ich auslosen und die Gewinner bekanntgeben bzw. benachrichtigen. Von daher wäre es gut, wenn ihr mir eine Kontaktmöglichkeit hinterlasst - ansonsten müsst ihr eben hier reinschauen ab dem 10. und euch dann selbst bei mir melden. :-) 
- Ihr landet im Lostopf, wenn ihr hier oder auf Facebook einen Kommentar hinterlassen habt und mir sagt, wofür ihr in den Lostopf wollt.
- Ihr müsst über 18 sein oder - wenn nicht - die Einverständnis eurer Eltern haben für die Teilnahme.
- Die Gewinne werden nur innerhalb von Deutschland verschickt. (Tut mir leid, liebe Österreicher und Schweizer, aber das Porto wird mir bei vier Gewinnen ein bisschen zu teuer. :-( )
- Die Gewinne werden unversichert verschickt, für Beschädigung oder Verlust während des Versandes hafte ich nicht. Aber bislang ist immer alle gut gegangen. :-)

Sonntag, 19. November 2017

Rezension: "Mordsleben - Ostfrieslandkrimi (Kripo Greetsiel ermittelt 3)" von Ulrike Busch

Daten zum Buch:
erschienen am: 13. Juli 2017
Verlag: Klarant
ISBN: 9783955736576
151 Seiten
Preis: 11,99 € (TB)
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Zum Inhalt:
Die berühmte Schauspielerin und Autorin Leonie Altina ist in ihre alte Heimat Greetsiel zurückgekehrt, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Gerade hat sie erfolgreich ihre Autobiographie herausgebracht. Doch eines Abends werden Schüsse auf ihr Haus abgegeben. Leonie Altinga bleibt unverletzt, es gehen lediglich zwei wertvolle Erbstücke zu Bruch. Doch der Schock sitzt bei allen tief. Wer will der allseits beliebten Frau  an den Kragen?

Der Fall ruft das frisch verliebte Ermittler-Duo Tammo Anders und Fenna Stern auf den Plan. Gemeinsam mit Tammos Onkel und Fennas Mutter, die Teilnehmer an Leonie Altingas Buchclub sind, stöbern sie in der Vergangenheit und erfahren, dass die Filmdiva vor vielen Jahren Tochter und Mann auf tragische Weise verlor. Ist Leonie in ihren Heimatort zurückgekehrt, um sich an den Verantwortlichen von damals zu rächen, und die Schüsse auf sie waren nur ein von ihr inszeniertes Ablenkungsmanöver? Denn nach dem Anschlag auf die alte Dame geraten plötzlich weitere Einwohner in Gefahr, die mit ihrer Vergangenheit in Zusammenhang stehen.

Meine Meinung:
Ich kenne bereits alle bisher erschienenen Bände von Ulrike Buschs Nordfriesland-Krimireihe "Kripo Wattenmeer", die mir sehr gut gefallen hat. Gerne habe ich mich deshalb mit der Autorin nun nach Ostfriesland begeben.

"Mordsleben" ist der dritte "Kripo Greetsiel"-Band rund um das Ermittler-Duo Fenna Stern und Tammo Anders. Die ersten beiden Teile sind mir bislang unbekannt, da es sich jedoch um eine Reihe handelt, sind die Einzelbände problemlos unabhängig voneinander zu lesen. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme, der Handlung zu folgen, da es ein in sich abgeschlossener Fall ist.

Fenna Stern war mir ziemlich sympathisch. Sie geht systematisch vor, versucht sich in Opfer und Täter einzufühlen und hat einen angenehmen Charakter. Mit Tammo Anders hingegen wurde ich nicht warm. Er ist zickig, unfreundlich und wenig einfühlsam. Außerdem hat er keine rechte Lust auf den Fall, da er, wie es scheint, erst frisch mit Fenna zusammengekommen ist und einfach nur die Zweisamkeit mit ihr genießen möchte. Die Liebesgeschichte um die beiden ist mitunter ein Grund, weshalb ich die ersten beiden Bände auf jeden Fall auch noch lesen werde, da ich gerne mehr über die beiden erfahren möchte.

Ulrike Buschs Schreibstil ist wie erwartet lebendig und lässt sich flüssig lesen. Auch wenn es sich um einen Krimi handelt, ist der Grundton locker und subtil humorvoll. Dafür sorgen schon die verschiedenen Charaktere, meist typische Nordlichter mit Ecken und Kanten.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so dass man nicht nur gute Einblicke in die Ermittlungsarbeit erhält, sondern neben den Kommissaren auch weitere wichtige Charaktere - z. B. das Opfer und die Verdächtigen - näher kennenlernt, die wieder allesamt liebevoll detailreich gezeichnet sind.

Ulrike Buschs Krimis leben nicht von Blut und Action, sondern von kluger Ermittlungsarbeit, Geheimnissen und Verflechtungen. Diese aufzudecken bzw. zu entwirren ist die Aufgabe der Kommissare und somit auch des Lesers. Ich habe gerne mitgerätselt und muss leider zugeben, dass ich nicht wirklich wusste, wer der Täter ist. Den wahren Täter hatte ich zwar auch unter Verdacht, aber eigentlich nur, weil ich so planlos war, dass ich letztendlich jeden verdächtigt habe.

"Mordsleben" ist ein kurzweiliger Krimi mit einer komplexen Story, der mich sehr gut unterhalten hat. Lediglich mit dem Ermittlerduo muss ich noch ein bisschen warm werden.

4 von 5 Schreiberpaletten

 Vielen Dank an Ulrike Busch und den Klarant-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Samstag, 18. November 2017

[TAG] "HeldenMonat": Du bist ein Held!

Ich denke, fast jeder von uns kennt Percy Jackson oder andere Reihen des Autors Rick Riordan (z. B. die "Kane-Chroniken" oder "Magnus Chase").

Nach den "Percy Jackson"-Bänden folgte eine weitere Reihe um die griechischen Halbgötter in heutiger Zeit. In "Helden des Olymp" spielt Percy zwar auch eine Rolle, aber das Hauptaugenmerk liegt auf den drei Freunden (und natürlich göttlichen Abkömmlingen) Jason, Leo und Piper.

Der Carlsen-Verlag hat am 2. November alle fünf Bände von "Helden des Olymp" in einer neuen Sonderausgabe herausgegeben. Die liebe Sanne vom Bücherblog "Papierplanet" hat deshalb eine ganz tolle Aktion im November gestartet: Den "Helden-Monat"!

Zu gewinnen gibt es alle fünf Sonderausgaben, und ich muss ganz ehrlich sagen: Was für ein toller Gewinn!!! :-) Denn die Reihe steht schon länger auf meiner Wunschliste. Bislang habe ich nämlich nur die "Kane-Chroniken" gelesen (und geliebt!) und die beiden Percy Jackson-Filme geschaut (Shame, shame!).Und da der 24.11., der Tag der Auslosung, auch noch mein Geburtstag ist, wäre das sogar noch geiler, die Bücher zu gewinnen.

Toll, das klingt voll gierig... Natürlich mache ich auch mit, weil mir das Beantworten der Fragen Spaß macht. Das ist nämlich die Aufgabe für den "Helden-Monat". Also hier kommen die Fragen, gestellt von den Halbgöttern höchstpersönlich. ;-)

1. Frank Zhang: Welche besondere Fähigkeit hättest du als Halbgott?
Puuuuuh. Das ist ja mal echt schwierig. Wenn ich so an meine persönlichen Interessen denke, dann könnte ich
a) alle Sprachen der Welt verstehen und sprechen,
b) mit Tieren kommunizieren,
c) einen Schutzschild um mich und Andere spannen, um sie vor Gefahren zu schützen.
Ehrlich gesagt fielen mir da noch Hunderte anderer cooler und nützlicher Eigenschaften ein (Ich will gerne fliegen können, au ja!), aber ich will es nicht übertreiben fürs Erste.

2. Piper McLean: Hast du schonmal etwas verheimlicht, damit man etwas bestimmtes von dir denkt?
Öhm, ehrlich gesagt fällt mir da jetzt nichts ein. Dass man ab und an mal was verschweigt, um keinen Nachteil zu haben, ist normal, denke ich. Ich hab mich aber nie komplett verstellt oder vorgegeben, eine Andere zu sein.

3. Hazel Levesque: Welches Ereignis hat am meisten zu deiner heutigen Persönlichkeit beigetragen?
Im positiven Sinne: Nichts Konkretes. Ich bin das Ergebnis aus ganz vielen Einflüssen, aber es war jetzt weder eine ganz spezielle Person  noch ein Ereignis dafür verantwortlich, dass ich jetzt so bin, wie ich bin.
Im negativen Sinne: Ich wurde als Teenager eine Zeitlang sehr stark gemobbt, und das hat leider dazu geführt, dass ich ein paar Eigenschaften und innere Einstellungen angenommen habe, die mir nicht gut tun bzw. mir in manchen Situationen Steine in den Weg legen.

4. Leo Valdez: Wenn du die Fähigkeit dazu hättest, welchen nützlichen Gegenstand würdest du erfinden?
Ach herrje, das ist auch eine sehr schwierige Frage. Am liebsten etwas, das zum Weltfrieden führt. Und den Hunger auf der Welt bekämpft. Gerechtigkeit herstellt. Ich weiß nicht. Das Problem ist, dass solche Gegenstände in den falschen Händen dann wiederum schädlich sein können. Wenn es etwas Egoistisches sein darf, dann würde ich eher eine Zeitmaschine oder zumindest einen Beamer (wie bei Star Trek) erfinden, um überall sein zu können, wo ich sein möchte.

5. Jason Grace: Würdest du einen vertrauten Ort verlassen, wenn du damit eine dir nah stehende Person beschützen würdest?
Selbstverständlich! Ich bin eh kein Mensch, der sich nur an vertrauten Orten aufhält, ich erkunde gerne die Welt. Aber zum Schutz einer Person wäre das sowieso selbstverständlich für mich.

6. Annabeth Chase: Musstest du schon einmal deine größte Angst überwinden?
Ich hab eigentlich keine ganz bestimmte Angst, von der ich sagen könnte, das ist jetzt meine absolute Nemesis. Es sind eher kleine Dinge. Dass man mal selbst die eklige Spinne fängt und rausträgt. ;-) Oder dass man sich generell aus seiner Komfortzone herauswagt. Und ja, das habe ich schon öfter getan. Am Schlimmsten ist immer das Sich-Überwinden, aber wenn das geschafft ist, merkt man oft, dass die Angst ganz unbegründet war.

7. Percy Jackson: Was ist deine größte Schwäche?  
Gutes Essen, leider. Und dass ich manchmal echt phlegmatisch bin - Faultiere sind meine Seelentiere!

Also ich finde, das hat echt Spaß gemacht, die Fragen zu beantworten. :-) Und wenn ihr auch Lust habt, mitzumachen, dann findet ihr den ursprünglichen Beitrag dazu hier: *KLICK*

Freitag, 17. November 2017

Neuzugänge

Es wird mal wieder Zeit, euch meine neuen Bücherbabies zu zeigen. Da ist wieder viel Schönes dabei. :-)

Rezensionsexemplare


- Ulrike Busch, "Mordsschwestern" (von der Autorin erhalten)
- Christina Talberg, "Nur ein Wort. Seulement une parole" (erhalten von "Spread and read")


Gewonnen


- Andreas Tjernshaugen, "Das verborgene Leben der Meisen" (gewonnen auf LovelyBooks)


Prämie


- Katrin Koppold, "Hoffnung auf Kirschblüten" (erhalten als Lesemeilen-Prämie von der Buchboutique)


Gekauft


- Katrin Bauerfeind, "Hinten sind Rezepte drin" (für 2,00 € bei Hugendubel)
- Caroline L. Jensen, "Frau Bengtsson geht zum Teufel" (für 0,50 € im Buchantiquariat)
- Marliese Arold, "Magic Girls - Hinter geheimnisvollen Türen" (für 0,30 € bei Tedi)
- Harry Luck, "Lachen und schießen" (für 1,00 € im 1-Euro-Shop)


Ertauscht


- Tom Hanks, "Uncommon Type" (für 5 Tickets bei Tauschticket - signiert!)
- Anna Pfeffer, "New York zu verschenken" (für 2 Tickets bei Tauschticket)
- Christine Drews, Sonntags fehlst du am meisten" (für 3 Tickets bei Tauschticket - signiert!)
- Luisa Binder, "Darf ich dir das Sie anbieten?" (für 1 Ticket bei Tauschticket)
- Johannes Böhmer, "Ich geh' Jobcenter. Erzählungen aus dem Alltag eines Arbeitsvermittlers" (für 3 Tickets)


Hach, sooooo viele schöne Bücher, findet ihr nicht auch?! <3 Kennt ihr schon was davon?