Donnerstag, 14. März 2013

Kleiner Lesehänger

Ich lese gerade im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks "Wenn Sie jetzt anrufen, bekommen Sie den Moderator gratis dazu" von Andrea Volk. Und ganz ehrlich, ich komm in das Buch überhaupt nicht rein... Ich bin jetzt auf Seite 92 und richtig unmotiviert weiterzulesen.

Die Leserunde wird von der Autorin mitverfolgt, und da finde ich es irgendwie ganz schwierig, Kritik zu üben. Ich denke mir dann immer, ich stoße den Leuten damit vor den Kopf und die haben soviel Herzblut in ihr Werk gesteckt, da kann ich doch nicht einfach sagen: "Sorry, dein Buch gefällt mir nicht." Oder doch? Man soll ja ehrlich sein... aber ich bin einfach zu harmoniebedürftig...

Jedenfalls habe ich vor lauter Frust jetzt mit "Die Kinder des Dschinn: Die Kristalle des Khan" von P. B. Kerr angefangen, das ich gerade aus der Bücherei ausgeliehen habe, nachdem ich schon seit einem halben Jahr versuche, an das Buch ranzukommen, es aber immer ausgeliehen war. Eigentlich lese ich ungern parallel, aber wenn ich nur das 1. Buch lese, macht mir das Lesen momentan gar keinen richtigen Spaß. Obwohl ich ja noch hoffe, dass es besser wird.

Kommentare:

  1. Hey :D

    Genau das gleiche Problem hatte ich auch. Habe ein Buch von einer Autorin zum Rezi schreiben auf Amazon bekommen. Nunja. Die Rezi ist fertig. Ich warte nur noch auf die Freigabe des Autors (Nachdem ich mich vorm Email schreiben mehr als gedrückt habe), ich meine, wer will schon gerne eine durchwachsene Rezi haben?

    liebste Grüße
    Grier

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    1. Hi Grier,

      oh je, das ist bestimmt unangenehm. Ich hatte schon bei LB ein paar Leserunden mit Autoren, wo mir die Bücher ganz und gar nicht gefielen. Aber bei beiden war es so, dass die nur das Thema eröffneten und dann gar nicht mehr vorbeischauten, um Fragen zu beantworten. Da fiel es mir dann leichter. Wobei später die eine Autorin dann doch auf meine Rezi kommentiert hat und ziemlich beleidigt klang...

      LG, Biancca

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  2. Wenn es sich um berechtigte Kritik handelt, die in einem guten Umgangston daher geht, finde ich das in Ordnung.
    Nicht jeden kann alles gefallen und liegen.
    Einfach mal persönlich die Autoren anschreiben, meist ist das dann auch kein problem :)

    Liebe Grüße
    Anett.

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    1. Hallo Anett,

      danke fürs Mutmachen. Ich werde einfach schauen, dass ich mich diplomatisch ausdrücke.

      LG, Bianca

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  3. Es ist immer schade, wenn einem das Buch, das man vom Verlag/Autor bekommen hat nicht gefällt. Aber es bringt dem Verlag/Autor nichts (und den Lesern deiner Rezension bringt es noch weniger), wenn du nicht ehrlich bist.
    Du musst die Sache mal so sehen: Es gibt einige, die kaufen sich aufgrund deiner Bewertung das Buch, das du vielleicht gut bewertet hast, es aber nicht ist - und dann? Die Folge ist, dass man irgendwann an der Glaubwürdigkeit deiner Rezensionen zweifelt.
    Ich habe ein Buch von Blogg dein Buch und eins direkt vom Verlag bekommen - auch ich hatte kein Gefallen an denen gefunden. Es tat mir zwar leid, aber keins der Bücher kam über eine 2-Punktebewertung hinaus.

    Wenn ein Autor/eine Autorin mit deiner Meinung nicht klarkommt, dann ist das deren Problem. Es gibt nun mal Bücher, die nicht für die breite Masse gemacht ist und nur Liebhaber des Genres etc. damit was anfangen können.

    Ich würde dir raten ehrlich zu sein, damit fährst du immer am besten =)

    Liebe Grüße
    Silke

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    1. Hi Silke,

      du hast schon Recht: Das wäre unfair gegenüber den Lesern. Wobei die bisherigen Rezis der Anderen ja sehr positiv ausfielen. Jetzt mal weiterlesen und gucken, ob die Autorin noch das Ruder herumreißt. Ansonsten werde ich versuchen, das Ganze diplomatisch zu formulieren. Manchmal denke ich, dass es an mir liegt und ich z. B. nicht humorvoll genug für manche Sachen bin und dem Buch damit Unrecht tue. Aber eine andere Leserin meinte auch, sie findet es nicht lustig. Das beruhigt mich. ;-)

      LG, Bianca

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  4. Insbesondere, wenn man seine Bücher für solche Runden hergibt, muss man auch mit negativen Meinungen rechnen. Grundsätzlich kann man es sowieso nicht allen recht machen und Bücher sind auch immer Geschmackssache. Ich würde deswegen meine Meinung auch immer ehrlich schreiben. Solange man dabei nicht beleidigend wird, finde ich das auch durchaus berechtigt.

    LG Michaela

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