Donnerstag, 30. Mai 2013

Rezension: "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr

Daten zum Buch:
erschienen am: 22. April 2013
Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN: 9783764504571
384 Seiten
Preis: 12,99 €

Zum Inhalt:
„Du erreichst mich emotional nicht mehr.“ Mit diesen Worten lässt Kim ihren Freund, den 35jährigen Andi, nach zwei Jahren Beziehung einfach sitzen. Andi bleibt völlig ratlos und in Selbstmitleid zerfließend zurück. Die bald anstehende mehrwöchige Rundreise durch Vietnam und Kambodscha  will er jedoch auf jeden Fall antreten – notfalls eben auch alleine! Doch diesbezüglich muss sich Andi keine Sorgen machen, denn kurzerhand springt Mutti ungefragt als Reisepartnerin ein. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, klinken sich auch noch Andis Schwestern Antje und Kristin mit ein. Die Ruhe, die Andi auf dieser Reise sucht, wird wohl schwer zu finden sein, denn abgesehen von einer für Andis Geschmack viel zu kommunikativen Reisegruppe, treibt Andis weiblicher Familienanhang ihn nicht nur mit blöden Sprüchen und wenig Verständnis für Intimsphäre in den Wahnsinn, nein, man will ihn auch noch mit der attraktiven Reiseleiterin Jana verkuppeln. Dabei hat Andi so gar kein Interesse an Jana – oder etwa doch...?

Meine Meinung:
„Muscheln für Mutti“ ist der Debütroman von Christoph Dörr, der sonst u. a. als Redakteur und Autor verschiedener RTL-Formate sowie als Comedian seine Brötchen verdient. Die Grundidee dieses Romans hat auch durchaus Potential: Erwachsener, gerade verlassener Mann muss gezwungenermaßen mit Mutti und nervigen Schwestern eine vierwöchige Rundreise durch Asien machen.

Leider hat mir das Buch aber nicht so zugesagt. Die Trennung, die gleich zu Anfang vollzogen wird, ist kurz und schmerzlos, und Andi bleibt dabei völlig unbeteiligt. Statt seine Ex zu kontaktieren und mit ihr zu reden, zerfließt er im Selbstmitleid und hat doch keinerlei Ahnung, wieso er von heute auf morgen verlassen wurde. Auch gegen Mutti und seine Schwestern begehrt er nicht auf, obwohl es ihm total gegen den Strich geht, mit den dreien in Urlaub fahren zu müssen. Dieser Phlegmatismus zieht sich bis ca. zur Hälfte des Buches durch. Andi ist unleidlich und gänzlich uninteressiert an den Ausflügen. Immerhin wird dies nach und nach besser, bis Andi endlich ein ehrliches Interesse an der Landschaft und Kultur Asiens entwickelt. 

Alles in Allem dümpelt die Geschichte aber auf insgesamt 380 Seiten ziemlich dahin. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Reise etwas kompakter gewesen wäre. Die meiste Zeit hatte ich das Gefühl, ich komme mit dem Buch überhaupt nicht weiter. Irgendwann waren mir die ganzen Scherze einfach zu viel und ich fand sie eher ermüdend als unterhaltsam. Andis ironische Bemerkungen und Wortspiele, die Frotzeleien zwischen den beiden mitreisenden Ehepaaren Walter/Vera bzw. Kurt/Mechthild, Kristins und Antjes ständige Sprüche auf Andis Kosten... Und v. a. das Hin und Her zwischen Andi und Jana, die umeinander herumscharwenzeln und ständig durch Missverständnisse oder einen der Fettnäpfe, in die Andi stets mit Anlauf reinspringt, wieder bei Null landen. Erst will er nichts von ihr wissen, dann rennt er ihr hinterher, aber nur, um sich für sein unmögliches Verhalten zu entschuldigen, denn er will ja nichts von ihr - und plötzlich ist sie seine absolute Traumfrau. Irgendwie war das alles für mich nicht nachvollziehbar. Ich hatte das Gefühl, dass die Story ziemlich vor sich hinplätscherte und die Figuren sich nicht weiterentwickelten. Auch Muttis Rolle wurde immer mehr in den Hintergrund gedrängt zugunsten der Liebesgeschichte zwischen Andi und Jana, was ich ziemlich schade fand. 

Aber es gab natürlich auch ein paar Sachen, die ich gut fand.  Prinzipiell fand ich eigentlich alle Figuren in dem Buch sympathisch. Mit Andi hatte ich anfangs noch so meine Probleme, aber nach und nach zeigte sich, dass er ein netter, gutmütiger Kerl ist, der seine Mutti wirklich lieb hat. ;-) Und die Anderen haben natürlich auch ihre Macken, aber sind doch alle auf ihre eigene Art und Weise liebenswürdig. 

Zudem erfährt man so einige interessante Sachen über die Orte und Sehenswürdigkeiten, die die Reisegruppe in Vietnam und Kambodscha besucht. Diese Informationen bleiben im richtigen Maß, denn es handelt sich hier um einen Unterhaltungsroman, nicht um einen Reisebericht. Wer sich intensiver mit den beschriebenen Orten beschäftigen will, kann sich dann ja auf Basis der im Buch gemachten Angaben weiter informieren.

Christoph Dörrs Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Sprache ist lebendig, und prinzipiell sind seine Wortspiele und der sehr anschauliche Humor sehr unterhaltsam. Nur war es mir eben ein Tick zu viel des Guten, man wurde mit Krachern geradezu überschüttet, so dass der Humor bei mir ziemlich schnell nicht mehr zündete. Ich bin mir aber sicher, dass der Autor noch von sich reden macht, v. a. wenn er sein Potenzial bei zukünftigen Werken hoffentlich vollständig ausschöpft, ob mit oder ohne Mutti!

3,5 von 5 Schreiberpaletten

Rätsel

Neulich war ein männlicher Autor im hiesigen Hugendubel, um sein neuestes Fantasybuch vorzustellen und zu signieren. Von diesem Autor habe ich noch nie ein Buch gelesen, und ehrlich gesagt sprechen mich seine Werke rein inhaltlich auch gar nicht an. Er schreibt historische und Fantasyromane.

Ich hatte jedoch zufällig ein älteres Buch im Bücherregal, das ich mal irgendwo mitgenommen habe, weil die Hauptrolle darin eine Ägyptologin spielt. Gelesen habe ich es noch nicht, aber wenn schonmal der Autor hier in der Stadt ist, wollte ich es gerne signieren lassen.

Aber bevor ich verrate, um welchen Autor es sich handelt, ratet doch einfach mal. Erkennt jemand die Unterschrift? :-)


Sonntag, 26. Mai 2013

Autorenstreicheln

Tut mir leid, ein besseres Wort fiel mir gerade nicht ein für dieses Thema. ;-) Ich wollte mal kurz darüber sinnieren, wie das so mit Leserunden abläuft, an denen die Autoren persönlich teilnehmen.

In letzter Zeit war ich auf LovelyBooks fast ausschließlich bei solchen Leserunden dabei. Ich finde es auch immer wahnsinnig interessant, die Autoren dabei zu haben, da sie manchmal Hintergründe erörtern, die man so vom Lesen her nicht kennen würde, und weil es einfach die Diskussion lebendiger macht.

Leider haben mir aber just bei solchen Leserunden einige Bücher nicht so sonderlich zugesagt und ich konnte nur 3 Sterne vergeben. Tat mir auch immer sehr leid, aber ich kann das einfach nicht, dass ich dann schreibe, ich fand das Buch super, toll, wahnsinnig lustig, wenn dem nicht so ist. Meine Kritiken sind - denke ich doch - dennoch immer respektvoll, und ich versuche, meine Kritikpunkte auch nachvollziehbar darzulegen.

Aber mittlerweile finde ich diese Autoren-Leserunden auch irgendwie anstrengend. Ich habe - gerade bei heiteren Romanen - das Gefühl, dass sich der absolute Großteil der LR-Teilnehmer mit Superlativen überschlägt. Schon nach dem 1. Leseabschnitt ist das Buch wahnsinnig toll, man lacht sich schier tot über den Humor, die Figuren sind alle klasse usw.

Und ich denk mir dann, oh je, ist was falsch an mir? Bin ich humorlos oder wieso kann ich diese Meinung nicht teilen, wenn doch so ziemlich jeder anders denkt als ich? Wieso klopf ich mir nicht alle 2 Seiten schallend lachend auf die Oberschenkel, sondern kriege höchstens mal alle 20 Seiten einen kleinen Schmunzler zustande?

Zum Glück war es dann meist so, dass sich nach mehreren Leseabschnitten dann doch manchmal ein paar andere Leser kritisch zu Wort meldeten und ich letzten Endes doch nicht alleine mit meiner Meinung war. Aber ich frage mich schon, ob es Leute gibt, die generell bei LRs mit Autoren der Meinung sind, sie müssten ihnen Honig ums Maul schmieren und sie über den Klee loben. Natürlich ist das ja auch völlig ok, wenn sie das Buch tatsächlich so grandios finden. Aber ich habe oft das Gefühl, dass das bei manchen aufgesetzt ist.

Übrigens meine ich hiermit keine konkreten Leute, sondern das ist nur mein allgemeiner Eindruck, den ich schon bei mehreren Leserunden (mit verschiedenen Autoren und auch verschiedenen Teilnehmern) hatte.

Ging es euch auch schon so?

Mittwoch, 22. Mai 2013

Neuzugänge

Irgendwie ist das schon komisch... ich denk mir immer, ich hab bei den meisten Verlosungen immer Pech, v. a. bei den Bloggewinnspielen. Aber wenn ich dann hier meine Neuzugänge präsentiere, schäm ich mich schon fast, wieviel dann doch wieder zusammengekommen ist innerhalb weniger Wochen... ;-)

Gewonnen bei LovelyBooks

- R. Parameswaran, "Ich bin Henker": Tja, da konnte ich wohl bei meiner Bewerbung mit meiner kleinen Love Story aus meiner Grundschulzeit überzeugen. ;-) Ich bin schon sehr gespannt auf diese Sammlung von Kurzgeschichten.

- C. Dörr, "Muscheln für Mutti": Meine aktuelle Leselektüre. Von seiner Freundin überraschend verlassener Mann muss mit seiner Mutter und zwei Schwestern einen Asienurlaub bestreiten. Klingt doch lustig, oder? Besonders gefreut hat mich, dass der Autor das Buch selbst verschickt und signiert hat. Ich liebe signierte Bücher!

- F. Wagner/C. Birk, "Garantiert wechselhaft": Die von den Autorinnen begleitete Leserunde war total lustig und interessant. Ich habe schonmal bei einer Leserunde mit Fanny Wagner mitgemacht bei ihrem Buch "George Clooney, Tante Renate und ich", das mir auch sehr gut gefallen hat. Die Betreuung der Leserunde war super, und da das Buch in Franken spielt, sind wir megaoft ins "Off-Topic" abgerutscht. ;-) Das Buch habe ich schon durch, meine Rezension findet ihr hier

- M. Condo, "Magic Cleaning": Ich bin mal gespannt, ob mir die Lektüre dieses "Feng Shui für Schlampen", wie ich es nenne, dabei hilft, mein Chaos hier in den Griff zu kriegen... Falls ich es vorher nicht verschlampe. ;-)


Gewonnen bei den Bloggeraktionen zum Welttag des Buches

Das Angebot zum "Welttag des Buches" war ja wirklich überwältigend bei über 1.000 teilnehmenden Blogs! Ich habe natürlich nur bei den Büchern mitgemacht, die mich wirklich sehr interessiert haben. Aber selbst das war unmöglich, da hätte ich vermutlich mehrere Tage Vollzeit Kommentare schreiben müssen. ;-) Beim Durchstöbern habe ich viele schöne neue Blogs kennengelernt. Mitgemacht habe ich bei ca. 70 Blogs, was ich ja schon irgendwie wahnsinnig finde. ;-) Gewonnen habe ich 4x, was wohl kein schlechter Schnitt ist gemessen an der Masse von Teilnehmern.

- J. Moyes, "Ein ganzes halbes Jahr": Gewonnen bei Scriba. Auf das Buch bin ich schon sehr gespannt, denn das ist ja momentan der absolute Bestseller, über den ich wirklich noch nie was Schlechtes gelesen habe! Bei so vielen tollen Rezensionen muss das Buch der Hammer sein, oder? Andererseits hoffe ich, dass meine Erwartungen dadurch nicht zu hoch angelegt sind.

- S. Stanisic, "Wie der Soldat das Grammofon repariert": Gewonnen auf dem Feuergriffel-Blog der Stadtbibliothek Mannheim. Ich finde das Thema (Bosnienkrieg) sehr interessant. Und das Buch ist sogar signiert. :-)

- M. Jung, "Meine erste Ampel": Gewonnen bei Frank Wehrmann. Ein Buch für Landeier, das einfach so lustig klang, dass ich unbedingt in den Lostopf hüpfen musste. Ich bin ja ursprünglich selbst ein Landei.

- J. Lawson, "Das ist nicht wahr, oder?": Bei der Leserunde auf LovelyBooks hatte ich damals kein Glück, umso mehr habe ich mich über diesen Gewinn auf dem Blog "Libri amici, libri magistri" gefreut. Zusätzlich zu dem Buch gab es noch einige Goodies wie einen "Welttag"-Kulli, einen Terminkalender, das Metrolit-Magazin und zahlreiche Leseproben.

Ertauscht bei Tauschticket

- A. Smoltczyk, "Päpste pupsen nicht": Das Buch hat mich schon gereizt, als ich dazu eine Leserunde auf LovelyBooks gesehen habe. Klingt einfach total süß! Damals habe ich mich nicht beworben, weil ich weder selbst zur Zielgruppe gehöre, noch ein Kind im passenden Alter zur Hand habe. Das Buch konnte ich für nur ein Ticket im super Zustand ertauschen.

Montag, 20. Mai 2013

Rezension: "Garantiert wechselhaft" von Fanny Wagner & Carolin Birk

Daten zum Buch:
erschienen am: 2. Mai 2013
Verlag: rororo
ISBN: 9783499258985
320 Seiten
Preis: 9,99 €

Zum Inhalt:
Die 48jährige Grafikerin Nina Lindner hat es nicht leicht. Von ihrem launischen Ex-Mann Volker, dem Vater ihrer 16jährigen Tochter Marie, tyrannisiert und von einem weiteren Ex gebeutelt, der sich in ihrer Wohnung breit gemacht hat, hangelt sie sich von Tag zu Tag, Auftrag zu Auftrag. Doch endlich scheint ihr das Glück hold: Ihr Onkel Hubert, mit dem sie schon ewig keinen Kontakt mehr hatte, vererbt ihr seinen alten Gasthof, tief in der Fränkischen Schweiz. Nina zögert nicht lange, und zusammen mit Marie verlässt sie Hals über Kopf Berlin, um im beschaulichen Wiestal ein neues Leben zu beginnen. Doch kaum im der fränkischen Pampa angekommen, lassen die Probleme nicht lange auf sich warten. Das Gasthaus ist maroder, als Nina dachte, eine Gruppe einheimischer Schnepfen macht ihr das Leben schwer und der Schreiner Christian verdreht ihr gehörig den Kopf. Nicht zu vergessen die Alltagstücken mit dem fränkischen Dialekt, der für die beiden Großstadtpflanzen ein Buch mit sieben Siegeln ist... Wird es Nina und Marie gelingen, sich in Wiestal einzugewöhnen und das Herz der eigentümlichen Bewohner zu erobern?

Meine Meinung:
„Garantiert wechselhaft“ ist der 2. Roman von Fanny Wagner (bzw. Hermien Stellmacher), den sie zusammen mit Carolin Birk (bzw. Katharina Wieker) geschrieben hat. Herausgekommen ist ein luftig-leichter Unterhaltungsroman, der trotz emotionaler Hoch und Tiefs durchgehend gute Laune verspricht. 

Die Figuren sind liebevoll gezeichnet. Nina und Marie waren mir von Anfang an sehr sympathisch, und auch alle anderen Nebenfiguren wie z. B. die hilfsbereite Nachbarin Gundi, Ninas beste Freundin Elke, ja, sogar die vier Schnepfen gewinnt man im Verlauf der Geschichte lieb. Natürlich gibt es auch ein paar unangenehme Charaktere, wie z. B. Ninas egozentrischen Exmann Volker, aber dass man diese Leute nicht ins Herz schließt, ist gewollt, und ohne ein paar „Halunken“ in der Geschichte wär’s ja auch langweilig, nicht?
Jedes Kapitel beginnt mit dem aktuellen Tagesdatum und einer Vorhersage der Emotionen. Ein witziger Einfall, wie ich finde! Außerdem wird die Geschichte bereichert durch die überall im Haus verstreuten, gestickten Lebensweisheiten des seligen Onkel Hubert, der auch nach seinem Tod mit Sinnsprüchen wie „Wo Wein, Gesang und Liebe thronen, da müssen gute Menschen wohnen“ Nina durch ihr neues Leben im tiefsten Franken begleitet. 

Abgesehen von der amüsanten Story, den sympathischen Figuren und dem lockeren, lustigen Schreibstil der Autorinnen, lebt das Buch auch von dem anschaulichen fränkischen Dialekt, den die Einwohner Wiestals sprechen. Da ich selbst Fränkin bin, hatte ich damit kein Problem, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich Nicht-Franken anfangs etwas schwertun, alles problemlos zu verstehen. Allerdings haben Nina und Marie das gleiche Problem bei ihrer Ankunft in Wiestal, und so findet man sich zusammen mit den beiden langsam Schritt für Schritt in den Dialekt ein. Aber keine Angst, des Fränggische is fei gar net sooo schwer zu verstehn! Außerdem macht gerade der Dialekt viel vom Charme des Buches aus!

„Garantiert wechselhaft“ ist ein witzig-spritziger Roman, der gute Laune macht und bei dem ich es einfach nur schade fand, als ich die letzte Seite erreicht hatte. Geniale Unterhaltung für jede Wetterlage! Des muss mer fei amal g’lesn hamm!

5 von 5 Schreiberpaletten



Samstag, 18. Mai 2013

Welttag des Buches - 2. Auslosung

Update: Leider fehlt mir noch die Adresse von Sabrina. Irgendwie finde ich bei Google+ keine Möglichkeit, sie zu kontaktieren. Bin ich nur zu doof? Also falls das doch irgendwie geht (Ich bin nicht bei Google+.), kann mir jemand sagen, wie? Und falls jemand Sabrina kennt, kann er sie ja vielleicht mal darauf hinweisen, dass ihr Luschen-Buch auf sie wartet.
__________________________________________________________________
Sooo, ein zweites Mal versuche ich heute, meine beiden Welttagsbücher an die Frau zu bringen. Die Teilnahme war diesmal nicht ganz so rege, aber dann ging's mit dem Auslosen immerhin schneller. ;-)

Gewonnen haben...

"Die Männer, die wir lieben, und die Luschen, die wir kriegen":

Sabrina Ehrlich

UND

"Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte":

Christina (Anonym)

Ich hoffe, ihr beiden freut euch ein bisschen! Ihr kriegt auch noch eine Mail von mir, denn diesmal sollen die Bücher auch WIRKLICH auf Reisen gehen. Bzw. Sabrina, von dir hab ich leider keine Mailadresse, fällt mir gerade auf, aber du hast ja geschrieben, du guckst vorbei. Mail mir doch bitte auf die im Impressum angegebene Adresse! :-)

Und ich hoffe, dass die anderen Teilnehmerinnen nicht allzu traurig sind. Vielleicht verlose ich ja bald mal wieder was! :-)

Freitag, 17. Mai 2013

Meine 1. Rebuy-Bestellung

Von Rebuy hatte ich in diversen Bücherblogs bisher mehr Schlechtes als Gutes gelesen. Lange Lieferzeiten, falsche Lieferungen (z. B. anderes Cover), schlechtere Zustände als angegeben. Ich hab meine letzte große Bestellung von gebrauchten Büchern vor etlichen Jahren bei Medimops getätigt und war damals auch so semi-zufrieden. Einige Bücher sahen noch top aus, andere waren schon deutlich gelesen und - was ich besonders schlimm finde! - hatten Einträge, und das bei einem angeblich sehr guten Zustand. 

Nach diesen ganzen Berichten wurde ich dann doch neugierig, und mit der Überzeugung "Da bestelle ich sowieso nichts." klickte ich mich mal durch die Homepage. Und dann fand ich die fatale Kategorie "Bücher unter 1 €". Zuerst fand ich einige ältere Bücher von meiner Wunschliste für 89 Cent, und damit sich die Versandkosten von 3,99 € rechnen, klickte ich mich weiter durch und fand noch viele andere interessante Bücher. Am Ende habe ich 13 Bücher bestellt, die alle nur 89 Cent gekostet haben!

Hier ist meine Ausbeute:




Geliefert wurde übrigens blitzschnell, und bis auf eins sahen die Bücher wirklich alle top aus, teilweise ungelesen! Da hatte ich wirklich Glück! Zumal man bei einem Preis von unter 1 € es auch eher verschmerzen kann, wenn das Buch nicht so toll aussieht.

Ich werde auf jeden Fall irgendwann mal wieder dort bestellen, aber nur in größerer Menge und bei Schnäppchenpreisen, sonst lohnen sich die Versandkosten nicht. Der Bestellung lag auch ein 3 €-Gutschein bei, aber der war leider nicht lange gültig, und ich kann mir ja nicht alle 2 Wochen so viele Bücher bestellen. ;-)

Mein SuB ist damit von "schwindelerregend hoch" in "Hans und die Bohnenranke-Höhe" angewachsen.

Dienstag, 14. Mai 2013

Rezension: "Frettnapf" von Murmel Clausen

Daten zum Buch:
erschienen am: 9. April 2013
Verlag: Heyne
ISBN: 9783453410176
256 Seiten
Preis: 8,99 €

Zum Inhalt:
Hier kommt die Fortsetzung von Murmel Clausens Roman „Frettsack“. Im 2. Band ist Jens mit Jessi zusammen. Sie wollen bald heiraten und erwarten ihr 1. Kind, das eigentlich von Jens‘ bestem Freund Sven ist, aber das war ein Ausrutscher und zählt nicht...

Jens hat Angst, dass Jessi ihn als zukünftigen Ehemann und Familienvater für untauglich befindet, immerhin hat er mit Ende 30 immer noch keine geregelte Einkommensquelle und auch sonst keinen Plan, was er mit seinem Leben anstellen soll.

Als Jessi dann auch noch eine räumliche Trennung auf Zeit vorschlägt, schrillen bei Jens alle Alarmglocken. Er beschließt, endlich sein Leben in die Hand zu nehmen. Aber wie soll das gelingen, wenn man - abgesehen von einer hormonell bedingt launischen Freundin - auch noch mit einem fremdflirtenden Vater und zwei chaotischen Freunden geschlagen ist?

Meine Meinung:
Zuerst einmal muss ich dazu sagen, dass ich den 1. Teil leider vorher noch nicht gelesen habe. Das empfinde ich aber prinzipiell nicht als Problem, denn die wichtigsten Sachverhalte aus dem 1. Buch werden immer mal wieder an den geeigneten Stellen in Nebensätzen zusammengefasst, so dass man gut einsteigen kann. Allerdings kann ich nicht beurteilen, inwieweit sich die Charaktere im Vergleich zum 1. Roman weiterentwickelt haben.

Mir waren leider alle Protagonisten durchgehend unsympathisch. Anfangs fand ich Jens‘ Selbstzweifel und Makel noch liebenswürdig. Aber so nach und nach fand ich ihn für einen Mann in seinem Alter einfach nur furchtbar unreif, chaotisch, planlos und im Selbstmitleid zerfließend. Er versaut sich seine Chancen bei einem Radiosender und setzt stets alles daran, seine Freundin generell falsch zu verstehen. Mit emotionaler Intelligenz hat er’s leider nicht so, und mir fiel es im Verlauf der Geschichte immer  schwerer, ihn zu mögen.

Seine beiden Kumpels, Hondo und Sven, fand ich richtig unsympathisch. Hondo ist ein gewaltbereiter Tunichtgut, der seiner Freundin zuliebe zum jüdischen Glauben konvertieren will. Obwohl er kaum Ahnung vom Judentum hat, tut er so, als sei er DER Jude schlechthin, und das mit solch einer Vehemenz und Überheblichkeit, dass er mich damit tierisch genervt hat. Sven ist ... na ja, eben Sven. Er interessiert sich nicht für seine Tochter und ist ziemlich egozentrisch. Zu den anderen wichtigen Figuren wie Jessi oder Jens‘ Vater habe ich irgendwie keine richtige Meinung entwickeln können. Wirklich sympathisch war mir aber niemand.

Die Handlung an sich ist gut durchdacht, mit vielen Wendungen und einem – zumindest für mich – unerwarteten Ende, das reichlich Platz lässt für eine Fortsetzung. Der Schreibstil des Autors ist locker und witzig mit viel Biss und Ironie und lässt sich gut lesen. Jedes Kapitel hat als Überschrift eine Messe (z. B. Fahrradmesse, Erotikmesse, Familienmesse,...), was ein ganz netter Einfall ist.

Das Buch ist ein kurzweiliger Spaß für zwischendurch, nur leider hat es nicht meinen Humor getroffen.

3,5 von 5 Schreiberpaletten

Sonntag, 12. Mai 2013

Neuverlosung - Welttag des Buches

Nachdem sich die beiden Gewinner meiner Welttag-Aktion leider auch 2 Tage nach Ablaufe der Frist nicht gemeldet haben, verlose ich beide Bücher noch einmal. Um welche Bücher es sich handelt seht ihr hier.
 
Wer sich bis zum 17. Mai hier per Kommentar meldet, wandert in den Lostopf. Wer sich bereits am Welttag beworben hatte und sich nochmal meldet, hat die doppelte Chance zu gewinnen. Schreibt bitte, welches Buch ihr möchtet (Es gehen auch beide.) und hinterlasst mir eine Möglichkeit, euch zu benachrichtigen.

Ich finde es wirklich schade, dass sich gleich beide Gewinner nicht gemeldet haben. Ich hatte ja aber in den Teilnahmebedingungen geschrieben, dass sich die Gewinner bei mir melden müssen, und ich denke, es ist nicht sooo aufwändig, sich aufzuschreiben, wo man mitmacht und dann zeitnah nachzugucken, ob man gewonnen hat, selbst wenn man nicht vorhat, dem Blog auch weiterhin zu folgen. Deshalb werde ich die beiden nicht anmailen, sondern neu auslosen.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Welttag des Buches - Die Auslosung

Erstmal ein dickes Sorry, dass ich es erst heute geschafft habe, die Gewinner auszulosen und zu verkünden. Die ganze Woche war ich sehr beschäftigt und hatte darüber hinaus kaum Internet. :-/

Aber jetzt ist es so weit:

Gewinner Nr. 1: Das Buch "Die Männer, die wir lieben, und die Luschen, die wir kriegen" geht an:

-Sami-

Gewinner Nr. 2: Das Buch "Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte" geht an:

Abir 
(unter "Anonym" gepostet)

Bitte schickt mir doch eure Postadresse bis zum 10. Mai an die im Impressum angegebene Mailadresse. Ansonsten muss ich leider neu auslosen.

Ich hoffe, die Anderen sind nicht traurig, vielleicht hattet ihr ja bei einem anderen Gewinnspiel mehr Glück?! 

Mein Fazit zu dieser Aktion: Ich habe viele neue, interessante Blogs kennengelernt und fand meine kleine Blogtour sehr spannend. Auch ich habe bei Gewinnspielen mitgemacht, da wirklich wahnsinnig viele tolle Bücher verlost wurden. Um bei allen mitzumachen, die ich gerne gewonnen hätte, hätte ich mich wohl 3 Tage Vollzeit nur mit Kommentieren beschäftigen müssen. ;-) Es hat mir auch Spaß gemacht, die Kommentare zu meiner Verlosung zu lesen, wenn auch einige gar nicht begründet haben, wieso sie die Bücher gewinnen wollen. Fand ich ein bisschen schade, da so ein kurzer Satz ja nicht allzu schwer hinzukriegen ist. ;-) Ich denke außerdem ganz allgemein bei so einer Aktion, dass die meisten Teilnehmer nur wegen der Gewinnspiele auf die Blogs gehen und keine Leser werden. Aber das kann ich teilweise auch verstehen, denn man kann auch nicht ALLE Blogs regelmäßig verfolgen, das wäre echt zu viel des Guten. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn der/die Ein/e oder Andere hier jetzt öfter mal reinguckt.