Freitag, 29. November 2013

[Blogg dein Buch] Rezension: "Vom Glück mit Katzen zu wohnen" von Maike Grunwald und Anja Hölper

Daten zum Buch:
erschienen am: 15. August 2013
Verlag: Callwey
ISBN: 9783766719966
160 Seiten
Preis: 29,95 €
HIER bestellbar!

Zum Inhalt:
In diesem Bildband porträtieren die Autorin Maike Grunwald und die Fotografin Anja Hölper 18 Prominente, die zumindest eines gemeinsam haben: Sie alle dürfen das Privileg genießen, mit Katzen zusammenzuleben. Von Kerstin Gier über Rosina Wachtmeister bis Federica de Cesco: Der Leser erhält Zugang zum privaten Reich dieser Menschen und lernt ihre felligen Mitbewohner kennen. Ob Wohnungskatze oder Freigänger, Rassekatze oder Straßentiger – hier ist jede Fellnase eine starke Persönlichkeit und hat ihre Herrchen und Frauchen voll im Griff.

Meine Meinung: 
Als Katzenliebhaberin wollte ich dieses Buch unbedingt haben. Ich selbst habe leider keine Katze, kümmerte mich aber für einige Monate um insgesamt vier Pflegekatzen, die alle ihren ganz eigenen Charakter hatten. Das Zusammenleben mit Katzen gefiel mir sehr gut, und ich möchte auf jeden Fall in Zukunft wieder eine Fellnase haben, denn seitdem fehlt mir wirklich etwas.

Mit „Vom Glück, mit Katzen zu wohnen“ haben Maike Grunwald und Anja Hölper einen wunderschönen Bildband vorgelegt, der mir gut gefallen hat. Die 18 Porträts haben alle den gleichen Aufbau: Zuerst gibt es ein einseitiges Foto der Prominenten zusammen mit einer oder mehreren ihrer Katzen. Danach erhalten wir Einblicke in die Wohnverhältnisse und erfahren mehr über die Eigenarten der Katzen. Zum Schluss gibt es noch ein paar Fakten zu den Katzen, die der Besitzer aus dem Nähkästchen plaudert.

In diesem Buch treffen wir auf ganz unterschiedliche Persönlichkeiten sowohl bei den Prominenten als auch bei den Katzen, so dass eine bunte Mischung entsteht. Die Fotos sind sehr schön und hochwertig. Nicht auf jedem Bild werden die Katzen gezeigt, sondern auch mal nur Zimmer oder Teile der Wohnungseinrichtung. So ist das Buch nicht nur interessant für Katzenliebhaber, sondern auch für Menschen, die sich für Innenarchitektur und -design interessieren und sich gerne anschauen, wie andere Menschen so wohnen. 

Im Anhang findet sich noch ein kurzes Interview mit der Katzentherapeutin Birga Dexel, kurze Vorstellungstexte der porträtierten Katzenfreunde sowie Adressen und Ratgeber zum Thema "Wohnen mit Katzen".

Jedoch habe ich auch Kritikpunkte: Ich persönlich kannte einen Großteil der angeblichen Prominenten gar nicht. Natürlich weiß so ziemlich jeder, wer Rosina Wachtmeister oder Kerstin Gier sind. Doch andere Leute wie die Architektin Gudrun Wurlitzer oder die Agenturinhaberin Tina Szuggar sagten mir so rein gar nichts. Ich konnte deshalb mit den meisten Promis so rein gar nichts anfangen, was ich etwas schade fand. Da hätte man mir auch irgendwelche unbekannten Leute vorstellen können, es hätte keinen Unterschied gemacht.

Dann gab es ein paar Porträts, bei denen die Inneneinrichtung scheinbar interessanter war als die Hauptakteure in diesem Buch, die Katzen. Da gab es mehr Bilder vom Interieur als von den Stubentigern, da wurde aufgezählt, von welcher Marke dieses und jenes Designerteil ist. Das ist sicherlich interessant für diejenigen, die sich dafür begeistern, und ja, es geht hier auch um die Wohnverhältnisse der Katzen. Aber mir war das zu sehr off-topic, denn es sollte hier ja um die Katzen und das Miteinander von Mensch und Tier gehen und nicht darum, wo genau die Inneneinrichtung herkommt. 

Zu guter Letzt frage ich mich, ob der doch etwas happige Preis von 29,95 € nicht etwas zu hoch gegriffen ist für 160 Seiten. Jedoch sind Bildbände ja nie ganz billig und letztendlich muss jeder selbst wissen, wieviel er für ein Buch ausgeben möchte.
Ansonsten finde ich "Vom Glück mit Katzen zu wohnen" wirklich schön, die Fotos sind toll, und vieles, was die Katzenhüter über ihre Lieblinge erzählen, zeigt, wie sehr sie diese lieben und verehren. So gibt es kaum einen Haushalt, in dem die Stubentiger nicht schon längst das Kommando übernommen haben. Ein schöner, unterhaltsamer Bildband nicht nur für Katzenfans.

4,5 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an "Blogg dein Buch" und den Callwey-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Urlaubsstatistik: Meine gelesenen Bücher

Es ist schon wieder fast einen Monat her, als ich mich mit meinem Freund zu einem einwöchigen Entspannungsurlaub nach Kreta aufgemacht habe. Damals habe ich euch ja schon angekündigt, welche Bücher ich dafür eingepackt habe. Zur Erinnerung:


Für die Abreise mussten wir zwar sehr früh aufstehen, aber vor lauter Aufregung konnte ich trotzdem lange nicht einschlafen, und schwupps, hatte ich "Ich heirate Frau Antje ihre Familie" schon durchgelesen, bevor wir überhaupt los sind. Deshalb blieb dieses Buch dann doch zu Hause, stattdessen nahm ich spontan "Ausgeliebt" von Dora Heldt mit. (U. a. deshalb, weil es ungefähr die gleiche Dicke hatte und ich mit meinem Reisegewicht haushalten musste.)

Da wir ziemlich viel Gepäck hatten, nahm ich nur Bücher mit, die ich auf Kreta lassen konnte. Natürlich fand ich den Gedanken nicht so prickelnd, dass meine Bücher evtl. im Müll landen würden. Deshalb hab ich mich total gefreut, als ich im Hotel ein Büchertauschregal entdeckte! :-) So konnte ich meine Bücher so enstorgen, dass andere auch noch was davon hatten.

Also, hier ist meine Lesestatistik für den Urlaub:

"Totentänze": 
Bislang kannte ich ja nur einen Arena-Thriller, aber dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es waren 4 Kurzgeschichten, die sich zwar meiner Meinung nach ein bisschen glichen (Stets eine weibliche Protagonistin und die immer wiederkehrenden hippen Vornamen wie Leonie, Leon, Lukas,...), die ich aber alle spannend fand und mit deren Ausgang ich meist nicht rechnete. Gute Unterhaltung.

"Die Flüsse von London": 
Am Anfang kam ich nur zäh durch das Buch, aber dann gefiel es mir richtig gut und ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

"Hellas Channel":
Die größte Enttäuschung bei meiner Urlaubslektüre. Ich fand es ziemlich langweilig, den Kommissar mochte ich einfach nicht, die Handlung kam nicht recht in die Gänge. Da es auch das dickste Buch war und ich es erst am letzten Tag bei der Heimreise las, beschloss ich irgendwann entnervt, das Buch ab der Hälfte nur noch querzulesen, um wenigstens zu wissen, wer jetzt der Mörder war. Danach landete es auf dem Bahnhof im Altpapier. Bevor ihr jetzt Schnappatmung kriegt: Das Buch habe ich für 50 Cent im Büchereiflohmarkt gekauft, es hatte schon etliche lose Blätter und war wirklich in einem desolaten Zustand.

"Ich spucke auf euch": 
Nun ja, ich fand den Schreibstil irgendwie anstrengend. Das Buch ist schon etwas älter, und obwohl ich diese angeblich wahre Geschichte recht interessant fand, war es eins von diesen Büchern, bei denen man einfach froh ist, wenn man sie ausgelesen hat. Weiß nicht genau, warum, aber so war's halt einfach.

"Ihr kriegt mich nicht klein": 
Ziemlich interessant, wenngleich man die Geschichte vielleicht auch etwas hätte kürzen können. Ich bin echt erbost darüber, wie Lidl & Co. mit ihren Mitarbeitern umgehen. Andererseits war vieles auch nicht mehr neu. Meine Schwester hat - wie die Autorin - auch für einige Zeit bei KiK gearbeitet, deshalb wusste ich z. B., dass die teilweise nichtmal innerhalb von 8 Stunden aufs Klo können, weil sie alleine im Verkaufsraum sind. Dazu dann ein wirklich unterirdischer Stundenlohn (5 € oder sowas). Ich hoffe, die Autorin kann auch weiterhin Arbeitnehmer dafür gewinnen, eigene Betriebsräte zu gründen.

"Ausgeliebt":
An und für sich gute Unterhaltung. Aber ein bisschen genervt hat mich schon, wie locker-flockig alles für die Protagonistin lief, nachdem ihr Mann sie verlassen hatte. Sie nimmt natürlich sofort etliche Kilos ab und hat dann eine Traumfigur, ihre Freunde organisieren ihr eine Traumwohnung in ihrer Traumstadt, und die Männer liegen ihr auch reihenweise zu Füßen. Außerdem wundere ich mich, wie lukrativ der Job als Verlagsvertreterin sein muss. Die Damen hatten allesamt haufenweise Kohle, um sich teure Wohnungen und anderen Firlefanz leisten zu können. Und als sich die Hauptfigur von ihrer Scheidungsabfindung haufenweise nutzlosen, dafür wahnsinnig teuren Dekoscheiß kaufte, obwohl sie sonst keinerlei Ersparnisse hatte, ging mir echt die Hutschnur. Einer Freundin von mir gefiel das Buch wiederum supergut. Vielleicht ist es eher ein Buch für Leute mit Liebeskummer, das zeigen soll, dass man auch nach einer schweren Trennung wieder auf der Sonnenseite des Lebens stehen kann.

Und ansonsten? Da der Urlaub schon wieder so lange vorbei ist, werde ich auf einen Urlaubsbericht verzichten. Schön war's, entspannend, interessant. Wir möchten gerne wieder zurück nach Kreta und all die anderen Orte erkunden, die wir in den 7 Tagen nicht gesehen haben. Allein die Rückreise war dann so abartig stressig mit vielen Zwischenstopps, in denen wir stundenlang der Langeweile fröhnten (Irgendwann kann man noch nichtmal mehr lesen, um sich abzulenken.), verspäteten Zügen und Flügen und einer Gesamtreisedauer von 15 Stunden, dass ich danach wieder in alter Muffellaune deutschen Boden betrat und die Urlaubsstimmung sofort wieder flöten ging. Ich bin schon längst wieder urlaubsreif!

Hier noch ein paar Impressionen:

Georgioupolis, ein 1 km von unserem Hotel entferntes Städtchen

Lappa


Knossos, das ich als Archäologin natürlich unbedingt besuchen musste

Chania, die zweitgrößte und angeblich schönste Stadt Kretas

Ein hübsches Gässchen in Chania

Montag, 25. November 2013

Rezension: "Mut für zwei. Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt" von Julia Malchow


Daten zum Buch:
erschienen am: 14. Mai 2013
Verlag: Malik
ISBN: 9783890294261
320 Seiten
Preis: 19,99 €

Zum Inhalt:
Julia Malchow hat schon viel von der Welt gesehen. Die passionierte Globetrotterin liebt das Reisen unter extremen Umständen und führt als erfolgreiche Geschäftsfrau u. a. ein eigenes Reisebüro. Als sie Mutter wird, stellt sie ihr eigenes Lebenskonzept und das gängige Familienmodell in Deutschland in Frage. Sie beschließt, das zu tun, was sie immer tut, wenn sie Antworten auf ihre Fragen sucht: Reisen! Allen Warnungen zum Trotz macht sie sich mit ihrem 11 Monate alten Sohn Levi auf eine mehrmonatige Abenteuerreise mit der Transsibirischen Eisenbahn, die sie von Russland über die Mongolei bis nach China und letzten Endes zu sich selbst führt.

Meine Meinung:
Leider hat es bei mir mehrere Monate gedauert, bis ich das Buch häppchenweise fertig gelesen hatte. Ich kann wirklich nicht sagen, woran es letzten Endes lag, doch ich habe lange Zeit keinen richtigen Bezug zu dem Buch herstellen können und legte es immer wieder zu Gunsten anderer Bücher zur Seite. Als ich mich dann endlich auf das Buch einlassen konnte, bin ich ziemlich schnell durchgekommen, da mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefiel, v. a. ihre eindrücklichen Beschreibungen von Landschaften und Menschen.

Jedoch fand ich auch bis zum Schluss leider keinen Zugang zu ihren abschweifenden Gedanken und ihrem Selbstfindungstrip. Ich schätze, dies liegt daran, dass ich weder Mutter noch abenteuerliebende Extremreisende bin. Diese pseudophilosophischen Abschweifungen haben mich deshalb auch meist gelangweilt. 

Julia Malchows Anlass für die Reise fand ich zum Teil nachvollziehbar, jedoch nicht, wieso sie so unbedingt trotz aller widrigen Umstände genau diese Reise zu genau diesem Zeitpunkt machen wollte. Die Reise schien ja im Vornherein zum Scheitern verurteilt, da sich die Organisation als sehr schwierig gestaltete, doch die Autorin blieb so verbissen an der Sache, dass ich das schon übertrieben fand. Hier hatte ich eher das Gefühl, dass sie diese Reise einfach nur aus purem Trotz und „Euch zeig ich’s!“-Gehabe durchdrücken wollte. Auch wenn ich ansonsten den Eindruck hatte, dass sie das Wohl ihres Kindes während der Reise dann auf jeden Fall in den Vordergrund stellte. Nur während der Vorbereitung fand ich ihre Einstellung etwas egoistisch und zu verbissen.

Die Schilderung der Reise mit ihren verschiedenen Stationen in Russland, der Mongolei und China fand ich sehr interessant und faszinierend. Julia Malchow ist eine beeindruckende Frau: Sie steht mitten im Leben, ist erfolgreiche Geschäftsfrau und entgegen all ihrer Bedenken (soweit ich das beurteilen kann anhand dieses Buches) eine hervorragende Mutter. Wo andere gemütlich am Hotelpool urlauben, besteigt sie Gebirge und dringt in die unwirtlichsten Ecken der Welt vor, als würde sie einen Spaziergang machen. 

Ich habe mich gefreut, als endlich ab der Mongolei auch der Kindsvater eine Rolle spielen durfte und Frau und Kind auf der weiteren Reise begleitete. Natürlich musste er arbeiten und konnte nicht die mehrmonatige Reise komplett mitmachen, aber zuvor spielte er kaum eine Rolle, was ich schade fand. 

Anschaulich sind die Farbfotos in der Mitte des Buches. So hatte man bei den Erzählungen Julia und Levi vor Augen und konnte auch ein paar Orte selbst sehen. Gerade bei einem Reisebericht finde ich Fotos sehr wichtig.

Alles in allem ein interessanter Reisebericht über den Fernen Osten. Die Autorin macht Mut, dem gängigen Klischee der Familie zu entfliehen und sich trotz aller Unkenrufe mit Kleinkind auf Reisen zu begeben. Sicherlich nicht nur für Fans von Reiseberichten interessant, sondern auch für Eltern, die bisher davor zurückscheuten, mit Kleinkindern zu verreisen.

3,5 von 5 Schreiberpaletten

Donnerstag, 21. November 2013

Update: LovelyBooks-Leserpreis 2013 - Jetzt abstimmen!

So, ihr Lieben - ich glaube, ich habe das etwas falsch verstanden gestern. Bis gestern konnte man für die Bücher voten, die für den Leserpreis 2013 in Frage kommen, und ggf. weitere Bücher nominieren, die noch nicht in der Liste sind. Diese Nominierungsphase ist jetzt abgeschlossen, eine Vorauswahl wurde getroffen, und von heute an kann man bis zum 28. November abstimmen, welche Bücher den Leserpreis 2013 erhalten!

Hier geht's zur Wahl:

http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2013/


Na da werde ich nochmal grübeln müssen, für wen ich jetzt stimme, da es nicht alle meine Favoriten in die Endrunde geschafft haben.

Wie schaut's aus - haben es eure Lieblingsautoren in die Auswahl geschafft?

Mittwoch, 20. November 2013

Der LovelyBooks-Leserpreis 2013 - Votet heute noch!

Auf LovelyBooks könnt ihr im November für eure Lieblinge beim Leserpreis 2013 voten! Habt ihr schon mitgemacht? Falls nicht, beeilt euch, denn heute ist der letzte Tag! Voten könnt ihr hier.
 
Es stehen jede Menge Bücher zur Auswahl, so dass man wirklich die Qual der Wahl hat. Und falls ihr euren Liebling nicht finden konntet, schlagt ihn einfach selbst vor!

Der Leserpreis wird in folgenden Kategorien verliehen:


Der Einfachheit halber ein Screenshot der Kategorien auf LB.


Ich persönlich fand es uuuuuuunglaublich schwierig, mich in jeder Kategorie für nur ein einziges Buch entscheiden zu müssen! Ich habe auch einige Kategorien deshalb ausgelassen. Bei einigen wollte ich mich einfach nicht auf ein Buch beschränken, und mit anderen Kategorien konnte ich nicht so viel anfangen (z. B. Hörbuch, Historische Romane oder Erotik).

Falls ihr jetzt neugierig seid, welche Bücher ich nominiert habe - na gut, ich verrate es euch. Wie gesagt habe ich nicht in jeder Kategorie abgestimmt. Und natürlich habe ich nur Bücher gewählt, die ich gelesen habe und die mir auch gefielen. Heißt also nicht, dass ich andere Bücher in der Auswahl nicht besser finden könnte, aber die hab ich dann eben noch nicht gelesen. ;-) Meine aktuellen Favoriten sind also:

Romane: Die Sphinx von Montana
Krimi und Thriller: Der Altmann ist tot
Fantasy: Herzblut - Stärker als der Tod
Jugendbücher: Wunder
Kinderbücher: Allein unter Superhelden
Liebesromane: Garantiert wechselhaft
Humor: Paarungszeit
Sachbuch und Ratgeber: Frauenpower auf Arabisch

Und wenn ihr möchtet, könnt ihr gerne im Kommentar verraten, wen ihr gevotet habt! :-)

Freitag, 15. November 2013

Rezension: "Bridget Jones - Mad about The Boy" von Helen Fielding


Daten zum Buch:
erschienen am: 10. Oktober 2013
Verlag: Jonathan Cape
ISBN: 9780224098106
400 Seiten
Preis: 12,95 €

Zum Inhalt:
Bridget Jones is back – allerdings ohne ihren geliebten Mark Darcy. Seit 5 Jahren ist die nun 52jährige Bridget Darcy schon Witwe und lebt allein mit den gemeinsamen Kindern Billy und Mabel in London. Seit Marks Tod hat sich Bridget völlig zurückgezogen, arbeitet nicht und hat ein paar Kilo zuviel auf den Rippen. Ihre Freunde beschließen, dass es für sie nun an der Zeit ist, endlich wieder richtig guten Sex zu haben. Prompt findet sich Bridget in der wunderbaren Welt von Twitter wieder und lernt den 29jährigen Roxster kennen, der ihre Gefühlswelt gehörig durcheinander bringt.

Meine Meinung:
Eines vorweg: Ich habe die ersten beiden Bridget Jones-Bücher und auch die Verfilmungen geliebt, bin also eine aus der alten Bridget-Riege, die dieser Fortsetzung sehr skeptisch gegenüber stand. Ich bin ein großer Mark Darcy-Fan, und für mich persönlich klang es wie ein Sakrileg, gerade diese Figur sterben zu lassen. Allein dies war der Grund für viele Fans, den 3. Band gar nicht erst anzurühren, doch trotz meiner Bedenken war es für mich sofort klar, dass ich diese Fortsetzung lesen möchte. 

Das Buch ist natürlich wieder in Tagebuchform gehalten. Es ist schon einige Jahre her, seit ich meinen letzten Roman auf Englisch gelesen habe. Ich tat mir ehrlich gesagt schwer mit Helen Fieldings Schreibstil, der sehr umgangssprachlich ist, gespickt mit modernem Vokabular, Slang und vielen Abkürzungen. (Allein, bis ich gecheckt habe, was spag bogs sind...) Ich bin mir sicher, dass mir hierdurch etliche Gags entgangen sind, weshalb ich mir auch nochmal auf jeden Fall die deutsche Übersetzung einverleiben werde und fairerweise den Schreibstil hier nicht weiter bewerten werde. 

Der Zeitsprung ist schon ziemlich krass. Plötzlich haben wir eine Bridget vor uns, die Anfang 50, zweifache Mutter und Witwe ist. Das muss man erstmal verkraften. Bridget war schon immer chaotisch, verplant, unorganisiert, hat oft zu tief ins Glas geguckt und trat in jedes Fettnäpfchen. Dennoch war sie auch immer gleichzeitig liebenswert. Dieses Grundprinzip wird auch im 3. Band beibehalten, jedoch fehlt mir die Entwicklung, die ein Mensch im Verlauf von ca. 15 Jahren zwangsläufig durchmacht. Bridget befindet sich immer noch auf dem alten Level, und genau das hat mich total genervt. Mein Problem ist Folgendes: Ich habe mich weiterentwickelt in all den Jahren zwischen Band 2 und 3. Die Hauptfigur hat es nicht. Und deshalb komme ich mit der Bridget im 3. Band irgendwie nicht mehr so recht klar. 

Sie trägt nun also Verantwortung für zwei kleine Lebewesen, und das ist sicherlich nicht einfach, wenn man alleinerziehend ist. Jedoch kann sie sich ansonsten nicht beklagen. Dank Mark hat sie genügend Geld, um nicht mehr arbeiten zu müssen, hat für die Kids eine Nanny und kann den ganzen Tag zu Hause auf der Couch sitzen oder sich alternativ mit ihren Freunden betrinken. Und trotzdem kriegt sie es noch nichtmal auf die Reihe, ihre Kinder pünktlich von der Schule abzuholen oder rechtzeitig zu wichtigen Terminen zu erscheinen (in denen sie dann sowieso lieber sinnfreie SMS verschickt, als den Anwesenden zuzuhören).

Auch Bridgets Freundeskreis war mir nicht mehr so sympathisch wie früher. Geistig gereift ist wirklich keiner von den Leuten, allen voran Tom und Jude. Ich fand es auch schade, dass Shazzer gar keine Rolle mehr spielte. Zwar lebt sie nicht mehr in London, aber innerhalb eines ganzen Jahres scheint es auch noch nichtmal ein Telefongespräch zwischen ihr und Bridget zu geben. Schade, dass Helen Fielding diesen Charakter einfach komplett unter den Tisch fallen ließ. Mit der egozentrischen Talitha hingegen konnte ich eher wenig anfangen und es nervte mich, dass Bridgets Freunde ständig betonten, dass sie wieder flachgelegt werden muss nach 5 Jahren Witwendasein. Einfühlsam geht anders. Aber im Endeffekt dreht sich das ganze Buch nur darum, flachgelegt zu werden. Selbst in ruhigeren, sentimentalen Szenen macht Helen Fielding alles mit Bridgets Notgeilheit kaputt, z. B. wenn sie in einem rührigen Brief an Mark schreibt „I fucking miss you and I miss fucking you.“. 

Die beiden Kinder Billy und Mabel bleiben leider viel zu oft im Hintergrund. Es gibt ein paar Szenen mit den Kids, ein paar wenige anrührende, in denen die Trauer um Mark thematisiert wird. Aber meist müssen die Kinder lediglich für ein paar schnelle Gags herhalten. Erst im letzten Viertel des Buches wird Bridget zu einer wirklich liebevollen, aufmerksamen Mutter. Vorher war sie viel zu sehr damit beschäftigt, sich volllaufen zu lassen, abzunehmen und mit ihrem Toy Boy tollen Sex zu haben. Auch Bridgets engste Freunde scheinen keinerlei Berührung mit ihren Kindern zu haben. Lediglich Daniel bildete hier eine Ausnahme und sorgte darüber hinaus nicht nur für Wiedersehensfreude, sondern auch für ein paar Schmunzler.

Ansonsten hat Helen Fielding mal wieder ziemlich dick aufgetragen. Sei es, dass es eine 50jährige Frau schafft, innerhalb weniger Monate mehrere Kleidergrößen abzunehmen, indem sie ärztlich verschriebene Proteinshakes trinkt, aber nebenbei noch ständig päckchenweise geriebenen Käse in sich reinstopft. Oder dass sie sich sofort danach den nächstbesten 20 Jahre jüngeren Toy Boy angelt, der natürlich nicht nur supergeil aussieht und ein Tier im Bett ist, sondern auch ansonsten noch perfekt von oben bis unten ist. Natürlich, solche Übertreibungen sind ja auch von den Vorgängerbänden bekannt, aber hier nervten sie einfach nur noch.

Außerdem scheint die Autorin eine Vorliebe für Fäkalsprache entwickelt zu haben. Da wird gefurzt und gekübelt, was das Zeug hält. Dies wurde so ausgeschlachtet, dass es irgendwann einfach nur noch eklig war.

Und doch, es gab sie, ein paar wenige Momente, in denen ich lachen konnte und in denen die alte Bridget in all ihrer Liebenswürdigkeit aufblitzte. Doch diese Momente waren zu selten und kurz, um dieses Buch als gelungen zu betrachten. Die letzten 100 Seiten versöhnten mich wieder ein bisschen mit den vorherigen, denn dort hatte ich zum 1. Mal das Gefühl, Bridget hätte sich doch noch weiterentwickelt, dazugelernt, und die Kinder standen endlich auch im Fokus. Dies wurde aber durch ein sehr kitschiges Ende wieder zunichte gemacht.

Es ist nicht so, dass Bridget ohne Mark einfach nicht funktionieren kann. Aber die Autorin hat aus ihrer Protagonistin eine nervige, trottelige, notgeile Cougar gemacht, was den vorherigen Bänden einfach nicht gerecht werden kann.

Es bleibt der bittere Beigeschmack, dass Helen Fielding hier nochmal auf den damals sehr erfolgreichen Bridget Jones-Zug aufgesprungen ist, um sich als Autorin wieder ins Gedächtnis der Leser zurückzubringen und vielleicht auch ein paar schnelle Kröten zu verdienen. Ich hoffe, eine weitere Fortsetzung bleibt uns erspart. Ich werde diesen Band so schnell wie möglich wieder vergessen, für mich endet Bridget Jones‘ Geschichte mit dem 2. Band und mit Mark Darcy. 

Die meisten eingefleischten Fans werden enttäuscht sein von dieser Fortsetzung. Alle Anderen werden vermutlich das in ihr sehen, was sie ist: Oberflächliche, kurzweilige, zuweilen amüsante Chick Lit. 

2,5 von 5 Schreiberpaletten

Montag, 11. November 2013

Rezension: "Ficken sag ich selten. Mein Leben mit Tourette" von Olaf Blumberg



Daten zum Buch:
erschienen am: 11. Oktober 2013
Verlag: Ullstein
ISBN: 9783550080128
224 Seiten
Preis: 16,99 €

Zum Inhalt:
Ein lautes „Heil Hitler“, ein freundliches Bellen – Olaf Blumberg fällt in der Regel auf, wenn er durch die Straßen geht, denn er leidet am Tourette-Syndrom. Die schockierende Diagnose wird erst mit Anfang 20 bei ihm gestellt, und so muss der Lehramtsstudent von heute auf morgen sein Leben völlig umkrempeln und auf die harte Tour lernen, mit seinen vielen Tics klarzukommen. Nicht nur mit den Reaktionen Außenstehender, die von Unverständnis bis hin zu körperlichen Angriffen reichen, muss Olaf kämpfen, sondern auch mit sich selbst und seinem Tourette, das ihn immer wieder in unangenehme Situationen bugsiert und die Kontrolle über seinen Körper übernimmt. 

In seiner Autobiographie begleiten wir Olaf Blumberg auf seinem steinigen Weg, vom Zeitpunkt der Diagnose über die verschiedensten Therapieversuche bis hin zur völligen Neuordnung seines Lebens, in dem er lernen muss, mit dem Tourette-Syndrom zu leben und seine Krankheit anzunehmen.

Meine Meinung:
Spätestens seit Filmen wie „Vincent will Meer“ oder „Ein Tick anders“ ist das Tourette-Syndrom in der Öffentlichkeit weitgehend bekannt. Oft kichern wir belustigt vor uns hin, wenn wir sehen, wie ein Mensch unkontrollierte Laute von sich gibt, wild umherzuckt und laut Dinge wie „Ficken“ oder „Heil Hitler“ ruft. Was es jedoch für die Betroffenen bedeutet, am Tourette-Syndrom zu leiden, wie schlimm nicht nur die Reaktionen der Anderen für solche Menschen sind, sondern auch der Kontrollverlust über den eigenen Körper, und welche Kräfte mobilisiert werden müssen, um die Tics einigermaßen in Zaum zu halten, davon erfahren wir in Olaf Blumbergs Roman „Ficken sag ich eher selten“.

Der Leser erhält einen intensiven Einblick in das Leben des Autors von dem Zeitpunkt an, an dem sich die ersten Tics lautstark bemerkbar machen und er mit der Diagnose Tourette zum 1. Mal konfrontiert wird. Hierbei ist bereits erstaunlich, dass bei Olaf Blumberg erst mit Anfang 20 die Krankheit entdeckt wird. Zwar leidet er bereits als Kind an kleineren Tics, doch werden diese von den Erwachsenen ignoriert und als Versuch, Aufmerksamkeit zu erhalten, abgestempelt. Wir lernen also auch, dass Tourette erst im Erwachsenenalter mit voller Kraft ausbrechen kann, ein Umstand, der mir vorher nicht bekannt war.

Der Autor schafft es, den Leser teilhaben zu lassen an seinen Emotionen. Man leidet förmlich mit ihm, wenn er wieder einen Schub hat, wenn ihn die Leute anstarren, wenn er sich schämt und von allen abkapselt. Er beschönigt nichts, schreibt auch ehrlich über seine Gefühle, wenn er wieder mal an seiner Krankheit verzweifelt und weinend in seinem Zimmer sitzt. Außerdem ist er auch selbstkritisch, z. B. als er anderen Betroffenen begegnet und sich dabei selbst bei dem ein oder anderen Tic das Lachen verkneifen muss.

Interessant waren auch diese Begegnungen mit anderen Betroffenen. Mit der gleichaltrigen Marion, die schon seit ihrer Kindheit mit der Diagnose lebt, aber es trotzdem nie geschafft hat, sie anzunehmen. Oder mit Christian, dem Begründer der Seite www.tourette.de, dessen Erkrankung viel stärker ausgeprägt ist als Olafs. Wusstet ihr eigentlich, dass sich Tourette-Betroffene (natürlich ungewollt) gegenseitig Tics abschauen und sie übernehmen? Ich nicht, und solche Informationen fand ich sehr faszinierend.

Mithilfe von Zwiegesprächen mit seinem Inneren, mit seinem Tourette, die teilweise recht amüsant sein können, zeigt uns der Autor noch einmal deutlich die „Intentionen“ dieser Krankheit, wenn man es denn so nennen kann. Einfach ausgedrückt, will das Tourette-Syndrom seinen „Wirt“ bloßstellen, es kommt genau dann am stärksten hervor, wenn es sich der größtmöglichen Aufmerksamkeit sicher sein darf, wenn der Moment am Unpassendsten ist. Diese inneren Dialoge zeigen, wie sehr Olaf Blumberg mit seiner Krankheit ringen muss und wie schwer es ihm fiel, sie letzten Endes annehmen und mit ihr koexistieren zu können.

Zwei Kritikpunkte habe ich noch: Erstens habe ich es etwas vermisst, von den Reaktionen der Freunde und Familie zu erfahren. Nur ganz kurz wird mal erwähnt, dass Olaf Blumberg viele Freunde verloren hat, aber wie genau die Reaktionen verliefen, erfährt man nicht. Das hätte mich doch sehr interessiert. Zweitens gefiel mir der christliche Aspekt am Ende des Buches nicht so sehr, der für mich auch sehr überraschend kam und in meinen Augen nicht so recht mit dem Bild, das ich vom Autor bis dato hatte, zusammenpassen wollte. Da dies jedoch nunmal eine Autobiographie und kein fiktiver Roman ist, kann und will ich diesen Umstand aber selbstverständlich nicht negativ bewerten.

Das Buch liest sich flüssig, der Schreibstil ist schnörkellos, direkt, ehrlich. Der Autor bemitleidet sich nicht selbst, im Gegenteil, ich finde, dass er oft eine gewisse Selbstironie mit reinpackt und manche Sachen auch sehr humorvoll beschrieben werden. Mit „Ficken sag ich selten“ liegt hier eine interessante und unterhaltsame Autobiographie eines Tourette-Betroffenen vor, die ich jedem wärmstens empfehlen kann. 

5 von 5 Schreiberpaletten

Samstag, 9. November 2013

Neuzugänge

Seit einigen Tagen bin ich wieder aus dem Urlaub zurück. Es war wirklich erholsam, aber irgendwie war ich ab Luftraum Deutschland schon wieder ziemlich angespannt, und in meinen letzten Urlaubstagen hier in Deutschland musste ich mich dann auch nur wieder mit blöden Sachen herumschlagen. Außerdem verspricht der 1. Arbeitstag gleich der totale Brecher zu werden, da ich von 8-12.30 Uhr arbeiten muss und von 13.30-17.00 Uhr ein Monsterbewerbungsgespräch habe, wo ich vermutlich total zerpflückt werde. Danach wieder zurück auf Arbeit wegen einer Besprechung. Das wird ein langer und harter Tag und vermutlich bin ich danach direkt wieder urlaubsreif. Nichtsdestotrotz flehe ich euch an, mir für das Gespräch am Nachmittag alle Daumen zu drücken, denn es würde wirklich mein Leben verändern, wenn ich diese Ausbildung machen könnte und mir völlig neue Perspektiven eröffnen, nachdem ich eigentlich karrieretechnisch schon abgeschlossen hatte mit meinem Leben. Und mein momentaner Job geht echt gar nicht. :-(

Ok, jetzt bin ich leicht abgeschweift. Seit dem letzten Neuzugangsthread sind nun fast schon 4 Wochen vergangen, und es hat sich mal wieder einiges angesammelt. Jetzt hab ich zwar im Urlaub 6 Bücher weggelesen, aber so schnell kann ich gar nicht lesen, wie der Lesestoff nachkommt. Aber wer kennt das bitte nicht?! ;-)

Rezensionsexemplare

- Jennifer Teege, "Amon": Darüber hatte ich vor einiger Zeit mal in der Zeitung gelesen und setzte es sofort auf meine Wunschliste. Dass es jetzt bei LovelyBooks mit der Leserunde geklappt hat, freut mich sehr.

- Meike Grünwald, "Vom Glück mit Katzen zu wohnen": Ich liebe Katzen einfach, und ich gucke anderen Leuten gerne mal in die Wohnung rein. Insofern ist dieser Bildband perfekt für mich. :-) Erhalten von "Blogg dein Buch".

- Olaf Blumberg, "Ficken sag ich selten": Tourette finde ich ein echt spannendes Thema, und hier liegt die Biographie eines Betroffenen vor. Für eine Leserunde auf LB, die vom Autor begleitet wird.


Prämie von "Was liest du?"


- P. D. James, "Der Tod kommt nach Pemberley": Ein Krimi, der an "Stolz und Vorurteil" anknüpft. Ich gebe zu, dass ich diesen Klassiker noch nie gelesen habe, aber ich kenne die Verfilmung. ;-) (Colin Firth, ich will ein Kind von dir!!!) Die Idee klingt einfach lustig, und ausschlaggebend, dass ich mich für diese Prämie entschieden habe, war auf jeden Fall die Signatur. :-) Mit dieser 2. Prämie, die ich mir geholt habe, ist mein Punktekonto allerdings jetzt erstmal erschöpft. Ich hatte mir extra die Punkte aufgehoben, um mir ein schönes signiertes Buch zu ergattern.


Ertauscht


- Frauke Scheunemann, "Welpenalarm!": Ich liebe die Hercules-Reihe, so süß!

- Sophie Kinsella, "Kein Kuss unter dieser Nummer": Zugegeben, kennt man einen Kinsella, kennt man irgendwie alle. Trotzdem lese ich die zwischendurch ganz gerne, auch wenn man die Protagonstinnen meistens ohrfeigen möchte, weil sie manchmal so naiv und tussig sind.


Gekauft

- Jonathan Stroud, "Bartimäus 1": Nachdem die seufzende Wendeltreppe gerade so hochgelobt wird, hab ich mir den 1. Band dieser bekannten Reihe spontan in der Bücherei für 50 Cent mitgenommen.

- Bernat Masferrer & Teodoro Gómez, "Heilige Orte Asiens": So ein schöner Bildband für wahnsinnige 1 € im 1-Euro-Shop, da musste ich zuschlagen!

- Gill Hornby, "Mutter des Monats": Ich war ganz baff, dass dieses recht aktuelle Buch schon für 89 Cent bei Rebuy verramscht wird. Freu mich schon drauf, es zu lesen!

- Kerstin Klein, "Vollmeisen": Klingt lustig und da ist ein süßes Tierchen auf dem Cover. Was will frau mehr?

- Jule Mann, "Es gibt viel zu tun, heften wir's ab": Falls das Gespräch am Montag erfolgreich verläuft, kann ich ab nächstem Jahr auch an so einem Buch arbeiten. :-D

- Paul Beldt, "Wollmann widersetzt sich": Da hab ich vor langer Zeit mal eine Leseprobe in die Finger bekommen und fand's lustig.

- Johanna Alba & Jan Chorin, "Halleluja!": Ein Papst-Krimi? Das muss ich unbedingt mal lesen!

- Elsa Watson, "Hundekuchen zum Frühstück": Eine Frau, die ihren Körper mit einem Hund tauscht, das ist doch Chick Lit ganz nach meinem Geschmack.

Die letzten 6 Bücher habe ich allesamt bei Rebuy für unter 1 € ergattern können!

Auch wenn ich platztechnisch langsam, aber sicher ins Messietum abrutsche, freue ich mich wieder über meine neuen Schätzchen. Na, hat jemand von euch schon eins oder mehrere dieser Bücher gelesen?