Mittwoch, 29. Januar 2014

[Blogg dein Buch] Rezension: "Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers" von Christian Ritter

Daten zum Buch:
erschienen am: 11. November 2013
Verlag: Heyne
ISBN: 9783453410633
288 Seiten
Preis: 8,99 €
HIER bestellbar!

Zum Inhalt:
Der Mittdreißiger Paul führt ein beschauliches, ja geradezu stinklangweiliges Leben. Er wohnt auf einem Bauernhof in einem kleinen Kaff und leitet dort den Dorfsupermarkt. Höhepunkte in seinem Leben sind die beiden Abende in der Woche, in denen er zusammen mit seinem Mitbewohner Herr Müller „Wer wird Millionär?“ anguckt. Noch keine einzige Folge hat Paul verpasst, und sein größter Traum ist es, eines Tages selbst als Kandidat auf diesem Stuhl zu sitzen.

Und plötzlich ist es so weit! Der ersehnte Anruf kommt endlich, und nach einem harten Aussiebverfahren sitzt Paul als Auswahlkandidat im Studio – und versagt... Völlig geknickt kehrt er in sein Dorf zurück und sieht sich dem alten Trott wieder gegenüber. Doch da hat Herr Müller DIE Idee: Wie wäre es, wenn sie einfach Günther Jauch entführen und sich so die Million erpressen? Mit einer gefakten Einladung zur Preisverleihung für den „Strumpfträger des Jahres“ soll der beliebte Moderator in eine Falle gelockt werden...

Meine Meinung:
Das Buch liest sich sehr flüssig und flott, die Sprache ist einfach gehalten und erwartungsgemäß sehr humorvoll. Die Charaktere, allen voran Paul, Herr Müller und Katja (Herrn Müllers Freundin) sind herrlich eigen und liebenswürdig. Die Geschichte wird aus Pauls Sicht erzählt, wir nehmen Anteil an seinen Gedanken und Emotionen, und ich mochte seine ironische Sichtweise der Dinge sehr. Günther Jauch ist so gar nicht, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Auch er bleibt durch und durch ein sympathischer Kerl – einen Imageschaden wird der echte Herr Jauch also durch das Buch sicherlich nicht davontragen, auch wenn man ihn sich nur schwerlich beim Kühereiten vorstellen kann. Auch die Nebenfiguren wie Frau Rottenbauer oder Etienne muss man einfach mögen.

Nachdem man am Anfang regelrecht die Langeweile in Pauls Leben spürt und hofft, dass mal langsam was passiert, steigert sich die Spannung von Seite zu Seite. Erst das leicht schräge Auswahlverfahren am Telefon, dann Pauls Teilnahme an der Quizshow – Höhepunkt des Ganzen ist natürlich die Entführung von Günther Jauch und sein anschließender Aufenthalt auf Pauls und Herrn Müllers Bauernhof. Von da an muss man jeglichen Anspruch auf Realität fahren lassen, dann kann man mit diesem Buch wirklich seinen Spaß haben.

Gegen Ende wird es dann nochmal richtig skurril, und mir war es fast schon ein Ticken zuviel des Guten. Dennoch fand ich es recht amüsant und einfallsreich, und die Entführung an sich bzw. das Verhalten von Günther Jauch war ja bereits schon total überzogen und unrealistisch, da war es vermutlich sowieso schwierig, die absurde Situation noch irgendwie so aufzulösen, dass es logisch und nachvollziehbar wird. Und ehrlich gesagt: So ein bisschen wünscht man sich ja, dass das im echten Leben auch so ablaufen würde mit der Entführung eines Promis. Mehr kann ich aber nicht verraten, ohne zu spoilern.

Alles in Allem ist „Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers“ ein herrlich schräger Roman über einen Langweiler, der das Abenteuer seines Lebens hat. Und mittendrin: Günther Jauch.



4 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an "Blogg dein Buch" und den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Freitag, 24. Januar 2014

[Blogg dein Buch] Rezension: "Fünf Jahres Buch. 1 Buch, 365 Tage, 5 Jahre" von Florina Herbein & Kathrin Wiehle

Daten zum Buch:
erschienen am: 7. Oktober 2013
Verlag: ars Edition
ISBN: 4014489103998
400 Seiten
Preis: 16,95 €
HIER bestellbar!

Zum Inhalt:
Was passiert alles in 5 Jahren deines Lebens? In diesem Buch trägt man jeden Tag etwas über seine allgemeinen Lebensumstände oder die aktuelle Gemütslage ein. So entsteht ein netter Zeitzeuge über einen Zeitraum von 5 Jahren, in dem man einen direkten Vergleich hat, wie sich das eigene Leben im Laufe der Jahre entwickelt hat. 

Meine Meinung:
Optisch macht das Buch auf jeden Fall etwas her. Es ist ein dickes Hardcover mit Lesebändchen, und die Buchseiten überzeugen auch bei Qualität und Layout. Die hellgrüne Farbe ist vermutlich Geschmackssache, mir gefällt sie aber, da es eine fröhliche, freundliche Farbe ist.

Jedem Tag ist eine Seite gewidmet mit 5 Spalten für 5 Jahre. Natürlich habe ich nach Erhalt des Buches den Jahreswechsel abgewartet, da ich es für mich persönlich am Sinnvollsten fand, ganz brav und geordnet von vorne anzufangen beim 1. Januar.

Bereits nach wenigen Tagen wiederholten sich die Fragen, z. B. „Die großen und kleinen Glücksmomente der vergangenen Tage“, „Das habe ich diese Woche erledigt/geschafft/erreicht“, oder „So ist meine Stimmung heute“. Diese scheinen jede Woche gestellt zu werden. Auf der einen Seite hilft es dabei, noch einmal die vergangene Woche zu reflektieren, aber für meinen Geschmack kommen diese Fragen zu oft. Ich habe nicht alle paar Tage erwähnenswerte Glücksmomente, die ich hier aufzählen könnte und habe schon an dem ein oder anderen Tag ein schlichtes Fragezeichen eingetragen, weil ich mir nichts mehr aus den Fingern saugen konnte. Dabei bin ich noch nichtmal mit dem 1. Monat durch. Da machen mir konkretere Fragen/Aufgaben wie „Diese Superheldenfähigkeiten hätte ich gerne“ oder „Meine Wohnsituation ist derzeit“ schon mehr Spaß. 

Ich bin nun also bei Ende Januar angekommen, und bislang ist es ein bisschen langweilig, und ehrlich gesagt vergesse ich alle paar Tage, etwas in das Buch reinzuschreiben. Das hole ich dann der Vollständigkeit halber natürlich nach. Aber wenn man sich das Buch nicht irgendwo ganz prominent an eine Stelle legt, an der es auch jeden Tag ins Auge sticht, vergisst man es einfach auch ab und zu. Zumindest ich... Andere mögen da vielleicht ein besseres Gedächtnis haben.

Ich denke, wirklich interessant wird das Buch dann, wenn man sich mindestens im 2. Jahr befindet und den direkten Vergleich hat. Wie ging es mir denn an diesem Tag vor 3 Jahren? Wie war damals meine Wohnsituation? Worüber konnte ich mich vor 4 Jahren freuen? Dann ist das Buch eine Art Minitagebuch über 5 Jahre. Das ist schon eine tolle Idee von den Herausgebern, wenngleich mir gerade die konsequente Umsetzung Tag für Tag noch etwas schwer fällt und ich bei manchen Feldern einfach nicht weiß, was ich reinschreiben soll. Auch wenn man mal über Nacht unterwegs ist, ist es eher unpraktisch, da es recht dick und unhandlich ist. In diesem Fall trage ich die Antworten lieber nach, statt das Buch mitzuschleppen.

Alles in Allem eine tolle Idee, die mir so noch nicht unter die Augen gekommen ist. Ich bin mir sicher, dass es sehr interessant sein wird, durch das Buch zu schmökern, wenn ich es über ein Jahr lang benutzt habe und der direkte Vergleich beginnen kann. Dann werde ich das Buch eventuell auch nochmal mit anderen Augen sehen. So finde ich es noch etwas langweilig und die konsequente Umsetzung fällt mir noch schwer. Ich würde das Buch allen empfehlen, die keine Zeit oder Lust haben, ein richtiges Tagebuch zu führen. Und es ist auf jeden Fall ein wirklich schönes Geschenk! 

4 von 5 Schreiberpaletten 


Vielen Dank an "Blogg dein Buch" und ars Edition für dieses Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 22. Januar 2014

Biancas Lesereise 2014

Gerade habe ich auf Friederikes Blog "Friedelchens Bücherstube" etwas Tolles entdeckt: Eine interaktive Weltkarte, in der man eintragen kann, welche Orte man mit seinen Büchern so bereist hat! Friederike wiederum ist auf Carinas Blog "All about books" auf diese geniale Idee gestoßen. Jetzt sind gerade jede Menge Blogger dabei, sich ihre eigene Karte zusammenzustellen, und ich muss da auch unbedingt mitmachen! :-)

Ich liebe es zu verreisen, aber da man ja nicht unbegrenzt Zeit und Geld hat, muss das manchmal (vorerst) auf dem Papier geschehen. Ich bin schon gespannt, an welche Orte es mich im Laufe des Jahres zumindest dank meiner Bücherschätze verschlagen wird.

Ich werde die Karte rechts einbinden, damit man immer darin stöbern kann, wenn man Lust hat. Und jetzt freue ich mich darauf, die Karte zu bestücken! :-) Bislang hab ich ja leider noch nicht so viele Bücher in diesem Jahr gelesen, aber ich bin sicher, sie wird sich gut füllen!


Rezension: "Ich werd sowieso Rapper. Erfahrungen einer gut gelaunten Lehrerin" von Lea Feynberg


Daten zum Buch:
erschienen am: 7. November 2013
Verlag: KiWi
ISBN: 9783462045857
288 Seiten
Preis: 8,99 €

Zum Inhalt:
Lea Feynberg hat es als Lehrerin an einer Berliner „Problemschule“ nicht leicht. Endlose Diskussionen darüber, wieso es nun sinnvoll ist, einen Stift und ein Blatt Papier aus der Tasche zu holen, gehören da noch zu den harmloseren Dingen. In ihrem 1. Buch „Ich werd sowieso Rapper“ erzählt sie davon, wie sie sich geduldig und mit dem nötigen (Galgen-)Humor durch das Schuljahr schlägt und versucht, ihre bocklosen Schüler zu motivieren, endlich an ihrer Zukunft zu arbeiten. Dazwischen erfahren wir viel über ihre eigene Kindheit im antisemitischen Russland und ihre ersten Schritte als Immigrantin in ihrer neuen deutschen Heimat. 

Meine Meinung:
Das Buch liest sich sehr flüssig, die Sprache ist einfach gehalten, da hier meist die wörtliche Rede der Schüler wiedergegeben wird. Dadurch bleibt der Erzählstil durchwegs sehr lebendig.

Auch wenn „Ich werd sowieso Rapper“ in 1. Linie unterhält, so regt es doch auch zum Nachdenken an. Fand ich anfangs die Schüler, ihr Verhalten und ihre Sprache amüsant, so fragte ich mich im Laufe des Buches immer mehr, wie man seiner Zukunft gegenüber so unfassbar gleichgültig sein kann. Da Frau Feynbergs Schule sicherlich keine Ausnahme ist, begreife ich – die mittlerweile keinerlei Bezug mehr zum Schulwesen hat – wieso die Arbeitslosenzahlen steigen und sich z. B. Betriebe beklagen, dass sie keine geeigneten Azubis mehr finden und trotz der hohen Arbeitslosenzahlen Stellen unbesetzt bleiben. Noch unglaublicher sind die Eltern dieser Schüler, die teilweise noch gleichgültiger sind. Ich habe die Autorin die ganze Zeit wirklich bewundert, wie sie gegen diese Windmühlen kämpft und dabei stets noch betont, dass dies der beste Job der Welt sei – wenngleich mich das ständige Betonen, wie sehr sie ihre Arbeit liebt, teilweise auch etwas ermüdet hat.

Die Schulgeschichten erinnern stark an die Blogeinträge und Bücher von Frau Freitag und Frl. Krise, die ebenfalls an einer Berliner Schule unterrichte(te)n. Da ich schon einiges von diesen Damen gelesen habe, kamen mir viele Verhaltensmuster und Diskussionen vertraut vor. Dadurch bot sich mir bezüglich der Schülerstories nicht viel Neues, zumal sich auch innerhalb des Buches einiges wiederholte – so zumindest mein Eindruck. Findet man anfangs noch die unnötigen und teils wirklich hohlen Diskussionen und Sprüche sowie das „Ausländerdeutsch“ der Schüler lustig, so dachte ich mir irgendwann: „Hatten wir das nicht schonmal?“ Natürlich ist dies nur aus dem wahren Leben gegriffen, wo Frau Feynberg sich diesen Diskussionen tagtäglich in gleicher oder ähnlicher Form stellen muss. Aber ich konnte leider nicht ihre erstaunliche Geduld an den Tag legen und hätte gern den ein oder anderen einmal kräftig durchgeschüttelt.

Durchwegs interessant fand ich hingegen die Lebensgeschichte der Autorin. Nach jedem Kapitel gab es noch eine kurze Geschichte aus ihrer Zeit in Russland oder als Immigrantin in Deutschland. Diese wird ebenfalls mit viel Humor, aber auch recht emotional erzählt, was mir gut gefiel. Da ich mich noch nie mit Russland beschäftigt habe, habe ich auch hier einiges gelernt, z. B. wie schwer es Juden (Frau Feynbergs Familie ist jüdisch.) in der ehemaligen Sowjetunion hatten.

Andererseits muss ich sagen, dass für mich beide Erzählstränge nicht so recht zusammengingen, und es fiel mir schwer, einen Zusammenhang herzustellen. Grob kann man sagen, dass es in beiden Teilen um Integration und Fremdsein geht, da auch die Schüler der Autorin fast allesamt einen Migrationshintergrund haben und man deshalb im gleichen Boot sitzt. Wobei die Autorin selbst überrascht feststellt, dass sie, die ihren 1. Lebensabschnitt in einem anderen Land verbracht hat, Deutschland längst als ihre Heimat betrachtet, wohingegen ihre Schüler, die fast alle in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, nicht bereit sind, dieses Land als ihre Heimat zu betrachten. Ansonsten jedoch könnte man aus beiden Erzählsträngen eigene Bücher schreiben. Beide Bereiche finde ich einzeln für sich genommen ganz spannend, aber mir fehlte hier einfach der Zusammenhang sowie ein roter Faden.

Alles in allem bietet Lea Feynberg mit „Ich werd sowieso Rapper“ einen interessanten und humorvollen Einblick in die Arbeit von Lehrern an einer so genannten „Problemschule“, an der v. a. Kinder mit Migrationshintergrund unterrichtet werden. Die Idee ist nicht mehr ganz neu, und für Fans von Frl. Krise und Frau Freitag klingen einige Geschichten sicherlich vertraut. Dafür erfahren wir noch einiges aus dem familiären Hintergrund der Autorin. Auch wenn mir der rote Faden fehlte und sich vieles wiederholte, ist das Buch sicherlich nicht nur für (angehende) Lehrer ein kurzweiliges Lesevergnügen.

3,5 von 5 Schreiberpaletten

Montag, 20. Januar 2014

Und jetzt habe ich auch ein neues Bücherregal!

Ich habe ja sicherlich schon öfter mal fallen lassen, dass ich ein kleines SuchtPlatzproblem habe in Bezug auf meine Bücher. Mein Freund war schon oft am Rand der Verzweiflung, hat die Brennwerte meiner Bücherschätze berechnet, mir mit einem neuen Kapitel der Bücherverbrennung gedroht usw. Nun hat er sich ultimativ und grausamst an mir gerächt. Und zwar hiermit:


Er hat mir ein Regal gebaut!!! Ich hätte zwar nie vermutet, dass in unsere Wohnung noch ein Regal passt, aber tatsächlich, es ging! Gebaut hat er dieses Regal aus alten Paletten und ehemaligen Tomatenpüreeflaschen. :-) Und ich habe ihn noch ständig angemosert, wieso er die ganzen ollen Flaschen nicht wegschmeißt. Standardantwort war immer: "Ich werde irgendwann mal was daraus basteln! Vielleicht ein Regal oder so!" Dass es letzten Endes nun mir zu Gute kommt, umso besser! :-)

Endlich konnte ich die vielen Kartons, die hier das Wohnzimmer zu einem Hindernisparcours gemacht haben, auspacken und mein neues Regal einräumen. Und es ist sogar noch so viel Platz gewesen, dass ich unten unsere - leider auch etwas zu vielen - DVDs einräumen konnte und oben noch Platz ist für eventuelle Neuzugänge. *hüstel*


Für die Qualität der Bilder bitte ich um Entschuldigung, ich muss leider mangels Digitalkamera immer noch auf Handy umsatteln. Und nein, ich habe die Bücher nicht sortiert. Das war mir zu stressig, da meine anderen Regale ebenfalls nicht sortiert sind, und ich wüsste gar nicht, wo ich da anfangen sollte... Das mache ich dann, wenn ich mal meine eigene Bibliothek habe. ;-)

Jedenfalls: Das Regal ist vielleicht nicht so schick wie ein gekauftes Designer-Teil, aber es entstand im Schweiße des Angesichts meines Freundes, der damit unbewusst meine Büchersucht akzeptiert und ja, auch irgendwie unterstützt hat. Haha, ich habe hier definitiv die Hosen an! :-)

Da mein Freund hier auch mitliest, kriegt er auch an dieser Stelle ein großes

DANKESCHÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖN!!!!!!!!!!!!

Sonntag, 19. Januar 2014

Ich habe einen Header!

Der ein oder andere Leser hat es vielleicht sogar schon gesehen: Ich habe einen eigenen Header! :-)

Und zu dem kam ich ganz unverhofft. Ich habe auf dem Blog "The call of freedom and love" einen neuen, von Ines designten Header kommentiert. Und einige Stunden später hat sie mir als Überraschung einen eigenen Header designt und geschickt! :-) Cool, was?!

Ich bin für sowas total unbegabt, deshalb wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir einen Header zuzulegen. Aber tatsächlich gibt es meinem Blog eine individuelle Note. Wie findet ihr ihn? Leider sieht man die Herzchen bei "Schatz" nicht, da sie fast die gleiche Farbe wie der Hintergrund haben, aber ansonsten hat Ines doch ein gutes Gespür dafür gehabt, was zu meinem Blog und mir passt. :-) Dankeschön nochmal, liebe Ines!

Mittwoch, 15. Januar 2014

Rezension: "Er nannte mich Fräulein Gaga. Macken, Ticks und meine Versuche, sie in 111 Tagen loszuwerden" von Sandra Winkler

Daten zum Buch:
erschienen am: 26. September 2013
Verlag: Fischer TB
ISBN: 9783596196616
240 Seiten
Preis: 9,99 €

Zum Inhalt:
„Du musst deine Macken bis zu meiner Rückkehr in den Griff bekommen. So kann es nicht weitergehen.“ Mit dieser SMS verabschiedet sich Sandra Winklers Freund Martin für mehrere Monate nach Australien. Zugegeben, Sandra hat tatsächlich ein paar kleinere Macken... und gerade hätte Martin fast seinen Flug verpasst, weil sie mal wieder eine Panikattacke am Steuer des Autos bekommen hat. Sandra rückt die Fußmatten ihrer Nachbarn zurecht, räumt die Schreibtische ihrer Kollegen ungefragt auf, kommt ständig zu spät, ist äußerst lärmempfindlich und hat eine ausgefeilte Fahrphobie. Da sie selbst einsieht, dass es so nicht weitergehen kann, beschließt sie, die Abwesenheit ihres Freundes zu nutzen, um ihre Macken endlich in den Griff zu bekommen. Ob Hypnose, Coaching oder der Besuch einer Angsthasenfahrschule – Sandra wird in diesen 111 Tagen nichts unversucht lassen, ihren Ruf eines „Fräuleins Gaga“ endgültig loszuwerden.

Meine Meinung: 
Die Autorin hat zum Thema „Macken“ ordentlich recherchiert und lässt uns an ihren Ergebnissen auch teilhaben. Man lernt verschiedene Methoden kennen, einem Tick beizukommen. Die Autorin probiert so ziemlich alles aus, was sie findet: Sie geht in eine Selbsthilfegruppe, lässt sich hypnotisieren (bzw. versucht es), geht zu einem Coach und sogar zu einer Schamanin. Auf der einen Seite ist es schon beeindruckend, wie sie sich in das Thema reinhängt und wie viele Methoden sie ausprobiert.

Leider kratzt sie hierbei aber nur an der Oberfläche, und bis auf die Angsthasenfahrschule wird keine Methode näher erläutert oder von der Autorin konsequent durchgezogen. Meist bleibt es bei einer Sitzung, und irgendwie passiert hier nicht viel, so dass sich die Geschichte etwas hinzieht. Immerhin muss man ihr zu Gute halten, dass sie sehr offen mit ihren Macken umgeht und nichts beschönigt. Und tatsächlich schafft sie es, einige ihrer Ticks einigermaßen in den Griff zu bekommen. 

Das Buch liest sich flüssig, und ich bin flott durchgekommen. Aber ansonsten fand ich es nicht so witzig wie erwartet. Mehr als ein kurzes Schmunzeln konnte es mir leider nicht entlocken. Lediglich die Klopf-Akupressur mit Hilfe einer schrägen DVD war lustig geschildert, der Rest dümpelte eher so vor sich hin. Ich konnte irgendwie keine Beziehung zur Autorin herstellen, die ganze Zeit blieb eine gewisse Distanz. Auch die Gespräche mit den Freundinnen fand ich ziemlich langweilig und unproduktiv. 

Alles in Allem bin ich ein bisschen lustlos durch das Buch geschlichen, da es bei mir nicht gezündet hat. Vielleicht ist es für Leute, die die gleichen (stark ausgeprägten) Macken wie die Autorin haben, lustiger bzw. interessanter, aber mich konnte das Buch leider gar nicht begeistern.

2,5 von 5 Schreiberpaletten

Montag, 13. Januar 2014

Rezension: "Hundherum glücklich" von Mara Andeck

Daten zum Buch:
erschienen am: 11. Oktober 2013
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9783785724866
304 Seiten
Preis: 18,00 €

Zum Inhalt:
Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Das haben Hundehalter schon längst erkannt! Nun hat Mara Andeck mit ihrem Buch „Hundherum glücklich“  eine liebevolle Hommage an unsere Fellfreunde verfasst, in der man allerlei Interessantes, Witziges, Nachdenkliches und Kurioses über Hunde finden kann. 

Meine Meinung:
Zuerst einmal sollte man vielleicht vorwegnehmen, dass dieses Buch nicht den Anspruch erhebt, ein Ratgeber zu sein. Hier werden keine ausgereiften Tipps gegeben, wie man sich einen Hund anschafft, ihn hält, ihn erzieht. Es ist eher eine unterhaltsame Ansammlung zahlreicher Fakten, die mit Hunden zu tun haben. Das Buch ist aufgeteilt in die Abschnitte: Hund und Mensch, Natur, Gesellschaft, Kultur, Religion und Fortschritt. Innerhalb dieser Abschnitte finden wir bunt zusammengewürfelt allerlei Wissenswertes. Im Fokus steht hier meist die besondere Beziehung zwischen Hund und Mensch.

Das Buch liest sich wie im Flug, und Mara Andeck schafft es, ernste Themen seriös und empathisch zu behandeln (z. B. einen Hund beerdigen), sowie heitere Dinge mit dem nötigen Humor zu vermitteln. Hierbei wird vieles nur kurz angeschnitten, da das Buch vermutlich sonst dreimal so dick geworden wäre. Einiges habe ich deshalb später noch aus reinem Interesse im Internet nachrecherchiert, z. B. das Aussehen von erwähnten Rassen, die mir vorher nichts sagten, oder die Geschichten zu bekannten Hunden.

Mara Andeck spricht nicht nur angenehme Dinge an. So lässt sie sich z. B. ausschweifend über das Thema „Hundekacke“ aus, was aber eher witzig ist. Sie schreibt aber auch über unschönere Themen, z. B. dass Hunde als Medizin oder Delikatesse getötet werden, oder darüber, ob man einen gezüchteten oder geschmuggelten Hund kaufen sollte. Oft findet sie den richtigen Ton bei diesen schwierigen Themen, z. B. indem sie darauf hinweist, dass man Schmuggel und Qualzucht nicht unterstützen sollte, aber es hier auch um ein Lebewesen geht, das bereits existiert und ein Recht auf ein gutes Leben hat. Diese Balance zwischen Seriosität, Empathie und humorvoller Unterhaltung gelingt der Autorin sehr gut.

Die vielen Zeichnungen lockern die Texte auf, richtige Fotos gibt es leider nicht. Das hätte mir durchaus gut gefallen. Was mir manchmal auch gefehlt hat, war die Angabe entsprechender Quellen, z. B. in Form von Fußnoten. Gerne hätte ich das ein oder andere nochmal etwas genauer nachgelesen. Zwar gibt es am Ende des Buches noch eine Literaturliste, aber diese ist nicht thematisch geordnet, und man weiß eben nicht, in welchem Buch nun welche Information zu finden ist. Das fand ich etwas schade. Andererseits lege ich das nicht zu negativ aus, denn es handelt sich ja hier nicht um eine wissenschaftliche Arbeit, sondern um Unterhaltungsliteratur.

„Hundherum glücklich“ informiert, unterhält und vermittelt interessantes, hilfreiches oder auch mal überflüssiges Wissen über Hunde. Eine liebevolle Hommage an des Menschen bester Freund! Wer vor der Lektüre dieses Buches noch kein Hundefan war, wird es nach dieser Lektüre umso mehr sein – versprochen! Nicht nur für Hundehalter empfehlenswert!

4,5 von 5 Schreiberpaletten

Donnerstag, 9. Januar 2014

Getaggt

Ich wurde vor Kurzem von Judith vom Blog "Vampir Addict's beloved books" getaggt. Ich beantworte ihr gerne ihre Fragen.

1. Welchen Verlag magst du besonders und warum?
Hm, eigentlich habe ich keinen speziellen Lieblingsverlag, eher spezielle Autoren oder Buchreihen, wobei ich hier auch nicht auf jemand Bestimmten fixiert bin.

2. In welchem Buch würdest du gerne die Rolle der Heldin spielen?
Ganz schön knifflige Frage. Also wenn ich nochmal ein paar Jährchen jünger sein dürfte, dann wäre ich entweder gerne Hermine aus "Harry Potter", ganz einfach, weil ich total gerne mal nach Hogwarts möchte. ;-) Aber den Kampf in den letzten Bänden würde ich gerne auslassen... Und ich wäre gerne Gwendolyn in der Edelstein-Trilogie, weil Gideon so toll ist. :-D Außerdem wäre ich gerne Bridget Jones (vor dem unsäglichen 3. Band), denn ich habe ein Faible für Mark Darcy.

3. Auf welches Highlight, das mit Büchern zu tun hat, freust du dich?
In 2014? Ich freue mich schon auf den 3. Band von "Zeitenzauber"! Und dann gibt es sicherlich noch wahnsinnig viele andere tolle Neuerscheinungen, aber ich muss erstmal sortieren, was da eigentlich alles noch auf uns zukommt.

4. Was ist dein bevorzugtes Format? Hardcover, Softcover, eBook?
Hardcover finde ich sehr schick. Außerdem gibt's da keine Leserillen im Buchrücken, sehr praktisch! Zum Mitnehmen sind sie allerdings sehr unpraktisch. Deshalb schwanke ich zwischen Hard- und Softcover. Ich sag mal: Zum Überall-Lesen ist Softcover bzw. Taschenbuch am Praktischsten. Im Regal macht sich HC sehr gut. Ebooks lese ich nicht, da ich keinen Reader habe. Irgendwann werde ich mir mal einen anschaffen, denke ich. Aber ich liebe einfach gedruckte Bücher, deshalb habe ich es damit nicht eilig.

5. Deine Lieblingsbuchverfilmung?
Ich finde die Harry Potter-Filme sehr gut gelungen! Auch die Herr der Ringe-Filme finde ich toll, allerdings habe ich die Bücher nicht gelesen. Ich mochte auf jeden Fall auch die Bridget Jones-Filme.

6. Behalten, verschenken, verkaufen? Was passiert mit deinen gelesenen Büchern?
Ganz unterschiedlich. Die, die mir gut gefallen, behalte ich, ebenso signierte Bücher (prinzipiell, auch wenn ich sie schlecht fand ;-)). Alle anderen werden entweder vertauscht (idR bei Tauschticket), verkauft (bei Booklooker) oder werden dem Umsonstladen oder dem Buchantiquariat geschenkt.

7. Realistisch oder Fantasy?
Ich habe lange Zeit v. a. Autobiographien gelesen, deshalb neige ich wohl eher zu realistischen Büchern. Aber ich mag auch Fantasy, habe da nur einfach noch nicht sooo vieles gelesen aus diesem Genre. Ich finde beides sehr spannend!

8. Was hältst du von diesen derzeit beliebten Dreiecksbeziehungen in Büchern?
Hm, ehrlich gesagt hatte ich schon lange kein Buch mehr, in dem eine Dreiecksbeziehung eine Rolle spielte, deshalb habe ich dazu keine Meinung.

9. Wieviel Zeit verbringst du, wenn du Zeit hast, in einem Buchladen?
Ganz unterschiedlich. Ehrlich gesagt informiere ich mich meist bei LB und anderen Literaturplattformen über Neuerscheinungen und gucke gar nicht so intensiv in Buchhandlungen herum. Da konzentriere ich mich eher auf die Angebote. ;-) Ich bin diesbezüglich kein richtiger Buchfreak, ich denke, so 20 Minuten reichen mir meist.

10. Dein erstes Buch 2014?
Das 1. Buch, das ich 2014 angefangen habe, war für eine Leserunde auf LovelyBooks "Ich werd sowieso Rapper".


Zu den Regeln dieses Tags gehört eigentlich, dass man sich 10 neue Fragen ausdenkt und 10 Leute taggt, deren Blogs unter 200 Leser haben. Aber da das schonmal nicht geklappt hat (Von 10 getaggten Leuten haben 1 oder 2 mitgemacht.), spare ich mir das. Zumal ich ehrlich gesagt gerade etwas unkreativ bin, mir 10 andere Fragen auszudenken. Wer mitmachen will, kann ja gerne die Fragen von Judith nehmen. ;-)

Dienstag, 7. Januar 2014

Verlosung "Jesusmariaundjosef!" - Die Gewinnerin

Erstmal tut es mir leid, dass ich erst jetzt die Gewinnerin verkünde. Aber ich bin schon seit gestern mit Zettelchen schreiben beschäftigt, weil sooooo viele Leute mitgemacht haben, ich kam einfach gar nicht mehr hinterher. ;-)

Ja, nein, schlechte Ausrede, es lag einfach an dem stressigen Tag heute. Leider haben ja nur 6 Leute mitgemacht - über die ich mich auch sehr gefreut habe, natürlich! Aber ein bisschen traurig war ich schon - will denn sonst keiner das Buch lesen oder guckt hier sonst keiner mehr rein? *Unterlippe vorschieb*

Ich habe kurzerhand random.org zu Rate gezogen. Und siehe da, the winner is:


Nr. 2 beim Kommentieren war RAMONA! Auch wenn du schon zu Weihnachten mit vielen vielen Büchern beglückt wurdest, hoffe ich, dass dieses hier dir auch gefallen wird. :-) Schick mir doch bitte deine Postadresse, meine Mailadresse findest du unter "Kontakt".

Ich hoffe, die anderen sind nicht traurig. Ich habe mit Freuden gesehen, dass die Zahl meiner Follower so langsam auf die 100 zugeht. Und wenn ich diese magische Zahl knacke, verlose ich vielleicht wieder was, ich hab da schon so eine Idee. :-)

Montag, 6. Januar 2014

Neuzugänge

Vielleicht sollte ich mir einen festen Rhythmus setzen, in dem ich meine Neuzugänge poste. Sonst passiert das, was jetzt passiert ist: Ich hab mal wieder ewig keinen Neuzugänge-Thread gepostet und jetzt ist es eine große Sammlung geworden. Hach, das sieht so nach Maßlosigkeit aus...

Einen Neuzugang hab ich euch ja schon hier gezeigt. Aber natürlich war das noch nicht alles, was in letzter Zeit bei mir eingezogen ist. Aber seht selbst!

Rezensionsexemplare


- Lea Feynberg, "Ich werd sowieso Rapper": Lese ich gerade in einer von der Autorin begleiteten Leserunde auf LB. Ist ganz lustig und erinnert mich stark an die Texte von Frl. Krise und Frau Freitag. 

- Mara Andeck, "Hundherum glücklich": Ich bin wirklich happy, dass mich das Buch noch erreicht hat, es ist nämlich in der Weihnachtspost verloren gegangen, aber Mara war so nett und hat mir vom Verlag nochmal ein Exemplar schicken lassen. 

- Ralf Günther, "Jesusmariaundjosef!": Ein lustiges Buch, das ich hier bereits rezensiert habe. Die Leserunde mit dem Autor war echt superlustig!

- Sandra Winkler, "Er nannte mich Fräulein Gaga": Genau wie alle anderen Bücher für eine Leserunde auf LB. Ich hab das Buch schon beendet und fand es mittelprächtig. Rezi folgt die Tage!


Gewonnen

Ich muss zugeben, dass ich trotz meines Stresses auf Arbeit tatsächlich jeden Tag brav zahlreiche Online-Adventskalender abgegrast habe. Irgendwie gehört das seit 2 Jahren für mich zur Adventszeit dazu. ;-) 


- Lara Juliette Sanders, "Einfach davongeflogen": Gewonnen beim Facebook-Adventskalender des Imagine-Verlages. Die Autorin ist einfach zum Flughafen und und nahm den nächsten Flug. Das klingt doch echt spannend!

- Maria Zaffarana, "Die Wahrheit ist ein Schlund": Gewonnen beim Adventskalender auf "Ka-Sa's-Buchfinder". Das Buch ist sogar signiert. :-)

- Polly Horvath, "Nach Norden, zum Mond": Gewonnen beim FB-Adventskalender des bloomoon-Verlages.


Geschenke


- Bernhard Horsinka & Renate Bugni-Ollert, "111 Orte in und um Würzburg, die man gesehen haben muss": Habe ich von einer Freundin nachträglich zum Geburtstag bekommen. Das Buch stand auf meiner Wunschliste, und ich freu mich schon darauf abzuchecken, welche Orte ich schon kenne und welche ich noch entdecken muss. :-)

- Rick Riordan, "Die Kane-Chroniken. Der Feuerthron": Ein Weihnachtsgeschenk von meinem besten Freund. Stand ganz weit oben auf meiner Liste, ich freu mich schon tierisch darauf, es endlich zu lesen! :-)


Ertauscht oder gekauft


- Alexandra Pilz, "Zurück nach Holly Hill": Das Buch wollte ich schon allein aufgrund des hübschen Covers. ;-) Für 3 Tickets bei Tauschticket geholt.

- David Lampson, "Vom Finden der Liebe und anderen Dingen": Da ich damals bei der LB-Leserunde kein Glück hatte, hab ich es mir jetzt für gerade mal 1 Ticket ertauscht.

- Bettina Haskamp, "Alles wegen Werner": Klingt ganz lustig, hab ich aus einem Tauschregal mitgenommen.

- Silke Porath, "Mops und Möhren": Ein Hund auf dem Cover und der Geruch nach Chick-Lit - ich bekam es zusammen mit "Dancing Queen" für nur ein Ticket. Wer würde da nicht zuschlagen? ;-)

- Ella Kingsley, "Dancing Queen": Ein putziger Hamster, Chick-Lit - siehe oben. :-) Der Buchschnitt ist übrigens sehr süß, da sind Herzchen und der Cover-Hamster drauf!

- James Bowen, "Bob, der Streuner": Will ich schon lange lesen, bei TT für 2 Tickets geholt.

- Jutta Profijt, "Blogging Queen": Habe ich schon öfter im 1-Euro-Shop gesehen, nachdem ich neulich mein 1. Buch von dieser Autorin gelesen habe, hab ich es jetzt endlich mal mitgenommen.


Jokers-Bestellung

Vor einiger Zeit gab es eine 1-Euro-Aktion bei Jokers, und meine niederträchtige Bücherfreak-Freundin Eva hat mich darauf hingewiesen, dass wir ja zusammen bestellen könnten, um Portokosten zu sparen. Ich ließ mich daraufhin zu diesen Büchern hinreißen. Ich meine... 1 € - hallo?! Und (fast) alle noch originalverschweißt.


- Steffen Seibert, "Mein, dein, unser Deutschland": Ich muss wirklich mal ein bisschen mehr über unser Land lernen.

- David Jimenez, "Kinder des Monsuns": Der Autor ist 10 Jahre lang durch Asien gereist und hat dort interessante Menschen getroffen. Ich mag solche Bücher.

- Yussef Bazi, "Yassir Arafat sah mich an und lächelte": Bericht eines ehemaligen Kindersoldaten im libanesischen Bürgerkrieg. Ich lese sehr gerne solche interessanten Autobiographien.


- Gabriela D. Grave et al., "Konstantin, der Große": Über diesen Kaiser weiß ich ehrlich gesagt noch nicht viel, und Kinderbücher sind so schön verständlich. ;-)

- Michael Brix, "Athen für Kinder": Ein süßer Reiseführer für Kinder mit hübschen Zeichnungen. Da ich schon in Athen war, fand ich das irgendwie witzig.

- Waldtraut Lewin, "Drei Zeichen sind ein Wort": Irgendwo habe ich mal eine Rezi zu diesem Buch gelesen, die mich neugierig gemacht hat. 

- Falk van Helsing, "Die heiligen drei Nachmieter und andere juristische Irrtümer": Ein Jurist räumt mit den gängigen juristischen Mythen auf. Klingt lustig, ein "Klobuch", das man mal so nebenbei Stück für Stück liest.


Außerdem...

...hat die liebe Daniela vom Arena-Verlag die Teilnehmerinnen des letzten Blogger-Workshops zu Weihnachten mit einer tollen Überraschung beglückt:


- Kathrin Lange, "Herz aus Glas": Im Workshop hat uns Kathrin ja schon von ihrem neuesten Projekt erzählt, und als sie auf ihrer Seite das Cover enthüllte, dachte ich mir: "Oh, was für ein schönes Cover, haben will!" Und kurze Zeit später kam eine Mail von Daniela, dass sie uns das Buch gerne schenken möchte. Oh, wie toll! Ich freu mich schon darauf, den 1. Teil einer geplanten Trilogie zu lesen, der im Laufe dieses Monats erscheinen wird. Und so wie es aussieht, wird es wohl auch eine Blogtour dazu gben, bei der ich hoffentlich dabei sein kann. :-)


So, das war's "schon" wieder. Diesmal ist wirklich was zusammengekommen, oder? Ich freue mich schon auf jedes einzelne Buch davon. :-) Und das Platzproblem wird auch gerade von meinem Freund angegangen. Aber dazu ein andermal mehr.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Buchgeschenkhighlight 2013 (Ode an Eva)

"Jetzt erwarte ich aber auch einen eigenen Eintrag in deinem Blog!" Und den hat sie sich auch verdient, meine Freundin Eva. Denn vor einigen Tagen bekam ich von ihr ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk, das tatsächlich ein Highlight war!


Auf dieses Buch geiere ich ja schon, seit es erschienen ist. Aber zum Kaufen war es mir einfach immer zu teuer, und in der Bücherei ist es dauerausgeliehen. Nicht nur, dass ich es jetzt dank Eva selbst besitze und endlich lesen kann, nein! Guckt ihr hier:


Es ist sogar persönlich signiert! Und das Tolle ist, dass Eva sich tatsächlich 1,5 Stunden auf der Frankfurter Buchmesse in die Warteschlange gestellt hat, um dieses Autogramm zu ergattern! Und da es eine "Nur 1 Autogramm"-Politik beim großen Andrang gab, weiß ich das umso mehr zu würdigen! :-)

Liebe Eva, danke für dieses besondere Geschenk, für das du weder Kosten noch Mühen gescheut und 1,5 Stunden deiner sowieso knappen Zeit auf der Buchmesse für mich geopfert hast, was ich genauso toll finde wie das Geschenk an sich! Es ist schön, eine Freundin zu haben, die meine Buchleidenschaft nicht nur teilt, sondern anstachelt, unterstützt und verschlimmert, und die sich bei Besuchen in unserer Wohnung tatsächlich in dem Sauhaufen voll Bücher pudelwohl fühlt. :-D

P.S.: Eva ist übrigens die Dame, die schuld daran ist, dass ich mich im März 2012 bei LovelyBooks angemeldet habe und seitdem leidenschaftlich rezensiere. Wer also meinen Blog und/oder meine Rezis doof findet, der kann sie hier an dieser Stelle dafür beschimpfen. ;-)