Dienstag, 4. Oktober 2016

"Wir Kassettenkinder" - Eine Liebeserklärung an die Achtziger

Heute erscheint „Wir Kassettenkinder“, das neue Buch von Stefan Bonner und Anne Weiss. Wie der Untertitel schon verrät, ist dieses Werk „Eine Liebeserklärung an die Achtziger“. Die beiden Autoren sind Mitte der 1970er Jahre geboren und haben deshalb ihre Pubertät voll und ganz in den 80ern ausgelebt.
Klappentext:
Heute sind sie legendär: die Achtziger. Es war das Jahrzehnt, als wir mit dem Kassettenrekorder Mix-Tapes aus dem Radio aufnahmen und Dallas-Frisuren und Hawaiihemden trugen. Wer in dieser Zeit zwischen Bandsalat und Neuer Deutscher Welle, Indiana Jones und YPS-Heft, Atomwaffen und Ententanz aufwuchs, erlebte ein epochales, seltsam unbekümmertes, oft albernes Jahrzehnt, in dem alle trotz des drohenden Weltuntergangs durch sauren Regen und Kalten Krieg den Eindruck einer lustig-bunten Zeit hatten. Und: irgendwie fing irgendwann in jener Zeit die Zukunft an! Mit einem Augenzwinkern schauen Stefan Bonner und Anne Weiss, selbst Kinder der Achtziger, zurück auf das Jahrzehnt, das uns prägte wie kein anderes.
Als die Anfrage von bilandia kam, ob ich Lust hätte, zusammen mit den Autoren die längste 80er-Party auf Facebook zu feiern, musste ich nicht lange überlegen! Und seht nur, was ich für ein tolles Päckchen erhalten habe – das „ultimative Kassettenkinder-Paket“ mit dem Buch und Süßigkeiten aus den 80ern. Genial!



Ich bin selbst Jahrgang 1981, und die Erinnerungen kommen in letzter Zeit wieder öfter hoch, denn ich habe ja meine Ausbildung mit teils Sechzehnjährigen gemacht, und da lässt man als ü30-er zwangsläufig mal Sachen fallen wie „Ihr kennt das ja gar nicht mehr heutzutage!“ oder „Wisst ihr eigentlich, was ein Walkman ist?“ :-D

Jaja, die guten alten Zeiten. Als man noch mit dem Kassettenrekorder vor dem Radio lauerte und genau in dem Moment, in dem das Lieblingslied anfing, auf die Aufnahmetaste drückte. Und jedes Mal wieder zurückspulen und die richtige Stelle erwischen musste, wenn man es wieder und wieder anhören wollte. Als man sich mühselig in stundenlanger Arbeit Mixtapes zusammengestellt hat. Und umso ehrgeiziger mit dem Bleistift den Bandsalat wieder geduldig eingedreht hat, wenn das Mixtape plötzlich zu leiern anfing. Als man total stolz war auf seinen neuen Walkman, den man mit diesen schrottigen Plüschkopfhörern wie ein Heiligtum vor sich hertrug. Als man sich nichts dabei dachte, wenn sexy Männer wie Tom Selleck einen riesigen Schnauzer und Hawaii-Hemden trugen. Als man nicht negativ auffiel, weil man Leggings anhatte.

Sieht man sich heute Fotos aus dieser Zeit an, schlägt man die Hände über den Kopf zusammen und ruft: „Du meine Güte, SOWAS habe ich getragen?!“ Klamotten und Frisur – diesbezüglich hat sich so einiges geändert seitdem. :-D Aber es war eine coole Zeit, an die wir „alten Säcke“ uns gerne zurückerinnern.

Wer also ebenfalls in Erinnerungen schwelgen möchte oder – als Mitglied der jüngeren Generation – wissen möchte, wie man damals so lebte in den wilden Achtzigern, der sollte zu diesem Buch greifen, das es ab heute im Buchhandel gibt.

Und wie ist es bei euch so? Habt ihr auch eure Kindheit/Jugend in den Achtzigern verbracht? Was gefiel euch daran besonders, was vielleicht nicht so sehr? 

Wie ihr sehen könnt, wurden mir sogar zwei Bücher zugeschickt. Mein zweites Exemplar geht übrigens an ein anderes Kassettenkind, meine Freundin Tanja. Als Jahrgang 1978 wurde sie sofort hellhörig, als ich ihr von dem Buch erzählte, denn sie ist auch so jemand, der gerne von dieser Zeit schwärmt. ;-) Und deshalb habe ich beschlossen, dass das zweite Buch bei ihr zuhause einen würdigen Platz finden wird. 

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