Sonntag, 31. Januar 2016

Rezension: "Die sieben Tode des Max Leif. Ein Hypochonder-Roman" von Juliane Käppler

Daten zum Buch:
erschienen am: 11. Januar 2016
Verlag: Knaur TB
ISBN: 9783426517253
366 Seiten
Preis: 14,99 € (SC)
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Zum Inhalt:
Der 41jährige Max Leif hatte alles. Sein Musiklabel hat ihn zum Millionär gemacht, seine attraktive Freundin Claudia ist die Sängerin einer berühmten Band, und sein Adressbuch ist voller Kontakte. Doch dann überlebt Max nur knapp einen Herzinfarkt und erwischt Claudia mit dem Gärtner im Beet. Und als sein bester Freund Paul völlig unerwartet an einer Thrombose stirbt, weiß Max genau: Er ist bestimmt der Nächste!

Max verkauft sein Musiklabel, um die letzten Monate noch in Ruhe genießen zu können. Das Unwohlsein nach einem Afrika-Urlaub ist bestimmt die Tsetse-Seuche. Und falls ihn das nicht zur Strecke bringt, dann eben der HI-Virus, den er sich bei den zahlreichen One Night-Stands dort geholt haben muss!

Doch weder seine russische Putzfrau Jekaterina noch Pauls - und jetzt Max' - Dobermann Hannibal haben Verständnis für seine Panikattacken. Ebenso wenig die von ihm fortan ständig heimgesuchte Dr. Bärbeißer, und schon gar nicht die launische Barista Maja, die Max seinen täglichen Kaffee serviert.

Und neben seinen körperlichen Leiden und dem mangelnden Mitgefühl seiner Umwelt plagt Max außerdem noch ein Geheimnis, das er keinem anvertrauen kann...

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus Max' Sicht erzählt, und er war mir von Anfang an sympathisch. Obwohl er ein Selfmade-Millionär ist, der bislang auf der Überholspur lebte, ist er hilfsbereit, großzügig und sensibel. Um seinen Freund Paul trauert er sehr, er lässt sich von seiner frechen Putzfrau allerlei Sprüche gefallen und kümmert sich um Pauls Doberman Hannibal, obwohl dieser ihm ständig - wortwörtlich - ans Bein pinkelt. Der Protagonist macht im Laufe der Geschichte eine große Wandlung durch, und es macht Spaß, dies mitzuerleben.

Wirklich lustig ist es immer, wenn es zum Schlagabtausch zwischen Max und Dr. Bärbeißer kommt, die vielleicht nicht sonderlich herzlich wirkende, jedoch patente und kompetente Ärztin, welche sich sich mit Max' Eigendiagnosen herumschlagen muss. Auch Putzfrau Jekaterina Poljakow sorgt mit ihren Kommentaren zu Max' Lebensstil für Erheiterung. Und den etwas verrückten Hund Hannibal hätte ich am liebsten vom Fleck weg adoptiert.

Die nachdenklichsten Szenen spielen sich vor allem zwischen Max und Maja ab. Letztere hat selbst einen schweren Unfall überlebt und kein Verständnis für seine Jammereien. Sah Max in Maja bislang nur die mürrische Frau, die ihm seinen täglichen Kaffee zubereitet, so entwickelt sich aus dieser "geschäftlichen Verbindung" langsam eine tiefe Freundschaft.

Ich mochte den Schreibstil sehr, er ist flüssig zu lesen und gespickt mit Humor. Dabei driftet das Buch trotz der Steilvorlage nie ins Alberne ab. Die Autorin versteht es, den Leser zu fesseln, und ich habe den Roman wirklich ungern aus der Hand gelegt. Die Sprache ist sehr lebendig, und das ein oder andere Mal habe ich mich dabei erwischt, wie ich mir einbildete, Max' Symptome ebenfalls langsam zu spüren. ;-)

Der Klappentext versprach mir eine schräge und amüsante Geschichte über einen Mann, der sich von einer eingebildeten Krankheit in die nächste katapultiert. Hier wurde nicht zu viel versprochen, eher im Gegenteil! Ich war doch ziemlich überrascht, dass dieser "Hypochonder-Roman" noch so vieles mehr ist. Hier geht es nicht nur um die Erkenntnis, dass man besser zu einem kompetenen Arzt gehen sollte, statt Dr. Google zu fragen. Es geht um Entschleunigung, um Reflektion, was man eigentlich mit seinem Leben anstellen will, was einem gut tut, was man wirklich braucht. Es geht um Freundschaft, Liebe, Schuld und Sühne. Max' Odyssee durch die Welt der Krankheiten ist nicht nur unterhaltsam, sondern macht auch nachdenklich.

Das Buch ist komplett abgeschlossen, die Autorin plant jedoch eine Fortsetzung von Max Leif. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und werde mir den Folgeband garantiert auch besorgen. "Die sieben Tode des Max Leif" war mein erstes Buch von Juliane Käppler, aber sicherlich nicht mein letztes!

5 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an den Knaur-Verlag für dieses Rezensionsexemplar und an Juliane Käppler für die tolle Betreuung der LovelyBooks-Leserunde!

Donnerstag, 28. Januar 2016

"Gone Girl" mit Ben Affleck und Rosamund Pike

Am Wochenende habe ich "Gone Girl" geschaut. Das Buch kenne ich nicht, und ich wusste nicht, was mich bei diesem Thriller erwartet, mal von der Inhaltsangabe abgesehen.

Mein Freund und ich waren danach ziemlich verstört. :-D Ich habe lange Zeit die falsche Person in Verdacht gehabt (Ich will nicht spoilern und versuche, mich vorsichtig auszudrücken.) und die Auflösung letzten Endes war wirklich eine Überraschung, wenngleich ich bis dahin dann doch langsam einen gewissen Verdacht hatte. Das Ende jedoch war dann auch krass. Dass der Ehemann nach all dem, was passiert ist, trotzdem... ok, ich darf ja nichts verraten. Die, die den Film kennen, wissen hoffentlich, was ich meine. Na ja, auf der einen Seite krass, auf der anderen Seite irgendwie auch nachvollziehbar, oder?

Beklemmend und total psycho, so würde ich den Film bezeichnen. Und es ist auch schlimm, wenn man anhand eines solchen Filmes sieht, welche Macht die Medien haben und wie stark Menschen darauf reagieren. In einem Moment wirst du bemitleidet, im anderen Moment wirst du plötzlich von jedem gehasst.

Eines muss ich hervorheben: Die schauspielerische Leistung von Rosamund Pike war grandios! Die zahlreichen Preise, die sie für ihre Darstellung erhalten hat, waren verdient. Und auch Ben Affleck hat den tumben Dorftrottel gut hingekriegt. ;-)

Was sagt ihr denn zu dem Film? Kennt ihr vielleicht auch das Buch, und falls ja, wie ist die Verfilmung gelungen? (Endet das Buch eigentlich genauso wie der Film???)

Montag, 25. Januar 2016

Rezension: "Der Pfau" von Isabel Bogdan

Daten zum Buch:
erschienen am: 18. Februar 2016
Verlag: KiWi
ISBN: 9783462048001
256 Seiten
Preis: 18,99 € (HC)
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Zum Inhalt:
Lord und Lady McIntosh betreiben in den schottischen Highlands ein rustikales Anwesen, das seinen Pensionsgästen viel Natur, aber eher wenig Komfort bietet. Neben den beiden treuen Angestellten Aileen und Ryszard treibt sich auf dem weitläufigen Gelände noch jede Menge wildes Geflügel herum. Einer der männlichen Pfaue geht plötzlich aus unerklärlichen Gründen auf alles los, was blau ist.

Zur gleichen Zeit hat sich eine Gruppe Londoner Banker zu einem Teambuildingseminar über das Wochenende einquartiert. Während Lord und Lady versuchen, die vom verrückt gewordenen Pfau verursachten Schäden am blauen Wagen der Chefin zu vertuschen, arbeitet eine junge Psychologin unermüdlich daran, die inhomogene Gruppe einander näher zu bringen. Doch dies ist leichter gesagt als getan. Und dass plötzlich der Winter hereinbricht und alle auf dem Anwesen eingeschneit werden, ist für die Harmonie auch nicht unbedingt förderlich.

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist eloquent und flüssig zu lesen. Anfangs fand ich es recht ungewohnt, dass in dem Buch keine wörtliche Rede vorkommt; es gibt tatsächlich nur die indirekte Rede. Entgegen meinen Erwartungen fand ich das aber nicht störend.

Der Humor dieses feinen Büchleins ist recht subtil. Ob es der typisch britische Humor ist, kann ich nicht beurteilen, da ich mit diesem eher selten in Berührung komme. Aber mir hat er gut gefallen, da er weder albern noch angestrengt wirkt.

Neben den liebenswürdigen Lord und Lady McIntosh mit den beiden ebenfalls sympathischen Hausangestellten Ryszard und Aileen sowie ihrem wilden Geflügel geht es hier vorrangig um die Gruppe Londoner Banker unter Leitung der toughen  Liz. Die verschiedenen Charaktere  werden gut skizziert, und es ist für jeden Liebhaber von Stereotypen was dabei. Zum Beispiel der Spaßvogel, der alles toll findet und die Teamaufgaben mit Elan angeht; der ewige Nörgler, der sich den Gruppenübungen verweigert; oder der freundliche, zurückhaltende, eher unscheinbare junge Kollege. Neben den Bankern gibt es noch die patente Köchin, die kulinarische Meisterwerke kreiert und bei Problemen zupackt, statt zaudert sowie die junge Psychologin, die bald feststellen muss, dass bei dieser inhomogenen Gruppe  ein Teambuildingseminar nach Schema F nicht funktionieren wird. Gerade dieser Handlungsstrang ist am Amüsantesten zu lesen, vor allem wohl für Leute, die bereits selbst an solchen Seminaren teilnehmen mussten. Auch ich kam schon zweimal in den zweifelhaften Genuss und kannte die eine oder andere Szene, wenn auch in abgewandelter Form.

Im Endeffekt spielt der titelgebende Pfau eine untergeordnete Rolle, zumal er leider nicht bis zum Ende des Buches mitspielen darf. Er ist aber sozusagen Bindeglied zwischen den verschiedenen Gruppen (Besitzer, Angestellte, Gäste) und sorgt als roter Faden durch die Geschichte für viel Wirbel. Es gibt viele Missverständnisse, doch sind diese an und für sich nicht so schwerwiegend, dass sie eine Katastrophe heraufbeschwören könnten. So geht es eher um lustige, harmlose Irrungen und Wirrungen. Der große Knall oder das große Drama bleiben hier ebenso sehr aus wie große Emotionen. Eben very british unaufgeregt, was aber einen gewissen Charme hatte.

Alles in Allem ist „Der Pfau“ ein kurzweiliges, amüsantes Lesevergnügen, das nicht nur Großbritannien-Fans ansprechen dürfte. Isabel Bogdans Debüt als Romanautorin ist auf jeden Fall geglückt – und das, wo Pfauenfedern doch eigentlich Unglück bringen sollen!

4 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an Vorablesen.de für dieses Rezensionsexemplar!

Samstag, 23. Januar 2016

Rezension: "Planet Germania. Über die Chance, fremd zu sein" von Artur Rosenstern

Daten zum Buch:
erschienen am: 17. November 2015
Verlag: Monika Fuchs
ISBN: 9783940078407
180 Seiten
Preis: 11,90 € (TB)
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Zum Inhalt:
Der junge Kasache Andrej wandert 1990 nach Deutschland aus, um dort sein Glück zu finden. Um ein echter "Wessi" zu werden, besucht er in Hannover, der Brutstätte des Hochdeutschen, einen mehrmonatigen Sprachkurs und versucht nicht nur, sich mit den deutschen Eigenheiten zurechtzufinden, sondern auch im Geschäftsleben Fuß zu fassen. Denn nur, wer etwas hat, ist auch etwas, so lautet der Volksmund.

Doch was ist überhaupt dieses "etwas"? Andrejs bester Freund Murat ist sich da ganz sicher: Geld - denn nur als Millionär bist du etwas! Und deshalb arbeitet er unermüdlich an diversen Geschäftsmodellen und zieht Andrej dabei in so manch skurrile Situation mit hinein.

Meine Meinung:
Es ist schwierig, dieses Buch einem bestimmten Genre zuzuordnen. Auf dem Cover steht "Erzählungen", und das trifft es vielleicht am besten. Episodenhaft wird erzählt, wie sich Andrej und Murat in Deutschland zurechtfinden. Artur Rosenstern ist selbst 1990 als Sohn von Russlanddeutschen aus Kasachstan nach Deutschland ausgewandert. Sicherlich gibt es hier ein paar Parallelen zum Protagonisten und das ein oder andere autobiographische Element, aber "Planet Germania" ist keine Autobiographie und soll auch nicht als solche angesehen werden.

Das von Andrejs schwäbischem Onkel dahingesagte Lebensmotto "Hascht du viele PS, bischt du was, hascht du wenig PS, bischt du nix!" wird Andrej, Murat und Murats behandelnden Psychiater das ganze Buch hindurch beschäftigen. Hier werden ein paar interessante Gedankenansätze zu den Themen Fremdsein, Integration und Identität angesprochen, die jedoch - vermutlich aufgrund des Umfangs des Buches - weitestgehend oberflächlich bleiben. Entweder bemüht sich der Leser, sich seine eigenen Gedanken zur Thematik zu machen - oder eben nicht...

Allgemein fiel es mir bei manchen Szenen eher schwer, einen Sinn dahinter zu sehen. Die meisten Erlebnisse von Andrej und Murat sind wenig zielführend, und auch die durch den Klappentext gesetzten Erwartungen blieben für mich weitestgehend unerfüllt. Ich hatte mehr über die deutschen Eigenarten erwartet und über die Unterschiede zwischen Ost- und Westeuropäern, aber Andrej und Murat bleiben meist unter sich bzw. anderen Osteuropäern und mischen sich nicht oft unter die Einheimischen. Bis auf die typischen Kaffeefahrten und den Bierkonsum der Deutschen wird hier eher wenig auf die auf Immigranten befremdlich wirkenden deutschen Eigenarten eingegangen. Das fand ich persönlich ziemlich schade. Vielleicht habe ich hier einfach den Klappentext falsch interpretiert.

Ich hatte das Glück, das Buch im Rahmen einer Leserunde kennenzulernen, bei der es viele Erläuterungen und Ergänzungen durch den Autor gab, die mir etwas halfen, seine Intentionen besser nachvollziehen zu können. Schade, dass nicht jeder Leser diese Möglichkeit hat, denn ich denke, dass manche Szenen einfach besser angekommen wären, wenn manche Dinge anders oder ausführlicher erzählt worden wären.

Rosensterns Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen, wenngleich mich der Humor nicht so ganz überzeugen konnte. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass ein paar Szenen ausführlicher gewesen oder erläutert worden wären. Durch die Dünne des Buches ist man durch Andrejs und Murats Abenteuer recht schnell durchgeflogen, und zur bloßen Unterhaltung ist das Buch sicherlich gut geeignet, da es recht kurzweilig ist.

"Planet Germania" ist Rosensterns erstes belletristisches Werk. Alles in allem ist es ihm gut gelungen, hat aber noch einige Schwächen. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben, und deshalb freue ich mich auf weitere Werke dieses Autors.

3 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an Artur Rosenstern für dieses Leseexemplar und die intensive Betreuung der LovelyBooks-Leserunde!

Sonntag, 17. Januar 2016

Cat Content - zum (vorerst) letzten Mal

Erst vor Kurzem habe ich es ja mal geschafft, euch unsere beiden Pflegemiezen vorzustellen, die seit Anfang November bei uns gelebt haben. (Bericht siehe hier) Damals habe ich ja noch vorausgesagt, dass eine Vermittlung wohl noch dauern wird.

Manchmal kommt es aber anders, als man denkt. Am 5.1. wurden die beiden kastriert, und noch auf dem Weg vom Tierarzt nach Hause meldete sich eine Familie, die sich für die Kleinen interessierte. Sie kamen zu Besuch, die Kerlchen kamen erstaunlicherweise gut klar mit den beiden kleinen Kindern, und tja... gestern haben wir sie in ihr neues Zuhause gebracht.

Wir sehen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge:

Sehr gerne hätten wir die Kleinen behalten. Vor allem das Katerchen war ein total verschmustes Kerlchen und ist uns besonders ans Herz gewachsen. Auch das Mädchen war zwar zickig und wollte sich nicht gerne anfassen lassen, aber man hat sie ja trotzdem lieb, die kleine Diva. *seufz* Deshalb waren und sind wir immer noch traurig, dass wir nun wieder katzenlos sind. :-(

Das 1. Foto aus dem neuen Zuhause: Nach ein paar Stunden
Verstecken kamen sie dann doch noch zum Fressen und Spielen raus.
Andererseits ist es viel besser dort bei der neuen Familie als bei uns. Ein ganzes Haus, nicht nur eine kleine 2-Zimmer-Wohnung. Ein Garten und Freilauf, wenn Impfung und Eingewöhnungszeit vorbei sind. (Oh, hab ich Angst, dass sie überfahren werden... ich bete, dass sie vorsichtig sind oder erst gar nicht Richtung Straße laufen, sondern Richtung Garten.) Geliebt und verwöhnt werden sie dort bestimmt auch, da bin ich mir doch ziemlich sicher.

Letztendlich geht es um das Wohl der Miezis und nicht um die eigenen Wünsche. 

Neue Namen haben sie auch bekommen. Sie heißen jetzt Paul und Mo. Für mich bleiben sie aber die Herrschaften und Schätzle/Schatz(i). ;-)

Tja, heute haben wir dann Großputz gemacht, alle Katzensachen wieder verstaut und hier ordentlich durchgewischt. War echt nötig... Dabei haben wir natürlich viele verschütt gegangene Katzenspielsachen gefunden und sind wehmütig geworden. Oh, wie schnell man sich an die Biester gewöhnt!

Wir haben beschlossen, in dieser Wohnung keine Pflegekatzen mehr zu nehmen. Es war in manchen Punkten einfach grenzwertig für uns und auch die Katzen, deshalb erst wieder, wenn wir eine neue Bleibe haben. Vielleicht ja dann auch endlich mit Katzen, die wir nicht wieder hergeben müssen.

Macht es gut, meine Kleinen, und lebt euch gut in eurem neuen Zuhause ein! *Küsschen auf die Fellnase drück*

In ein paar Monaten kommen wir dann zu Besuch und schauen, was aus den Schätzchen so geworden ist.

Montag, 11. Januar 2016

Neuzugänge

Und wieder hab ich's schleifen lassen. Und wieder hat sich einiges angesammelt. Und diesmal kommen noch meine Adventskalendergewinne dazu, für die ich mich fast schon schäme, denn ich hatte gleich 5x Glück. *hust*

Weihnachtsgeschenk

Das erste und leider auch letzte Neuzugang-Foto mit Katze. Die beiden wurden vermittelt und werden von uns nächstes Wochenende in ihre neues Zuhause gebracht. Ich freue mich für sie, bin aber auch echt traurig, sie weggeben zu müssen. :-/


- Kerstin Gier, "Silber. Das dritte Buch der Träume": Dieses absolute Must Have-Buch habe ich auf meine Wunschliste gesetzt, da ich sonst keine Bücher von Familie und Freunden mehr kriege, aber DAS hier wollte ich unbedingt. Und ha, es hat geklappt!


Rezensionsexemplare


- Artur Rosenstern, "Planet Germania. Über die Chance, fremd zu sein": Dieses witzige Büchlein klärt uns über die Eigenarten der Deutschen auf und wie Integration gelingt. Dazu läuft gerade eine Leserunde auf LovelyBooks. Und das Buch ist signiert, juhu! :-)

- Isabel Bogdan, "Der Pfau": Ein Buch, das in Schottland spielt, sich um einen Pfau dreht (Der an und für sich keine große Rolle spielt, aber ein paar Dinge ins Rollen bringt.) und angeblich mit typisch britischem Humor gespickt ist. Auf dieses Buch habe ich mich erfolgreich auf Vorablesen.de beworben.


Gewonnen


- Cornelius Hartz, "Götter, Monster und Heroen", "Mädchenröte" & "Skandalon!": Diese drei signierten Bücher habe ich im Adventskalender der lieben Elena von "Zeilenzauber" gewonnen. ich freu mich schon vor allem auf die beiden Antike-Bücher. :-)

- John Friedmann, "Das Blaue vom Himmel": Diesen Roman von "Erkan" habe ich bei Danielas tollem Adventskalender auf ihrem "Buchwelt"-Blog gewonnen. 

- Jennifer L. Armentrout, "Origin. Schattenfunke": Dieses schöne Buch habe ich beim Büchertreff gewonnen. Jetzt muss ich aber erstmal die vorherigen Bände lesen. :-) Die Reihe hat mir meine Klassenkameradin schmackhaft gemacht, die in den höchsten Tönen davon schwärmt.

- Lisa Schneider, "Thymios. Das Herz des Kriegers": Ein Fantasyroman, der im alten Griechenland spielt, lässt mein Archäologenherz natürlich höher schlagen. ;-) Ich habe ihn bei Bücherwanderin Caro gewonnen. 

- Jennifer L. Armentrout, "Dark Elements 1": Auf dieses Buch freue ich mich auch schon, ich habe es im Adventskalender von Harper Collins gewonnen.


Ertauscht


- Tinga Horny, "Die verschenkte Tochter": Diese Autobiographie habe ich spontan ertauscht für 1 Ticket, da ich solche Geschichten sehr gerne lese. 

- "Die erste Leiche vergisst man nicht. Polizisten erzählen": Ebenfalls aus der Kategorie "Echte Geschichten", habe ich aus dem Tauschregal um die Ecke mitgenommen.

- "Wörterbuch für Ihren Anwaltsbesuch": Da ich ja in der Ausbildung viel mit Recht zu tun habe, habe ich mir dieses Wörterbüchlein im Tauschregal spontan mitgenommen. Vielleicht kann ich ja noch was lernen.

- Alice Oseman, "Solitaire": Dieses Buch soll so zauberhaft sein, dass es auf meine Wunschliste gewandert ist. Für gerade mal 2 Tickets konnte ich es mir noch eingeschweißt ertauschen.

- Vera Kissel, "Die Glückssucher": Den Vorgänger "Was die Welle nahm" fand ich eher mittelmäßig, aber die Fortsetzung wollte ich dann doch gerne lesen. (1 Ticket)

- Renate Bergmann, "Über Topflappen freut sich ja jeder": Ach, das Büchlein klingt doch ganz lustig, da hab ich es mir einfach mal spontan ertauscht. (2 Tickets)


Hab ich's übertrieben diesmal? Ja, habe ich... *seufz* Aber ich will sie alle, ALLE!!! *irre lach*

Montag, 4. Januar 2016

Rezension: "Alles Tofu, oder was?" von Ellen Berg

Daten zum Buch:
erschienen am: 18. Mai 2015
Verlag: aufbau
ISBN: 978376631288
334 Seiten
Preis: 9,99 € (TB)
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Zum Inhalt:
Dana ist konsequente Veganerin aus Überzeugung. Zusammen mit ihrem vietnamesischen Koch Hung Tai betreibt sie ein veganes Bistro, das jedoch nicht allzu stark frequentiert wird, da niemand veganes Essen zu schätzen scheint. Auch Macho-Freund Paul möchte nicht auf sein geliebtes Fleisch verzichten, und da ihm dies von Dana in mehrerlei Hinsicht verweigert wird, verlässt er sie und ihre Tochter Leonie kurzerhand. Doch Dana bleibt nicht lange männerlos, denn Hals über Kopf und gegen ihren Willen zieht Danas anstrengender Vater bei ihr ein, der sich frisch von Danas Mutter getrennt hat.

Als ob das alles nicht schon anstrengend genug wäre, erfährt Dana, dass ihr Bistro einem modernen Gebäudekomplex weichen soll. Um nicht ihre Existenz zu verlieren, kämpft sie von nun an um jeden Gast - zum Glück erfindet Hung Tai ein zauberhaftes veganes Liebesmenü, das die Gäste scharenweise anlockt. Doch die Tage des Bistros sind gezählt, denn die Immobilienfirma Pro Domo kämpft mit unfairen Mitteln, um Dana aus dem Gebäude zu vertreiben.

Meine Meinung:
Von Ellen Berg habe ich bislang "Zur Hölle mit Seniorentellern" gelesen, das ich eher mittelmäßig fand. Generell klingen ihre Bücher aber recht amüsant, weshalb ich diesen Roman sofort auf meine Wunschliste setzte, zumal das Thema "Veganismus" topaktuell ist und ich es irgendwie amüsant fand, dass es in ihrem neuen Roman verarbeitet wird.

Leider hat mir "Alles Tofu, oder was?" nur mäßig gefallen. Der Hauptgrund dafür ist definitiv die Protagonistin Dana. Sie ging mir einfach nur unendlich auf die Nerven! Generell habe ich viel Respekt für Menschen, die konsequent vegetarisch oder gar vegan leben. Aber Dana ist nicht nur eine Hardcore-Veganerin par excellence, sie ist eine unnachgiebige Missionarin, die zwar denkt, dass alle Anderen, die nicht vegan leben, totale Monster sind, aber selbst ein regelrechter Ernährungsterrorist ist. So lebt sie nicht nur selbst vegan, sondern zwingt auch ihre kleine Tochter Leonie und sogar den heimischen Dackel zum Veganismus, was die beiden natürlich gar nicht gut finden. Nicht-Veganer werden konsequent von ihr beschimpft.

Außerdem richtet sie ihr Leben nach dem Mondkalender und öffnet generell keine offiziellen Briefe, was als selbstständige Geschäftsfrau natürlich eine sehr intelligente und verantwortungsvolle Einstellung ist... So erfährt sie erst kurz vor knapp von dem Abriss ihres Bistros. Eigentlich selbst schuld, muss ich da sagen! Sie schlurft zudem ökologisch wertvoll, aber ziemlich trutschig durch die Gegend herum, aber trotzdem schafft sie es, dass alle Männer ihr sofort verfallen, wofür zum Glück eine schlanke Figur und lange blonde Haare reichen.

Ja, ich weiß, in solch humorvollen Büchern wird gerne auf Stereotypen zurückgegriffen. Aber neben Dana als Ökoterroristin gibt es noch den schmierigen, materialistischen und notgeilen Anwalt, die intrigante Barbie-Puppe, den unscheinbaren stillen Helden, den besten Freund, der unglücklich in Dana verliebt ist, und dann noch den vietnamesischen, kinderreichen Koch, der an und für sich ja ganz putzig ist, mir aber irgendwann mit seinen im Überfluss und in schlechtem Akzent vorgetragenenen tollen Weisheiten total auf den Keks ging. Und natürlich gibt es - zumindest in der ersten Hälfte des Buches - nur die leidenschaftlichen Fleischfresser auf der einen Seite, die veganes Essen zum Kotzen finden, oder die Hardcover-Veganer auf der anderen Seite. Dass es vielleicht auch Leute dazwischen gibt, war erst denkbar, nachdem Dana und Hung Tai ihr absolut perfektes und magisch wirkendes veganes Menü zaubern.

Irgendwie waren mir das zu viele Stereotypen auf einem Haufen. Wirklich gefallen haben mir eigentlich nur Danas Vater, der zwar mit seinen lehrerhaften Vorträgen anstrengend, aber dennoch amüsant war, sowie Leonies Kindergärtnerin. Und Paul, Danas Ex-Freund, durfte sich auch immerhin vom aufgepumpten Oberekel, bei dem man sich fragt, wie Dana überhaupt zwei Jahre mit so jemandem verbringen konnte, zum gemäßigten Macho mit weichem Kern entwickeln.

Sogar eine Figur aus "Zur Hölle mit Seniorentellern" durfte hier noch einen kleinen Gastauftritt hinlegen. Eine Idee, die ich generell sehr gut fand, aber die Gründe, wieso diese Figur plötzlich (wieder) in der Stadt auftaucht, waren arg an den Haaren herbeigezogen, und einen wirklichen Mehrwert hatte das auch nicht für die Geschichte.

Die Story war ganz nett, aber trat manchmal etwas auf der Stelle. Es wird von der einen Seite intrigiert und von der anderen Seite zurückgeschossen. Immerhin muss man Danas Durchhaltevermögen loben, ich hätte entweder an ihrer Stelle aufgegeben oder diverse Leute tätlich angegriffen...

Ellen Bergs Schreibstil ist sehr locker, humorvoll und lässt sich leicht lesen. "Alles Tofu, oder was?" ist ein kurzweiliger Roman, der schnell weggelesen ist, der für meinen Geschmack aber einfach zu viele Stereotypen auffährt und mir deshalb nicht so viel Spaß gemacht hat, wie ich es vom Klappentext erwartet hätte.

3 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an den Aufbau-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Sonntag, 3. Januar 2016

Cat Content

Heute stelle ich euch zwei ganz besondere "Neuzugänge" vor. Denn was passt besser zu einem Buch, als eine süße, schnurrende Miezekatze? ;-)

Eigentlich sind die beiden schon Anfang November bei uns eingezogen, aber ich hatte vor lauter Klausuren- und Feiertagsstress irgendwie nie so richtig den Kopf, sie euch mal angemessen vorzustellen. Aber jetzt ist es endlich so weit: Das sind unsere beiden Pflegemiezis!


Mein Freund und ich wollen schon lange eigene Katzen. Leider wohnen wir in einer Zweizimmerwohnung mitten in der Stadt ohne Balkon und andere Möglichkeiten für Katzen, an die frische Luft zu kommen. (Hier ist sowohl eine mehrspurige, vielbefahrene Straße als auch direkt eine Bahnstrecke.) Deshalb haben wir darauf schweren Herzens verzichtet.

Nun hatten wir schonmal vor ca. 4 Jahren mehrere Pflegekatzen für kurze Zeiträume (1-2 Monate). Wir sind Mitglieder bei der hiesigen Katzenhilfe, und die suchen immer händeringend nach vorübergehenden Zuhausen für ihre Notfellchen. Damals haben wir nach dem 3. Mal wieder aufgehört als Pflegestelle, u. a. weil wir niemanden hatten, der sich um die Miezis kümmert, wenn wir mal wegfahren, und weil es eben nicht optimal bei uns ist.

Diesen Herbst war es mal wieder ganz schlimm mit der Herbstkätzchenschwemme, und da haben wir mehr oder weniger spontan beschlossen, dass wir uns wieder anbieten, nachdem sich auch eine liebe Freundin bereit erklärt hatte, sich um die Kleinen zu kümmern, wenn wir mal ein paar Tage wegfahren. Und prompt zogen diese beiden Hübschen bei uns ein!

Die Namen? Nun ja... das ist etwas schwierig. Die Katzenhilfe möchte immer, dass die Namen mit dem Buchstaben ihres Fundortes anfangen. Uns fiel aber nichts mit O ein, das uns wirklich gefiel. Offiziell heißen sie für die Vermittlung "Ozzy und Olivia", aber wir nennen sie erstmal nur "Madame", "Monsieur" bzw. "Schätzle" und "die Herrschaften". ;-) Sie hören sowieso noch nicht auf irgendwelche Namen, und so können zukünftige Besitzer ihnen einen Namen geben, der ihnen gut gefällt.

Denn ja, es ist leider vorgesehen, dass wir die beiden wieder abgeben, soweit sich jemand findet, der sie möchte (und ihnen Freigang bieten kann!) - denn momentan gibt es wirklich unfassbar viele Katzenkinder, die ein neues Zuhause suchen! :-( Natürlich dürfen sie bei uns bleiben, so lange sie müssen, aber ich bin hin- und hergerissen: Es ist schon schön, Katzen um sich zu haben, und wir möchten sie eigentlich gerne behalten. Aber hier in unserer Wohnung, den halben Tag alleine (Wir arbeiten ja beide Vollzeit.), wenig Wohnraum zu entdecken,... Trotz Spielzeug, Leckerli und Streicheleinheiten vermissen die beiden die Freiheit, und wir haben das Gefühl, wir nehmen ihnen etwas weg. Immerhin haben sie die ersten drei Monate ihres Lebens mit Mama und drittem Geschwisterchen, die beide leider nicht gefangen werden konnten und nun verschwunden sind, draußen im Freien verbracht auf einem Bahnhofsgelände.

Wir suchen parallel nach einer neuen Bleibe, die katzenfreundlich ist, aber das tun wir leider schon seit Jahren und es ist unfassbar schwierig hier. Aber sollte noch ein Wunder geschehen, bleiben die beiden bei uns. ;-) Ihr könnt uns ja mal die Daumen drücken!!!

Jedenfalls: Als die zwei zu uns kamen, war es erstmal ein schwieriger Start. Die Kleinen waren total verwurmt und verängstigt. Es gab viele "Unfälle", jeden Tag mussten wir diverse Hinterlassenschaften in der Wohnung entdecken und entfernen. Das hat mich manchmal ganz schön gestresst, denn in so einer kleinen Wohnung teilen sich Mensch und Tier halt nunmal den engen Raum, und da ist es schon nicht so prickelnd, wenn die hygienischen Bedingungen etwas leiden... Mittlerweile sind die Kleinen aber gesund und munter, und das mit den Unfällen passiert nur noch selten.

Wochenlang ließen sich die beiden kaum anfassen. Das Katerchen ist mittlerweile total verschmust. :-) Das Mädel ist leider noch immer nicht scharf auf Streicheleinheiten und zickt ganz schön. Na ja, das muss man halt schweren Herzens akzeptieren. Ich hoffe, es wird noch besser. Fällt mir nämlich ungemein schwer, sie nicht durchzuknuddeln, weil sie so fruchtbar goldig ist!

Hier sind mal ein paar Fotos von den beiden. Ich bin ganz erstaunt, wie groß die beiden in den letzten 8 Wochen geworden sind! Sie sind jetzt circa 5 Monate alt. Der Kater ist kleiner und dünner als das Mädchen, aber ist definitiv der Wildere von beiden und ärgert seine Schwester immer ganz schön. Die beiden schießen die meiste Zeit wie Pfeile durch unsere Wohnung und stehen total auf Laserpointer. ;-)

1. Tag bei uns

Fast alles wird gemeinsam gemacht :)
Das Katerchen hat ein total schönes Tabby-Muster. :)
Und sein Schwesterchen hat ein wunderschönes Gesicht. <3
Mein Freund beim Katzenklosäubern: "Oh schau mal, die Miezis haben uns eine Liebeserklärung
hinterlassen!" Hihi, ja, bestimmt. Aber man darf ja mal träumen.
Geschwisterliebe (Und 5 Sekunden später wird wieder heftig gerauft.)
Schmusen mit den Dosenöffnern ist toll - hoffentlich findet das meine Schwester auch noch raus!

So, jetzt habt ihr unsere "Herrschaften" endlich kennengelernt. :-) Falls hier also mal Cat Content auftaucht oder die ein oder andere Mieze auf einem Foto erscheint, wisst ihr Bescheid.

Freitag, 1. Januar 2016

Kassensturz

Zuerst einmal an alle: EIN SCHÖNES NEUES JAHR 2016 VOLL TOLLER ERLEBNISSE, ERFOLGE, GLÜCK, GESUNDHEIT & ZAHLREICHER BUCHHIGHLIGHTS!

Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere Leser (Sorry, ich finde dieses ständige Gendern in Texten doof, ich hoffe, es fühlen sich beide Geschlechter angesprochen.), dass ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte, für jedes gelesene Buch 2,00 € in eine Spardose zu stecken. Und das habe ich auch brav gemacht!

Jetzt ist also 2015 vorbei (Huch, wo isses hin? Hallo, habt ihr das auch nicht so recht mitgekriegt wie ich?!), und ich habe Kassensturz gemacht. Rausgekommen sind:

(Ich hätte ja gerne ein Bild gemacht, auf dem ich à la Dagobert Duck in den Münzen bade, aber dafür bin ich zu massig sind es zu wenige Münzen.)


= 156,00 € =

Meine Prognose am Jahresanfang waren ja 70 Bücher, also 140,00 €. Da lag ich gar nicht sooo sehr daneben.

Tja, was mache ich nun mit der ganzen Knete? 156,00 € sind ja für einen Azubi nicht sooo wenig Geld. Einfach wieder auf dem Konto parken - da wäre ja irgendwie die ganze Aktion unnötig gewesen.

ABER: Bücher werde ich mir davon nicht kaufen, und das aus mehreren Gründen: Ich habe wirklich keinen Mangel an Büchern, habe hier noch Büchergutscheine im Wert von 90 € liegen, da wäre es echt unvernünftig, so viel Geld für weitere Bücher auszugeben.

Mein Freund ist der Meinung, das Geld müsse ihm als Entschädigung dafür zukommen, was er wegen meiner Büchersucht alles durchmacht. Er würde davon auch Materialien kaufen, um mir ein neues Regal zu bauen. :-D Ja nee, netter Versuch!

Ich werde mir noch überlegen, was ich mir davon gönne. Vernünftig wäre es, es für eine notwendige Anschaffung zu nehmen. Zum Beispiel wäre eigentlich schon länger ein neues Handy fällig. Ich orgle noch immer mit meiner alten, billigen Prepaid-Möhre herum, die mich täglich zur Weißglut treibt und es ja noch nichtmal ins Internet schafft. Ich hoffe schon seit Jahren heimlich, dass es endlich seinen Geist aufgibt. Selbst mehrere Stürze hat das Biest unbeschadet überstanden. Eigentlich sollte man froh sein, solch ein robustes Handy zu haben, aber ich mag das Teil nicht und habe es nur schon seit so vielen Jahren, weil ich als pragmatischer Mensch denke, so lange das Ding es noch tut, bleibt es eben da. Aber vielleicht wird's mal an der Zeit, dass ich auch ins Zeitalter von Whatsapp & Co. eintrete! Falls ihr also Vorschläge für einigermaßen günstige (max. 200 €) Smartphones ohne Vertrag habt, dann nur her mit den Tipps!

Und ihr? Habt ihr auch irgendwelche Aktionen wie diese gemacht? Was ist bei euch rausgekommen?