Mittwoch, 30. März 2016

Geburtstags-Gewinnspiel: Auslosung

Ihr Lieben, es tut mir total leid, dass ich erst jetzt die Gewinnerin verkünde! Ich hatte es ja im Laufe des Osterwochenendes versprochen, aber dann ist unsere Telefonbox vor den Feiertagen kaputt gegangen (Natürlich, mitten in der Woche oder vor einem normalen Wochenende wäre ja auch zu schön gewesen!) und ich hatte eine Woche lang nur Internet übers Handy. Da ist es schon mühevoll, einen Post zu verfassen. Zumal das Handy ganz neu ist (Juhu, ich hab endlich ein Smartphone!!!) und ich damit noch nicht so flott umgehen kann. ;-) Seit vorhin haben wir wieder Internet - hach, man kommt sich so nackig ohne vor.

Erstmal danke für eure Teilnahme! Ich habe mich über jeden gefreut, der in den Lostopf gehüpft ist! :-)

Das Blöde ist immer nur, dass man nicht jedem was geben kann, obwohl ich das sooooo gerne getan hätte. :-/ Ich komm mir dann immer so gemein vor, hinterhältig, böse, wie der größte Schurke auf der Welt! Bitte verzeiht mir!!! *im Staube kriech*

Also, without much further ado verkünde ich hiermit die von fruit machine auserkorene Gewinnerin:


Herzlichen Glückwunsch, KleinerVampir!

Für alle, die nicht gewonnen haben: Beim Welttag des Buches bin ich auch wieder dabei, und dann gibt es die nächste Gewinnchance. V. a. interessant für Thriller-Fans. ;-)

Sonntag, 27. März 2016

Rezension: "Uebel unterwegs. Skurriles und Bemerkenswertes vom Landweg Hamburg-Shanghai" von Tina Uebel

Daten zum Buch:
erschienen am: 7. März 2016
Verlag: Delius Klasing
ISBN: 9783667104724
256 Seiten
Preis: 19,90 € (HC)
Hier geht's zur Verlagsseite!

Zum Inhalt:
Auf der Achse der Schlümpfe in Teheran und allein unter Springbrunnen in Ashgabat, mit Mission Plov in Usbekistan und, in kompakte Yogastellung "Der Maxibrief" gefaltet, per Nachtzug nach Kasachstan: Die Schriftstellerin Tina Uebel reiste in zwei Monaten auf dem Landweg von Hamburg nach Shanghai, durch Balkan, Türkei, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan und China.

"Uebel unterwegs" erzählt von bewegenden und berückenden Begegnungen, von tangotanzenden Türken, Subversion und Seitenscheiteln in Teheran, Maschader Schreckschrauben, chinesischen Poeten und den Wundern der turkmenischen Post, allerlei Weltkulturerbe und davon, wie es ist, ein beliebteres Fotomotiv als ebendieses zu sein. Und nicht zuletzt von der stets an der Autorin gestellten Frage, ob die Deutschen glücklich wären... Was zumindest auf die Leser dieses ebenso mitreißenden wie hintergründigen Reiseberichts zutreffen wird.
(Klappentext)

Meine Meinung:
Tina Uebel ist ein richtiges Allround-Talent. Sie schreibt nicht nur Romane und Reisebücher und bloggt, sondern ist auch noch unter anderem Clubbesitzerin auf St. Pauli und Poetry-Slam-Organisatorin.

Ihr Repertoire an Expeditionen ist beeindruckend und weit entfernt vom üblichen Pauschaltourismus. Kein noch so exotisches Land ist vor ihr sicher, egal, wie anstrengend und abenteuerlich der Reiseweg auch sein mag. Als sie ein Schriftsteller-Stipendium in Shanghai erhält, setzt sich Tina Uebel deshalb auch nicht einfach in ein Flugzeug und fliegt direkt nach China - nein, sie will die komplette Strecke auf dem Landweg zurücklegen. Und das tut sie auch trotz aller Widrigkeiten!

Uebels Reiseerlebnisse wurde damals im Jahr 2010 online in Blogform veröffentlicht. Wieso es fast 6 Jahre gedauert hat, bis er nun auch in Buchform vorliegt, weiß ich nicht. Manche der Gegebenheiten, die die Autorin vor Ort vorgefunden hat, mögen sich in manchen Ländern wohl mittlerweile geändert haben (Infrastruktur, Politik,...), aber das muss den Lesespaß ja nicht trüben.

Uebels Schreibstil ist eloquent und mit viel Humor gespickt. Er bietet teilweise eine regelrechte Sprachexplosion ganz im Stil des Poetry Slams und ist sehr bildhaft.
"Mir ist zu heiß, ich bin zu durstig, alles ist zu unbequem und ich bin happy. Wie ich hier sitze, kurz vor der letzten Kontrolle, die mich nach Usbekistan bringen wird. Seht mich auf Google Earth, zoomt immer näher ran von der Gesamtansicht unseres runden Planeten, da, das Kreatürchen auf dem Kantstein zwischen Turkmenistan und Usbekistan, das bin ich, trotz starker Verstaubung und detailschwacher Auflösung sollte man erkennen, wie gut es mir geht. Einen Moment wie diesen will ich mir in Gießharz gießen. Als Briefbeschwerer für lausige Tage." (S. 116)
In Tagebucheinträgen bereist man mit der Autorin also sieben Länder von Bulgarien nach China, und hier gilt: Der Weg ist das Ziel. Uebel ist mutig und geht unbekümmert und vorurteilsfrei auf fremde Kulturen und Menschen zu. Ihr vorrangiges Interesse gilt nicht den Landschaften und Sehenswürdigkeiten, sondern den Leuten, die ihre Wege kreuzen. Und tatsächlich sind vor allem die Gespräche mit Mitreisenden und Einheimischen oft das Spannendste an ihren Reiseepisoden.

Mit der Autorin reist der Leser entspannt durch die noch so irrwitzigsten Situationen. Sie versprüht auch in Situationen, in denen ich bereits heulend und fauchend die Reise abbrechen würde, einen bewundernswerten "Hakuna Matata"-Charme. Hilfreich ist sicherlich nicht nur ihre unbändige Lust auf Neues, sondern auch eine gehörige Portion Humor. Trotz der frechen Art, in der sie von ihrer Reise berichtet, ist sie voller Respekt und Ehrfurcht vor den Ländern, Menschen und Kulturen, die sie kennenlernen darf. Bereits im Vorwort blieb ich an folgenden weisen Worten hängen:
"Ich denke, Freiheit ist, wahrscheinlich, wie Licht. Man bemerkt sie erst in ihrer Abwesenheit. Ich denke, wüssten wir, wie glücklich wir sind, wir ertaubten unter dem permanenten ohrenbetäubenden Jubelgeschrei, das durchs Land gellte. Aber was weiß ich schon, ich denke, ich weiß nicht viel, deshalb reise ich, in der Hoffnung, vielleicht ein klein bisschen weniger dumm zurückzukehren. Ich kann reisen, ich habe den Pass, es zu tun, und gedenke davon ausgiebig Gebrauch zu machen, in Demut und Dankbarkeit, in einer unermesslich großen Welt, die sich in bloß sieben Wochen per Bahn schon halb durchqueren lässt."
Dank Tina Uebel durfte ich neue, teilweise mir bislang unbekannte Länder bereisen und interessante Menschen kennenlernen. Ich kann ihre lebendigen, bildreichen und witzigen Reiseberichte wärmstens empfehlen.

5 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an Vorablesen.de für dieses Rezensionsexemplar!

Freitag, 25. März 2016

Städteleseaktion: Würzburg liest ein Buch


Kennt ihr diese Aktion eigentlich auch aus eurer Heimat? Eine Stadt nimmt sich ein bestimmtes Buch vor und veranstaltet dazu zahlreiche Veranstaltungen. In meinem schönen Würzburg findet sie dieses Jahr vom 8. bis 17. April statt.

Letztes Jahr wurde "Würzburg liest ein Buch" zum 1. Mal durchgeführt. Damals ging es um das Buch "Die Jünger Jesu" von Leonard Frank. Die (fiktive) Geschichte spielt im gerade durch einen verheerenden Bombenangriff zerstörten Würzburg - leider hatte dies einen realen Hintergrund, denn die Altstadt wurde tatsächlich am 16. März 1945 durch die British Royal Air Force zu 90% zerstört, und schätzungsweise 5.000 Menschen kamen dabei ums Leben. ;-(

Leonhard Frank war selbst gebürtiger Würzburger, lebte aber während der 2. Weltkriegs bereits im Ausland und kannte seine zerstörte Heimatstadt nur noch aus Zeitungsberichten und Briefen Angehöriger.

Damals habe ich das Buch ebenfalls gelesen und mir ein paar Veranstaltungen angesehen. Vor allem im Gedächtnis geblieben sind mir zwei Zeitzeugengespräche, in denen Alt-Würzburger erzählten, wie sie die Zeit nach der Zerstörung Würzburgs erlebten. Das fand ich als Geschichtsinteressierte natürlich furchtbar spannend!

Für die diesjährige Städteleseaktion wird es eher schwierig sein, Zeitzeugen zu finden, denn das Buch spielt zur Zeit der Hexenverbrennungen. ;-)

Es handelt sich um die Erzählung "Der Aufruhr um den Junker Ernst" von Jakob Wassermann (1873-1934), einem deutsch jüdischen Schriftsteller, der einen Teil seiner Kindheit und Militärzeit in Würzburg verbrachte.

Worum geht es?
Die Geschichte spielt in Würzburg zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges und der Hexenverfolgung. Der Junker Ernst, Neffe des Fürstbischofs Philipp Adolf von Ehrenberg, wächst elternlos nur mit seiner Kinderfrau Lenette und seinem Lehrer Molitor in einem verfallenden Schloss nördlich der Stadt auf. Er entwickelt ein außergewöhnliches Erzähltalent und zieht über die Dörfer, um Kindern wie Erwachsenen Märchen und Geschichten zu erzählen. Als seine Mutter Theodata von Ehrenberg von langen Reisen aufs Schloss zurückkehrt und ihren Schwager, den Fürstbischof, um Geld bittet, trifft dieser erstmals auf Ernst und nimmt ihn mit nach Würzburg. Die Faszination, die der Junker durch seine Erzählkunst auf den Bischof und bald auch auf den ganzen fürstbischöflichen Hof ausübt, ruft Neider auf den Plan und er gerät in die Mühlen der Inquisition. Doch seine jugendliche Anhängerschaft plant einen Aufruhr, um den Junker Ernst zu befreien …
(aus: www.literaturportal-bayern.de)


Auf der Seite "Würzburg liest ein Buch" (www.wuerzburg-liest.de) heißt es:

Die fränkische Landschaft um Würzburg, die Würzburger Hexenverfolgungsgeschichte und seine eigene Ausgrenzung als Jude in Deutschland hat Jakob Wassermann in der Novelle „Der Aufruhr um den Junker Ernst“ durch seine wunderbare Erzählkunst zu einer spannenden Geschichte verdichtet. Ein Würzburg-Roman, der weit über die Grenzen Würzburgs hinaus Bedeutung hat.

Der frühe Tod Jakob Wassermanns und die nationalsozialistische Verfemung haben seinen Namen fast ausgelöscht. „Würzburg liest ein Buch 2016“ soll dem vergessenen Autor und seinem Junker Ernst einen neuen würdigen Platz in den Herzen der Würzburger verschaffen.

Wie bereits letztes Jahr, gibt es auch wieder eine spezielle "Würzburg liest ein Buch"-Ausgabe für 8,00 €, die man bei allen teilnehmenden Buchhändlern erwerben kann.

Ich habe mir diese schon besorgt und hoffe, dass ich während der Aktionswochen auch mitlesen kann. Aber im Moment habe ich einfach nicht so viel Zeit zum Lesen und noch einige Rezensionsexemplare herumliegen, die vorgehen müssen, und ich muss mich auch "nebenbei" auf meine Abschlussprüfungen Ende Mai vorbereiten, deshalb bin ich nicht sicher, ob ich es schaffe. Ich werde es aber versuchen und die Aktion im Auge behalten!

Dienstag, 22. März 2016

Ausgemistet (für den guten Zweck)

Heute ist es mal kein Neuzugänge-Post, sondern das genaue Gegenteil: Ich habe ausgemistet!

Wobei das Wort "ausmisten" so furchtbar negativ klingt, denn es ist ja kein Mist, der von mir aussortiert wurde. Es sind lediglich Bücher, von denen ich denke, dass ich sie in den nächsten... ähm... 50 Jahren vermutlich nicht mehr lesen werde. Manchmal ändert man einfach seine Interessen oder fragt sich im Nachhinein, wie man denn auf die Idee kam, dass man DAS unbedingt mal lesen möchte?! Oder man hat mittlerweile schon die Verfilmung geguckt, und das Interesse für das Buch sinkt dadurch bei mir immer ziemlich, weil ich dann ja schon die Handlung inkl. Ende kenne.

Jedenfalls gibt es im April einen Tierartikel- und Bücherflohmarkt zu Gunsten der Tierschutzhilfe. Da wollte ich gerne meinen kleinen Beitrag leisten, indem ich meine Bücherregale durchforste. So gab es eine Win-Win-Situation, denke ich. :-)

Es sind zwar nur um die 20 Bücher geworden, aber es ist ein Anfang, und immerhin konnte ich dafür einige Bücher ins Regal verfrachten, die bislang auf dem Fensterbrett herumlungern mussten. Meinem Freund habe ich am Ende die Kiste voller Bücher präsentiert und gesagt: "Schau mal, sei stolz auf mich!!!", und er meinte nur: "Nur so wenige?" Pffft!!!

Hier seht ihr, welche Bücher nun bei mir ausziehen müssen - und hoffentlich woanders wieder einziehen dürfen.

Diese Bücher werden dem Flohmarkt gespendet. Sie sind sogar noch allesamt ungelesen
(aber teilweise schon gebraucht gekauft).

Diese Bücher wandern ins Tauschregal, da sie in einem Zustand sind, in dem ich sie nicht mehr guten Gewissens spenden möchte. Bis auf das Hörbuch habe ich auch hiervon nichts gelesen.

Übrigens: Natürlich werde ich mir den Flohmarkt auch als Käuferin angucken, und nun ja, dass dann wieder ein paar von anderen Leuten aussortierte Bücher bei mir einziehen dürfen, schließe ich mal nicht kategorisch aus... ;-)

Samstag, 19. März 2016

Überraschungspost von LovelyBooks

Heute klingelte der DHL-Bote mit einem Päckchen. Nanu, eigentlich hatte ich doch gar nichts erwartet? Ein Blick auf den Absender verriet mir, dass es eine Sendung von LovelyBooks war! :-)



Natürlich war ich hypermeganeugierig und hab das Päckchen gleich aufgerissen. ;-) Und darin war...


... das neue Buch von Matt Haig: "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben"!!!

Dazu gab es Gute-Laune-Drops und einen netten Brief, aus dem ich erfahren habe, dass Matt Haig selbst mit Anfang 20 an Depressionen litt und sogar an Selbstmord dachte. In seinem neuen Buch verarbeitet er diese schwere Zeit und zählt gute Gründe auf, um am Leben zu bleiben.

Nun möchte LovelyBooks meinen besten Grund, am Leben zu bleiben, wissen. Hm, schwere Frage. Ich denke, da gibt es viele Gründe. Vor allem - uhoh, Klischee, aber so isses nunmal! - mein lieber Freund, der meine Büchersucht zwar nicht gutheißt, aber schon seit vielen Jahren toleriert, obwohl sie dafür sorgt, dass sein Wohnraum geringer ist. Und der mir sogar noch mit seinen bloßen Händen Regale baut. Der manchmal den Brennwert meiner Bücher ausrechnet und neulich, als ich überlegt habe, wo ich meine Neuzugänge unterbringen sollte, mit einem Feuerzeug herkam... Ja, das ist grenzwertig, aber trotzdem ist er toll! ;-) Und wenn er das hier liest, findet er's bestimmt total kitschig und doof, aber damit muss er leben, hehe.

Daneben gibt es natürlich noch viele andere - kleine und große - Dinge, die das Leben lebenswert machen: Gute Freunde, Bücher, leckeres Essen, fremde Länder und Kulturen entdecken, Musicals,... (Reihenfolge beliebig) Aber ich will euch jetzt nicht total zulabern. ;-)


Auf jeden Fall ist die Überraschung gelungen, denn damit hätte ich nie gerechnet! Ich hatte das Buch gar nicht auf dem Schirm, aber es klingt wirklich super und ist ganz nach meinem Geschmack, deshalb freue ich mich schon darauf, es zu lesen. Vielen lieben Dank also an das LovelyBooks-Team! :-)  

Hat noch jemand von euch diese Überraschung erhalten? Und was fällt euch denn so spontan ein, wenn euch jemand fragt, was für euch das Leben lebenswert macht?

Donnerstag, 17. März 2016

Rezension: "Die Luft da oben" von Pauline Keller

Daten zum Buch:
erschienen am: 22. April 2015
Verlag: BoD
ISBN: 9783735780621
242 Seiten
Preis: 8,99 € (TB)
Hier geht's zur Verlagsseite!

Zum Inhalt:
Die 25jährige Lena hat gerade erfolgreich ihr BWL-Studium beendet und versucht herauszufinden, was sie eigentlich vom Leben möchte. Ihr Freund Christian unterstützt sie hierbei, doch da ist er auch der Einzige. Lenas Familie hat nichts Anderes als Vorwürfe für sie übrig, und ihre "beste Freundin" Verena macht ihr eine Szene nach der anderen.

Dabei ist Lenas Selbstbewusstsein sowieso schon seit Langem im Keller. Seit der Pubertät leidet sie unter ihrer Körpergröße von 1,82 m. Hässlich, ja regelrecht abartig findet sie sich damit! Und dann meldet ihre Mutter sie auch noch zu diesem Klassentreffen an, vor dem sich Lena am liebsten drücken würde...

Meine Meinung:
Meist kämpfen Frauen in der Literatur ja eher mit ihrem Übergewicht. Eine Protagonistin, die unter ihrer Körpergröße leidet, ist mal etwas Anderes. Aber für mich war der optische Makel hier sowieso nur zweitrangig, denn es wird schnell klar, dass die wahren Gründe für Lenas Selbstzweifel und Selbsthass weniger an ihrem Aussehen selbst liegen, sondern daran, wie ihr Umfeld sie behandelt.

Mit Ausnahme ihres Freundes Christian ist sie eigentlich nur von A-Löchern umgeben. Ihre Eltern wollen ihr vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat und machen ihr einfach für alles Vorwürfe. Wie stark Lenas Mutter auf die Meinung der ätzenden Tratsch-Nachbarin fixiert ist, ist nahezu krankhaft. Kein nettes Wort fällt zwischen den Familienmitgliedern, im Gegenteil. Lenas Schwager Manfred schießt sicherlich den Vogel ab und ist hier die unsympathischste Figur unter vielen. Er ist feist und unverschämt und hat wirklich kein Fünkchen Liebenswürdigkeit an sich. Er beleidigt Lena in einer Tour und behandelt seine Frau wie eine Dienstmagd. Mein Mitleid für Lenas Schwester hielt sich jedoch in Grenzen, da sie auch nur auf ihrer kleinen Schwester herumhackt, selbst dann noch, wenn Lena ihr verbal zur Hilfe gegen Manfred eilen will. Eine ätzendere Familie könnte ich mir persönlich nicht vorstellen.

Dazu kommen noch weitere Nebenfiguren, die der Protagonistin das Leben schwer machen. Allen voran Lenas „beste Freundin“ Verena, an der man wirklich beim besten Willen nichts Positives finden kann. Sie ist extrem egozentrisch und tyrannisiert Lena. Bei Verenas Ausrastern dachte ich mir, von Familie kann man sich schwer trennen, aber dass Lena schon seit der Schule mit diesem Monster befreundet ist, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Hier war ich dann auch von Lena sehr genervt, die sich jahrelang so vieles gefallen ließ und sich auch noch schlecht fühlte bei all den lächerlichen und unangemessenen Vorwürfen ihrer „Freundin“. Dass Lena dann endlich einen Schnitt machen konnte, hat mich gefreut, aber es hat mich auch etwas gewundert, dass das noch so vielen Jahren dann doch plötzlich so schnell geht.

Daneben gibt es noch eine beleidigende Schwiegermutter in spe, der Lena nicht gut genug ist (aber gut genug, um ihr Enkel zu gebären…), ein spinnerter Frauenarzt, der Lena allen Ernstes dazu drängt, endlich mal mit dem Kinderkriegen anzufangen, um einer späteren Brustkrebserkrankung vorzubeugen sowie eine tratschsüchtige Nachbarin, die eine Spitze nach der anderen von sich gibt.

Welch eine Wohltat ist dagegen Freund Christian, der wenigstens im Gegensatz zu Lena auch mal den Mund aufmacht, wenn es ihm reicht. Und auf dem Klassentreffen gibt es dann auch glücklicherweise noch Menschen, die gegenüber Lena nett sind.

Mein Hauptkritikpunkt an Lenas Geschichte ist der, dass sie sich 25 Jahre lang so von allen unterbuttern lässt und dann plötzlich innerhalb einiger Tage/Wochen einen starken Wandel vollzieht. Es sei ihr ja gegönnt, aber diese Entwicklung kam mir zu schnell und deshalb auch zu oberflächlich daher. Auch die Erkenntnis beim Klassentreffen, dass sie ihren Beliebtheitsgrad zu Schulzeiten völlig falsch eingeschätzt hat, fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen. (Da ich nicht spoilern will, führe ich dies nicht genauer aus.)

Auch mit dem Schreibstil war ich nicht gänzlich zufrieden. An und für sich hat sich das Buch schnell gelesen, aber ich empfand den Stil als sehr unruhig mit vielen Einschüben bzw. Satzzeichen (v. a. Ausrufezeichen) mitten in den Sätzen. Und es gab doch wirklich einige Formulierungen, über die ich gestolpert bin, wie z. B.:

- "Ich bemühe mich um eine aufrechtere Körperhaltung, als wonach mir eigentlich zumute ist."

- "Ich nicke ihr dankend in die Augen."

- "Und danach - schluck! - wackelt mir's Gestell."

Hier wäre es sinnvoll, für weitere Auflagen noch einmal jemanden Korrektur lesen zu lassen.

Da ich selbst Fränkin bin, habe ich mich sehr gefreut, dass Lenas Geschichte quasi bei mir um die Ecke spielt und fühlte mich natürlich mit dem einfließenden fränkischen Vokabular vertraut. Aber da die Figuren an sich keinen Dialekt sprechen, hätte ich Dialektworte wie „Spätze“ oder „‘rüber und ‘nüber“ dann auch konsequent weggelassen. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Gut hingegen fand ich die innere Zerrissenheit von Lena. Ihre Gedanken und inneren Monologe geben sehr gut wieder, wie sich jemand fühlt, der ein kaputtes Selbstbewusstsein hat – diese Selbstzerfleischung und diese furchtbar verzerrte Wahrnehmung, die man selbst von sich hat. Die Autorin hat diese Problematik des Selbsthasses gut dargestellt. Ich denke, Lenas Geschichte ist vor allem interessant und ggf. sogar hilfreich für Menschen mit geringem Selbstbewusstsein. Leser, die Lenas Selbsthass nicht nachvollziehen können, könnten hingegen schnell von ihr genervt sein.

Alles in allem ist "Die Luft da oben" ein Debütroman mit einigen Mängeln, aber guten Ansätzen. Ich freue mich auf Neues von dieser Autorin!

3 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an Pauline Keller bzw. BoD für dieses Rezensionsexemplar!

Sonntag, 13. März 2016

Gewinnspiel: 3. Bloggeburtstag

Letzten Montag wurde mein Blog 3 Jahre alt, und ich hatte euch ja ein dazugehöriges Gewinnspiel versprochen.

Voilá - hier ist es!

Seit Monaten schon sammle ich fleißig für euch alles Buchige, was mir in die Finger fällt. :-) Angefangen damit habe ich auf der Frankfurter Buchmesse. Ehrlich gesagt wollte ich schon viel früher eine Verlosung machen, aber immer hat es irgendwie nicht gepasst oder ich hatte keine Zeit.

Aber nun habe ich Bloggeburtstag und werde die Gelegenheit beim Schopfe packen!


Der Gewinn:
Eine Menge buchiger Sachen: Leseproben, Postkarten, Lesezeichen, Aufkleber, Pins und und und. Und außerdem gibt es noch das "GlücksTagebuch für Bücherfreunde"!  




Wie kommt ihr in den Lostopf?

Das ist ganz einfach: An meinem Bloggeburtstag will ich mich bei meinen Lesern bedanken, denn ohne euch wäre der Blog einfach nur ein Blog, den keiner liest. Logisch, oder? ;-)

Also: Seid oder werdet meine Leser, das ist eigentlich schon alles, was ihr dafür tun müsst. Und na ja, klar, hinterlasst auch noch hier oder auf Facebook einen Kommentar, in dem ihr mir mitteilt, wie ihr mir folgt.

Ihr solltet bitte eine Adresse in Deutschland haben, da der Gewinn als Päckchen rausgeht.

Wie lange läuft das Gewinspiel?

Ihr habt Zeit bis zum 25. März (Karfreitag), Mitternacht. Ich lose dann im Laufe des Osterwochenendes aus.

Ich freue mich sehr über jeden, der Lust hat mitzumachen.

Montag, 7. März 2016

3. Bloggeburtstaaaaag!!!

Happy Birthday to meeeeee! Happy Birthday to meeeeee! *sing*
 
Jetzt muss ich mal ehrlich zugeben: Fast hätte ich meinen eigenen Blog-Geburtstag verpennt! Zum Glück habe ich es aber noch rechtzeitig gemerkt, um mich selbst ganz öffentlich feiern zu können. ;-)
 
Vor genau 3 Jahren habe ich hier meinen ersten Beitrag veröffentlicht. Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wie lange mein Blögchen halten oder wie viele Leser ich einmal haben würde. Manchmal denke ich mir, 3 Jahre sind echt eine lange Zeit. Und dann wiederum denke ich mir, dass die Zeit wirklich wie im Flug vergangen ist. Kennt ihr das auch?
 
Mittlerweile gibt es ja wirklich unzählige Bücherblogs, und niemand hat wohl die Zeit, alle von ihnen regelmäßig zu besuchen. Umso mehr freue ich mich über diejenigen, die ab und zu auf meine Seiten finden, sich mit einem Kommentar niederlassen und sich - hoffentlich - an meinem Geschreibsel erfreuen. Ohne Leser/innen würde mir persönlich ein Blog gar keinen Spaß machen, denn letztendlich schreibe ich nicht (nur) für mich, sondern natürlich vor allem für euch!
 
Deshalb möchte ich auch ein bisschen mit euch feiern. Und wenn es schon für mich keinen Kuchen und Geschenke gibt, dann doch wenigstens für euch. Na ja, also leider kriegt auch ihr keinen Kuchen, tut mir leid. ;-) Aber ein paar Geschenke könnten vielleicht für den ein oder anderen noch abfallen...
 
Was, wann, wie - das erfahrt ihr am Wochenende. Dann melde ich mich mit einem kleinen Geburtstagsgewinnspiel - und bis dahin wünsche ich euch eine schöne, hoffentlich stressfreie Woche!
 

Sonntag, 6. März 2016

Rezension: "Denn Liebe ist stärker als Hass" von Shlomo Graber

Daten zum Buch:
erschienen am: 20. April 2015
Verlag: Riverfield
ISBN: 9783952446300
400 Seiten
Preis: 29,90 € (HC)
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Zum Inhalt:
Shlomo Graber wurde 1926 geboren und wuchs in Ungarn als ältester Sohn jüdischer Eltern auf. Als Jugendlicher muss er miterleben, wie seine Mutter, seine kleinen Geschwister und eine hohe Zahl von Verwandten dem Holocaust zum Opfer fallen.

Er selbst überlebt - zusammen mit seinem Vater - drei Konzentrationslager und wird nach einem Todesmarsch von den Russen befreit. Bis auf die Knochen abgemagert, erholt sich Shlomo langsam wieder von den Strapazen des KZs und baut sich eine neue Existenz auf. Schließlich dient er im israelischen Militär, bevor er sich als Geschäftsmann und Familienvater niederlässt.

Auch noch im hohen Alter lebt Shlomo Graber nach den letzten Worten, die ihm seine Mutter auf der Selektionsrampe in Auschwitz zuflüstert: "Sei stark, mein Junge und lass keinen Hass in dein Herz... Liebe ist stärker als Hass, mein Sohn... vergiss das nie!"

Meine Meinung:
Diese Autobiographie handelt nicht nur über den Holocaust, sondern erzählt Shlomo Grabers ganzes Leben: Von seiner Kindheit in der Obhut des gläubigen und gütigen Großvaters, seiner Jugend, den Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg sowie der Zeit nach dem Holocaust - der Hachschara (der Vorbereitung auf die Übersiedlung nach Palästina), seiner Zeit beim israelischen Militär bis in die Gegenwart, in der der Autor mittlerweile als Künstler seine Erlebnisse auf Bildern verarbeitet.

Das Buch ist aus Sicht des Autors geschrieben, und bis auf ein kurzes Vor- und Nachwort kommt hier Shlomo Graber ganz ungefiltert selbst zu Wort. Neben seinen persönlichen Erinnerungen erläutert er auch meist noch kurz die politischen und geschichtlichen Hintergründe der jeweiligen Zeit, was ich sehr praktisch und hilfreich fand, da ich nicht immer die historischen Zusammenhänge im Kopf hatte.

Der Schreibstil ist lebendig, und man merkt einfach, dass der Autor ein lebensfroher, humorvoller Mensch ist. Viele Erlebnisse werden mit einem Augenzwinkern erzählt, und manche Begebenheiten - vor allem jene, in denen attraktive Frauen vorkommen - schienen mir durch die Augen des Autors im Rückblick etwas verklärt wiedergegeben, aber dies tut er mit solch einem Charme, dass ich einfach schmunzeln musste.

Es scheint deshalb manchmal schwer vorstellbar, dass dieser Mensch solch grausame Dinge erlebt haben soll. Selbst in den Kapiteln über den Holocaust verfällt er nicht in Jammern und Wehklagen, wirkt nicht verbittert.

Die Zeit im KZ wird sehr eindrücklich geschildert und wirkte auf mich äußerst beklemmend, auch wenn Graber versucht, den Leser zu schonen und allzu grausame Details auszusparen. Mehr als einmal entkam er nur knapp dem Tod, teils aus eigener Kraft, teils aus purem Zufall. Und auch er kam, wie so viele KZ-Insassen, an den Punkt, an dem er einfach sterben und von seinem Leiden erlöst werden wollte. Doch das Schicksal hatte eben andere Pläne mit ihm.

Ich habe schon viele Berichte von Holocaust-Überlebenden gelesen, aber oft enden diese mit der Befreiung. Deshalb fand ich das Kapitel über die Zeit direkt nach der Befreiung fast noch spannender als die Erlebnisse in den KZs selbst. Wie der Autor selbst bemerkt, musste damals das Leben einfach irgendwie weitergehen. Es wird erzählt, wie die befreiten Juden in die von den meisten Einwohnern verlassene Stadt Görlitz zogen und dort für einige Zeit die Häuser der Deutschen sowie deren Habseligkeiten in Beschlag nahmen, bevor sie in ihre Heimatländer zurückkehrten. Er leugnet nicht, dass auch bei den Opfern der Nazis der Überlebenswille und der Wunsch nach Vergeltung oft dazu führte, dass Mitgefühl und Menschlichkeit abgetötet wurden, die Opfer zu Tätern wurden.

Shlomo Grabers Biographie ist ein weiteres wichtiges Zeitzeugnis über den Holocaust. An dieser Stelle möchte ich meine Rezension mit den folgenden Worten des Autors beschließen, die mich tief beeindruckt haben:

"Dennoch ist es mir wichtig, an dieser Stelle anzumerken, dass ich keinen Groll gegen die Deutschen hege, zumal die nachfolgenden Generationen nichts mehr mit den Nazis der damaligen Zeit gemein haben. Ich verabscheue bis zum heutigen Tag jede Art von Gewalt - gegen wen auch immer! Ich bin mein ganzes langes Leben lang für ein friedliches Auskommen der Menschen eingetreten - egal welcher Konfession, Hautfarbe, Rasse oder Nationalität diese angehören mögen. Und ich werde für diese meine Ideale einstehen - bis zu meinem letzten Atemzug!"

5 von 5 Schreiberpaletten

Vielen Dank an den Riverfield-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Freitag, 4. März 2016

Neuzugänge

Sorry, dass es hier gerade so ruhig ist auf meinem Blog. Nach der Arbeit komme ich gerade nicht so oft zum Lesen, wie ich gerne möchte. Dazu plagt mich schon seit fast drei(!!!) Monaten ein schlimmer Schnupfen, der einfach nicht weggeht. Ich weiß, Schnupfen klingt so harmlos, aber wenn man das erstmal ein paar Monate mit sich herumträgt, ist das ganz schön anstrengend. Und ja, ich war beim HNO, aber außer dass ich meine Nasenspraysucht endlich in den Griff bekommen soll, habe ich da nichts Hilfreiches gehört.

Aber egal, ob krank oder wenig Zeit, selbstverständlich bleibt das Anscchaffen neuer Bücher trotzdem nicht auf der Strecke. ;-) Ich habe schon wieder ewig nichts mehr gepostet, die Reziexemplare, die ich eh schon rezensiert habe, lasse ich gleich weg...

*trommelwirbel*


Rezensionsexemplare


- Peter Pomerantsev, "Nichts ist wahr und alles ist möglich": Ich mag ja Berichte über fremde Länder und Kulturen, und über Russland weiß ich nicht wirklich viel. Ich bin gerade bei der Lektüre, aber muss sagen, dass ich es mir lustiger vorgestellt habe, komme ganz schön zäh vorwärts... Erhalten über das Bloggerportal von Randomhouse.

- Jim Shepard, "Aron und der König der Kinder": Ja, wieder ein Buch über den Holocaust, aber diesmal ein Roman, kein Sachbuch. Der Beck-Verlag hat auf seiner Facebook-Seite einfach gefragt, wer das Buch gerne rezensieren möchte und jeder Interessent hat ein Exemplar erhalten. Das Buch hatte ich vorher schon auf dem Schirm, deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut!


Gewonnen


- Clara Sternberg, "Auch morgen werden Rosen blühen": Von dieser Autorin habe ich bereits "Sonntags bei Sophie" gelesen und es super gefunden! Auf ihrer FB-Seite habe ich ein signiertes Exemplar ihres neuen Romans gewonnen und mich sehr darüber gefreut.

- Kim Kestner, "AnimA": Diesen Fantasy-Roman habe ich beim Adventskalender des Arena-Verlags gewonnen. Ich bin schon total gespannt, denn das Buch wurde sehr gelobt.


Ertauscht


- Bud Spencer, "Ich esse also bin ich": Ich habe früher soooo gerne die Spencer/Hill-Filme geguckt! Und Essen ist ja auch so eine meiner Leidenschaften. ;-) Da ist dieses Buch doch die perfekte Kombi! (Tauschticket, 3 Tickets)

- Shirin, "Ich bleibe eine Tochter des Lichts": Ein Tatsachenbericht von einer jungen Frau, die von IS-Terroristen gefangen gehalten wurde. Bestimmt sehr spannend und auch tragisch, und ich bin schon auf die Lektüre sehr neugierig. (TT, 3 Tickets)

- Sarah Darer Littmann & Franziska Jaekel, "Die Welt wär besser ohne dich": Mobbing ist immer ein heißes Thema, das mich sehr interessiert, deshalb möchte ich unbedingt dieses Jugendbuch lesen. (TT, 3 Tickets)

- Ildiko von Kürthy, "Neuland": Bei der Leserunde hatte ich leider kein Glück, aber ich wollte unbedingt wissen, wie das Experiment der Autorin so gelaufen ist. ;-) (TT, 4 Tickets)

- Peter Wohlleben, "Das geheime Leben der Bäume": Dieses Buch hatte sich meine Schwägerin zu Weihnachten gewünscht, so bin ich darauf aufmerksam geworden. Ich finde, das Eigenleben und Sozialverhalten von Bäumen klingt sehr faszinierend. (TT, 3 Tickets)

- Natasha Farrant, "Die Geschwister Gadsby und die Liebe": Den 1. Teil fand ich ja richtig toll, aber dass schon längst der 2. Band über diese liebenswerte Familie rausgekommen ist, ging total an mir vorbei! Den muss ich natürlich unbedingt lesen. (TT, 2 Tickets)

- Diana Rosie, "Albertos verlorener Geburtstag": Hier hatte ich auch leider Pech bei der Leserunde, aber das Buch wanderte sofort auf meine Wunschliste. (TT, 3 Tickets)

- Cordelia Edvardson, "Gebranntes Kind sucht das Feuer": Die Autorin wurde als Kind nach Auschwitz deportiert und berichtet hier von ihren Erlebnissen. (aus dem Tauschregal)


Gekauft


- Polyglott, "Ägypten"-Reisemagazin: Kein Magazin, sondern ein Buch mit Ägypten-Artikeln. Da musste ich natürlich für nur 1,99 € bei Hugendubel zuschlagen. Nachdem ich nicht glaube, dass ich anhand der politischen Entwicklungen nochmal in absehbarer Zeit nach Ägypten reisen werde, umso besser, dass ich das wenigstens auf dem Papier tun kann.

- Thura Al-Windawi, "Thuras Tagebuch": Ein Buch über den Krieg im Irak. Dieses Buch habe ich im Antiquariat für 1,50 € spontan mitgenommen. Das Buch habe ich versehentlich mit den ertauschten Büchern fotografiert, also einfach mal hochgucken. ;-)


Joaaaaah... das hält sich doch in Grenzen, was? ;-) Irgendwas für euch dabei?